Lese-Zeit: Alles Glück kommt nie

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Vor ein paar Tagen habe ich nun tatsächlich meinen 600 Seiten Wälzer von Anna Gavalda, „Alles Glück kommt nie“ ausgelesen. Da ich meinen ersten Eindruck bereits nach dem durchkauen des ersten Teils gebloggt habe, folgt hier noch kurz ein zweiter Eindruck.

Nachdem es die ersten 400 Seiten die meiste Zeit in kurzen und kürzeren Szenen um die Gegenwart und die Vergangenheit des Protagonisten ging – aus der Er-Perspektive, aber auch gerne mal in der 3. Person geschrieben – hatte ich plötzlich das Gefühl in einem anderen Buch gelandet zu sein.

Was war passiert? Es bewegte sich etwas. Dinge aus der Vergangenheit klärten sich nach und nach auf und es kam eine Frau in die Geschichte, die erstmal ausgiebig ihre eigene Geschichte erzählte. Ob ich das ansonsten in Büchern mag oder nicht, aber hier hatte ich auf einmal das Gefühl, dass ich als Leser teilhaben darf ohne mir ständig den Kopf zerbrechen zu müssen WAS ZUR HÖLLE – Entschuldigung – mir die Autorin denn nun wieder mitteilen möchte.

Kurz gesagt – die letzten 200 Seiten hat mir das Lesen wieder Spaß gemacht. Ja, es driftete dann durchaus zielstrebig in Richtung Happy End, aber zum Einen hab ich nichts gegen Herz und Schmerz und zum anderen – hier BRAUCHTE ich das dringend als Ausgleich. Schließlich hatte mir der Klappentext „die ganz, ganz große Liebe“ versprochen.

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