Lese-Zeit: Das Jahr, in dem ich dich traf

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Gerade hatte ich die ersten zwanzig Seiten eines Romans von Maria Ernestam gelesen, da bekam ich ein Buch-Geschenk! Nebenbei bemerkt – ich liebe Buch-Geschenke, damit kann man mir wirklich immer eine Freude machen. Trotz allem stürze ich mich nicht immer auf meine neuesten Bücher, sondern sortiere sie je nach aktuellem Interesse entweder in mein baldmöglichst-lesen-Regal oder in unsere heimische Mini-Bibliothek ein.

In diesem Fall jedoch legte ich das Werk von Frau Ernestam rigoros zur Seite (wobei mich die ersten Seiten direkt gefangen hatten!) und begann mit der Lektüre von Das Jahr, in dem ich dich traf von Cecelia Ahern.

Genau – die Cecelia Ahern, die so wunderbare Bücher geschrieben hat wie P.S. Ich liebe Dich und Zwischen Himmel und Liebe. Wobei mein Favorit bis heute Vermiss mein nicht ist.

Alle ihre Bücher habe ich bisher im Urlaub gelesen. In der Zeit des Jahres, in der ich mehr Zeit zum Träumen habe. Und genau dazu haben mich (fast) alle ihre Bücher eingeladen. Zum Träumen, zum Reisen in andere Gedankenwelten. Dieser Hauch von Magie, der immer über ihren Geschichten lag hat mich verzaubert.

Ja, im Laufe der Jahre ließ die Magie durchaus auch schon nach. Da bin selbst ich als erklärter Fan ehrlich, aber trotzdem… ich mochte und mag ihre Geschichten.

Und nun hatte ich also das aktuellste Werk in der Hand.

Es dreht sich hauptsächlich um Jasmin und ihr Leben. Ein Leben, dass komplett aus dem Ruder läuft, als sie nicht nur gekündigt, sondern auch für ein Jahr freigestellt wird, damit sie keine Firmengeheimnisse weitertragen kann.

Aber was macht eine Frau, die sich doch sehr über die Arbeit definiert? Gute Frage! In dieser Zeit hat sie auch das erste Mal Augen und Ohren für ihre Nachbarschaft. Vorrangig für einen versoffenen Radiomoderator, der seine Beliebtheit durch fragwürdige Sendeinhalte gewonnen hat.

Mitten im Text tauchte plötzlich immer wieder das Wort SIE auf. Und IHR. Na und? werdet Ihr vielleicht sagen. Aber es war groß geschrieben, stand in keiner wörtlichen Rede und ich habe den Schuss erst eine Weile später gehört.

Matt, der Nachbar wird so direkt angesprochen. Hää? War mein erster Gedanke. Und dann: Mmmh??!! Irgendwie interessant. Oder doch fragwürdig. Für mich auf jeden Fall neu.

Gut, ich versuche mich jetzt mal kurz zu fassen. Die Leser dürfen Jasmine durch ihr Jahr begleiten, was für mich irgendwie so dahin plätscherte und einige Längen hatte. Trotzdem hatte auch dieses Buch von Cecelia Ahern wieder eine gewisse Faszination auf mich. Ich bereue also in keinster Weise, dass ich es gelesen habe und es schreckt mich auch nicht vor dem Kauf ihrer künftigen Bücher ab.

Aber, es ist nicht mehr so wie es einmal war. Tja, auch Schriftsteller entwickeln sich nun mal weiter und aus dem jungen Mädchen, die den ersten Roman schrieb ist inzwischen eine erwachsene Frau mit Mann und Kindern geworden.

Ich glaube, dass ein Teil ihrer Fangemeinde spätestens nach diesem Buch das Handtuch wirft. Einfach, weil es „anders“ ist. Für mich heißt es jedoch weiterhin: Daumen hoch für Cecelia Ahern!

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Ein Gedanke zu „Lese-Zeit: Das Jahr, in dem ich dich traf

  1. Pingback: Lese-Zeit: Der Glasmurmelsammler | Nicole Vergin

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