Frage & Antwort: Meine kleine Schreibwerkstatt

Hört Ihr Leut und lasst Euch sagen… nein, mal im Ernst. Ich wurde von Sabrina Fessler getagt – DANKE Sabi! – . Wow, war ich erstaunt! Vor allem, weil ich so überhaupt keine Ahnung habe was getagt wohl bedeutet. Ja, lacht ruhig. Ich bin und bleibe ein Dinosaurier, ein Überbleibsel aus der guten (?) alten Zeit, in der man sich mit Internet noch nicht auskannte. Das gab es da nämlich noch nicht.

Was ich verstanden habe ist, dass ich – wenn ich Lust habe – doch einfach mal die Fragen, die sich Juliana Fabula ausgedacht hat, beantworten kann. Und das mache ich natürlich gerne!

Ach ja, das Ganze ist so ein Blick hinter die Schreib-Kulissen und Jeder der selber schreibt kann dabei natürlich gerne mitmachen. Also schließt Euch doch einfach an!

Und schon gehts los…

[Tag] Meine kleine Schreibwerkstatt

Ich bin stolze Besitzerin von unzähligen Notizbüchern in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben. Eine Sammelleidenschaft, die mich seit Jahrzehnten begleitet. Hin und wieder beginne ich mit großer Begeisterung diese Bücher mit meinen Worten zu füllen. Und dann? Dann tut mir die Hand weh, dann geht mir das zu langsam, dann… also, ich schreibe meine Texte und Geschichten am Laptop und hin und wieder mache ich Gehirnjogging durch das Schreiben per Hand.
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Tja, da bin ich wohl mit meiner ersten Antwort ein wenig voraus geeilt… Aber wenigstens noch ein Bild von meinem aktuellsten Schatz – am Samstag erst frisch gekauft …
Notizen in jeder Form, Farbe und Größe und die hänge ich dann an meine Pinnwand. Und da hängen sie dann meist, bis sie vergilbt und in Vergessenheit geraten sind und ich längst bei einem anderen Projekt bin.

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An Ideen mangelt es mir glücklicherweise nicht. Lange Zeit fiel es mir schwer, etwas auch zu Ende zu bringen. Weil ja noch so viele andere schöne Geschichten auf mich warteten. Also habe ich mir mit viel Mühe so etwas wie Disziplin und Willensstärke antrainiert – klingt unromantisch, ist es auch. Aber wirkungsvoll! So habe ich dann auch Erfolgserlebnisse und die geben mir Schwung weiter zu machen. Bei Auftragsarbeiten ist das leichter – das muss einfach getan werden ohne Wenn und Aber und dadurch habe ich sehr viel gelernt, u. a. das ich viel mehr schaffen kann, als ich irgendwann mal geglaubt habe. Und was ich noch erwähnen will: ich liebe es einfach Geschichten zu erzählen!

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Ich esse grundsätzlich beim Schreiben nicht (ist besser so…) und trinke ganz simpel warmes Leitungswasser. Da ich das nicht anders kenne, fehlt mir glücklicherweise auch nichts…

Ich schreibe gerne mal z. B. in Cafés oder Bibliotheken, da ist dann genügend „Rummel“. Zuhause ist dafür dann einfach nur Schreib-Still angesagt.

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Das Buch „Schreiben in Cafés“ von Nathalie Goldberg begleitet mich jetzt schon fast zwei Jahrzehnte. Für mich ein echter Glücksgriff!

Mein Schreib-Alltag ist immer unterschiedlich, je nachdem an welchen Projekten ich arbeite. Ich setze mir für jeden Monat Schreib-Ziele, wie z. B. in diesem Monat die Überarbeitung unseres Kinderbuches vorantreiben, zwei Beiträge für den Städteblog Hannover zu schreiben, meinen NaNo-Roman fortzusetzen… Damit nichts davon zu kurz kommt, schaue ich jeden Morgen kurz was anliegt und was ich dann an diesem Tag genau erreichen will. Und meist funktioniert es…

Meine Projekte sind immer eine Mischung aus Auftragsarbeiten und den „eigenen“ Geschichten. Die eigenen Geschichten bestehen im Moment aus dem Kinderbuch des Autoren-Duos La Piuma (Petra Fuhrmann und Nicole Vergin), das wir aktuell überarbeiten und ich schreibe nach wie vor so regelmäßig wie möglich an meinem NaNo-Roman „Ausgezogen“ vom letzten Jahr. Und ansonsten gibt es noch etliches an Plänen und Ideen, die aber (leider…) warten müssen.
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2 Gedanken zu „Frage & Antwort: Meine kleine Schreibwerkstatt

  1. Klar doch! Und Juliana hat mir netterweise auch erklärt was getagt bedeutet… 😉 Aber sag mal – ein Notizbuch muss voll sein bevor man ein neues kaufen kann? Das wusste ich – glücklicherweise – noch nicht!!! Ich liiiiiiiiiiiebe diese Teile und habe WIRKLICH viele davon. Dafür habe ich weder einen Schuh- noch einen Taschenfimmel…

    Liebe Grüße
    Nicole

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