Lese-Zeit: Die Kaffeeprinzessin

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Freie Tage bedeuten für mich auch immer: mehr Lese-Zeit! Es vergeht zwar kein Tag, an dem ich kein Buch in den Händen halte, aber z. B. an Feiertagen oder im Urlaub kann ich mich diesem Genuss einfach ohne Einschränkungen hingeben. Glücklicherweise lese ich im Moment kein „Kampf-Buch“ – also keines, in dem ich mich irgendwie von Seite zu Seite hangeln „muss“. Es ist definitiv ein Lesegenuss und ich werde Euch davon auch noch berichten.

Vorher habe ich jedoch ein anderes Buch verschlungen: „Die Kaffeeprinzessin“ ist durch Zufall mit zu mir nach Hause gekommen. Letztes Jahr im Urlaub schlenderte ich über einen Flohmarkt und nahm zielsicher einen Stand mit dem Schild 1 € pro Buch ins Visier. Oftmals verlasse ich solche Stände tatsächlich ohne Buch – was früher nicht möglich gewesen wäre. Aber in meinen viereinhalb Jahrzehnten habe ich bereits eine Buchauswahl zusammen getragen, die mit Sicherheit für den Rest meines Lebens genügen könnte.

Ich kann gar nicht sagen, warum „Die Kaffeeprinzessin“ von Karin Engel es trotzdem nicht nur in mein heimisches Buchregal, sondern sogar in meinen „lese-ich-bald-Stapel“ geschafft hat. Fakt ist, dass ich es vor kurzem in die Hand nahm und es dann kaum noch loslassen konnte.

Eine Geschichte, in der es um unterschiedliche Frauen geht, die ihre jeweils eigenen Wege finden müssen. Und da gibt es natürlich – wie bei Jedem – auch mal Hindernisse auf dem Weg. Selbstverständlich spielen auch die Umstände eine Rolle. Einer davon ist, dass die Geschichte Anfang des 20. Jahrhunderts spielt. Für Frauen eine vollkommen andere Zeit.

Hauptperson ist Felicitas, eine schöne (klar! :-)) junge Frau, die eigentlich Schauspielerin sein wollte, sich dann jedoch ungeplant in den Erben eines Bremer Kaffee-Imperiums verliebt (jaha – Klischee) und mal mit, mal ohne ihn ihre Erfahrungen macht.

In diese Geschichte konnte ich mich einfach hineinfallen lassen. Der Schreib-Stil ist flüssig zu lesen, ich musste nicht erst groß grübeln, denn die Autorin erzählt die Geschichte einfach frei von der Leber weg.

Ich mag es, wenn eine Lebensgeschichte gut erzählt ist und dann auch noch von den entsprechenden historischen Gegebenheiten eingerahmt wird.

Dieses Buch hat mich unterhalten und mir schöne Stunden bereitet!

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