NaNoWriMo 2014 – Die Vorbereitungen

Morgen ist es nun so weit – der NaNoWriMo 2014 startet! Und ich bin aufgeregt und voller Vorfreude. Der Arbeitstitel für mein Projekt steht: Ausgezogen. Ansonsten gibt es einen grob gestrickten Handlungsfaden und meine Figuren habe ich zum größten Teil schon zum Leben erweckt. Die Namen der Eltern standen ja bereits fest und nun habe ich auch den Sohn getauft – Benjamin heißt er, Kurzform – Ihr erratet es sicher – ist Benny. Wie seine Mutter wohl darauf reagieren wird, dass er sich an seinem neuen Wohnort schlicht als „Ben“ vorstellt…?

DSC_0004 (2)

01. November 2014, 1.667 Wörter – vielleicht kann ich morgen um diese Zeit in dieser Zeile schon einen Haken machen!

Inmitten meines wohl sortierten Pinnwand-Chaos hängt außerdem eine Liste mit dem Tagespensum. Bei 50.000 Wörtern in 30 Tagen sind das im Schnitt 1.667 Wörter pro Tag. Was dann auch mein jeweiliges Minimum sein wird. Und dabei geht es dann natürlich noch in keinster Weise um die perfekte Grammatik oder darum, dass die Geschichte komplett schlüssig ist. Es geht rein um das erzählen, es einfach mal laufen lassen. Soweit die Theorie, ich werde an dieser Stelle täglich eine Meldung aus der Praxis abgeben.

Lese-Zeit: Alles Glück kommt nie

DSC_0026 - Kopie

Manche Bücher lesen sich einfach so weg. Von denen kann man als Leser gar nicht genug bekommen und ist sogar traurig, wenn das Ende naht. Dann gibt es die Bücher, die einfach keinen Spaß machen und die man letztendlich einfach wieder zuklappt und mit einem freundlichen Lächeln in einen Bücherschrank in der Heimatstadt stellt.

Die dritte Sorte ist für mich die Schlimmste. Bücher, die nicht Fisch, nicht Fleisch sind. Das sind die, die ich nicht wirklich gerne lese, aber irgendwie auch nicht weglegen kann.

Genauso eines habe ich im Moment am Wickel. Wobei der Moment schon ziemlich lange dauert…

„Alles Glück kommt nie“ heißt das gute Stück und ist von Anna Gavalda.

Mein erstes Buch von dieser Autorin („Zusammen ist man weniger allein“) habe ich damals verschlungen. Als ich dann vor einigen Wochen auf einem Flohmarkt ein weiteres Exemplar von ihr entdeckte, war ich voller Vorfreude darauf.

Und seitdem kaue ich an dem 600-Seiten-Wälzer herum. Warum ich es nicht weglege? Weil mich der Klappentext so neugierig gemacht hatte, dass ich nun die Geschichte, die dahinter steckt und die doch irgendwo in diesem Buch zu finden sein muss, kennen lernen möchte. Ich kann gar nicht genau sagen, was mir das Lesen so verleidet – ist es der Perspektiv wechsel, der teilweise sogar mitten in einem Absatz stattfindet? (Was mich übrigens bevor ich mich mit dem Handwerk des Schreibens beschäftigt habe, überhaupt nicht gestört hätte) Ist es, weil mich die Art wie sie langsam zum Kern der Geschichte vordringt langweilt? Oder kann ich einfach intellektuell hier nicht mithalten? Manchmal denke ich das.

Wobei mich das Buch, die Geschichte gestern überrascht hat. Urplötzlich hatte ich das Gefühl, ein anderes Buch zu lesen. Nach immerhin knapp 400 Seiten. Auf einmal hatte mich die Geschichte gepackt, mitgerissen und ich habe ca. 80 Seiten mit einem Schlag weg gelesen. Nun bin ich gespannt, was mich auf den letzten 120 Seiten noch erwartet. Hoffentlich ein weiteres Lesevergnügen!

NaNoWriMo 2014 – Die Idee

So, gerade eben habe ich wie geplant noch eine Kurzgeschichte beendet, die ich unbedingt noch vor meinem NaNoWriMo Abenteuer fertig haben wollte. Wobei fertig nicht ganz richtig ist. Im Dezember steht dann die Überarbeitung an.

Und nun geht es mit voller Kraft voraus an die weiteren Planungen für den Schreibmonat November.

Die Idee:

Über kurz oder lang ziehen die erwachsen gewordenen Kinder aus dem Elternhaus aus, gehen ihre eigenen Wege, beginnen einen neuen Lebensabschnitt. Auch für die Eltern beginnt dann etwas Neues und durchaus ungewohntes.

Auch der Sohn von Heike und Jens ist zum Studium in eine andere Stadt gezogen. Soweit, so normal. Oder doch nicht? Was passiert eigentlich, wenn ein Elternteil mit dem „Verlust“ des Kindes nicht klar kommt? Wenn der Auszug eine Wunde hinterlässt, die sich nicht einfach so wieder schließt? Die sich entzündet und im schlimmsten Fall sogar eitert?

Genau diesen Fragen bin ich nachgegangen. Auf diesem Auszugs-Szenario basiert meine Idee zu der ich eine Geschichte zu Papier bringen möchte. Und es ist spannend, was mir zur Zeit alles für Möglichkeiten durch den Kopf geistern. Genau das ist es was mich am Schreiben immer wieder begeistert – das ich Figuren zum Leben erwecken, ihnen eine Geschichte auf den Leib schneidern kann. Wobei ich auch immer wieder erlebe, dass die Figuren plötzlich komplett anders handeln und mich auf neue Ideen bringen. Und es ist nicht immer sinnvoll, ihnen zu folgen …

Recherche für Städteblog

Internet ist eine tolle Erfindung – ganz klar! Vor allem erleichtert es mir notwendige Recherche-arbeiten. Ob für eine Geschichte oder für einen Beitrag über Hannover. Im World Wide Web gibt es nicht nur jede Menge Infos, sondern sogar Bilder. Autoren-Herz – was begehrst Du mehr?!

An dieser Stelle kommen für mich wieder einmal die Worte „Gefühle und Emotionen“ ins Spiel. Oder auch – sich selbst ein Bild machen. All das finde ich wichtig, wenn ich über etwas schreiben möchte. Wobei zuviel Begeisterung für Etwas meinen Schreibfluss auch hindern kann bzw. meine Texte hinterher „leicht“ überfrachtet wirken. Also ist es wie doch meist die gesunde Mischung, die mich an meine Schreib-Ziele führt. Als da wären die Recherche vor Ort – sofern möglich – und den anschließenden Blick ins Netz.

Ihme-Zentrum

Inmitten dieses Chaos leben immer noch Menschen im Ihme-Zentrum.

Heute waren einige Ortsbesichtigungen angesagt. Unter anderem war ich im Ihme-Zentrum in Hannover und habe meine Nase in all die herunter gekommenen Ecken gesteckt, die diese große Wohn- und Geschäftsanlage mittlerweile bietet. Obwohl ich vorab schon einiges in der HAZ über diese Thematik gelesen habe, hätte ich mir diese Bilder nicht vorstellen können.

Mal ganz abgesehen davon, dass es auch eine Abwechslung von meinem Schreib-Alltag ist und ich es einfach auch genieße auf diese Weise in meiner Geburtsstadt unterwegs zu sein. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Gegenden ich in Hannover noch nicht kenne – obwohl ich ein Viertel Jahrhundert dort gelebt habe. Wer weiß, was mich künftig dort noch alles erwartet.

NaNoWriMo 2014 – Die Zielsetzung

DSC_0011 - Kopie

Please do not disturb – writer on progress 🙂

50.000 Wörter in einem Monat schreiben. So ist es im NaNoWriMo (National Novel Writing Month) gedacht. Dieses Ziel hatte ich mir bereits im Jahr 2011 gesetzt, aber nicht erreicht. Nach 21 Tagen und knapp 32.000 Wörtern habe ich die Schreibwaffen gestreckt. Was mir damals fehlte – und im Nachhinein ist man ja meist schlauer – war nicht die Roman Idee, sondern wie ich sie umsetze. Im Laufe der Tage ging mir dann nach und nach das Schreibfutter aus.

Nun steht der 01. November so langsam vor der Tür – der Start des jährlichen NaNoWriMo´s – und ich werde erneut dabei sein. Mein Ziel lautet: 50.000 Wörter in einem Monat.

Aus Erfahrung – hoffentlich – klug geworden, bereite ich mich diesmal entsprechend darauf vor. Diesmal arbeite ich einen Plot aus, der zwar nicht in Stein gemeißelt ist, aber mir zumindest eine Richtung vorgibt. Auch einige Figuren erwecke ich bereits zum Leben, um mich in meine Geschichte hinein zu fühlen. Ja, ich gebe es zu – bei mir hat schreiben viel mit fühlen zu tun. Wenn ich die handelnden Personen nicht live vor mir sehe, nicht mit ihnen durch dunkle Gänge renne oder mit ihnen weinen und lachen kann, dann wird es eine Geschichte aus der Konserve, ein Fertiggericht.

Und so weiß ich jetzt bereits, dass meine Protagonistin in einem kleinen Ort in der Eifel lebt und das sie gerade eine Phase durchlebt, die sie anfangs komplett unterschätzt hat. Und was ihr dabei passiert, wie sie handelt und wie ihre Familie damit umgeht – daran werde ich mich jetzt setzen.

Städteblog Hannover – neuer Beitrag ist online

Outdoor_Holger Vergin

Ein magischer Ort – der Hexenspielplatz im Stadtwald.

Seit letztem Jahr September blogge ich für die Immobilienfirma Immowelt über meine Geburtsstadt Hannover. Dieses Mal habe ich mich auf den Outdoor Plätzen der Landeshauptstadt umgesehen.

Und hier ist das Ergebnis: http://www.leben-in-hannover.net/artikel/6851-outdoor-spass-fuer-kids.html