Schreib-Alltag: Kopflastig

Es ist schon wieder eine Weile her, dass ich mich über meine diversen Probleme mit meinem Roman ausgelassen habe. In meinem letzten Beitrag dazu schilderte ich, dass ich schweren Herzens beschlossen hätte, einen Teil der Geschichte neu zu schreiben – bzw. den Teil erst einmal neu zu planen. Kopfarbeit sozusagen.

Leider bin ich in der Zwischenzeit viel zu viel am grübeln und zu wenig – oder gar nicht – am schreiben. An anderen Arbeiten schon, aber an dieser leider nicht. Neben den Alltagsdingen, die mich in den letzten Wochen in Anspruch genommen haben, ist es hauptsächlich mein Kopf, der mir im Weg ist. Oder das ratternde Gehirn?

Zur Zeit hänge ich an der Frage, ob ich den Ort des Geschehens ändern soll. Die Geschichte spielt in zwei Städten, eine davon kenne ich gut die andere bisher nur über Internet Recherche. Und genau diese macht mir nun Sorgen. Also machte ich mich daran und überlegte, ob ein anderer Ort eher in Frage kommt. Einen, den ich auch live kenne. Gut, auch da müsste ich mein Wissen auffrischen, aber eine gute Grundlage ist vorhanden. Allerdings würde auch diese Wahl wieder andere Probleme mit sich bringen. Emotionale.

Außerdem habe ich mich in meinem recherchierten Ort durchaus ein wenig eingelebt und Heike fühlt sich dort glaube ich auch recht wohl.

Vielleicht sollte ich eine Pro und Kontra Liste machen. Vielleicht sollte ich einfach mal wieder an der Geschichte schreiben oder vielmehr die Umplanungen vorantreiben. Vielleicht sollte ich nicht so kopflastig sein, sondern „einfach“ mal wieder Spaß an diesem Schreib-Projekt haben. So, wie es im November und Dezember doch war.

Aber mal im Ernst. Wie macht Ihr das mit den Orten an denen Eure Geschichten stattfinden? Nutzt Ihr das, um zumindest gedanklich auch ein wenig zu reisen? Oder bleibt Ihr lieber in bekannten Gefilden?

So oder so lasse ich mich natürlich nicht unterkriegen. Naja, hin und wieder vielleicht. Aber dann stehe ich natürlich auch wieder auf und arbeite weiter an dieser Geschichte, die mich einfach nicht los lässt und deren Figuren mir ans Schreib-Herz gewachsen sind.

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