Lese-Zeit: Sammelsurium

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Wie ich bereits erwähnte, habe ich in den letzten Wochen unwahrscheinlich viele Lese-Reisen genossen! Daher gibt es heute mal ein kleines Bücher-Sammelsurium, also nicht zu jedem Buch einen einzelnen Beitrag. Gerne könnt Ihr mich aber noch zu den einzelnen Werken mit Fragen löchern! Ach ja und noch ein Hinweis für die, die hier fachliche Rezensionen suchen – ich habe gestern eine Beschreibung dieser Kategorie online gestellt, die Ihr hier nachlesen könnt!

Nach längerer Zeit habe ich mal wieder ein Comic in den Händen gehabt. Wie so viele habe ich meine Lese-Zeit in jungen Jahren damit begonnen und meine Eltern haben mich glücklicherweise davon auch nicht abgehalten, sondern mir ganz im Gegenteil meine Lese-Wünsche in Form von Asterix und Obelix, Biene Maja, Heidi, Lustige Taschenbücher, Fix und Foxi etc. erfüllt.

Vor ein paar Wochen ist mir die Werbung für eine Graphic Novel in die Hände gefallen. So etwas war mir bisher gänzlich unbekannt gewesen und hat mich neugierig gemacht. Der Bildhauer von Scott McCloud. McCloud schreibt eigentlich hauptsächlich ÜBER Comics aber nun hat er sich selber an eines gesetzt. Eine spannende, zu Herzen gehende Geschichte mit Zeichnungen, die mich gerade aufgrund ihrer Schlichtheit angesprochen haben. Jede Menge Wendungen haben dieses Comic zu einer echten Lese-Überraschung gemacht!

Und weiter ging meine Reise durch Kindheitserinnerungen mit dem Romantik Thriller Nacht über Uhlenau von Ursula Isbel. Eins von zahlreichen Schneider Büchern, die ich mit Begeisterung sammle. Wobei ich mich auf bestimmte Reihen und Autoren festgelegt habe, denn sonst würde ich da nie auf einen grünen Zweig kommen. Ursula Isbel hat einige Romantik Thriller geschrieben. Meine Lieblingsgeschichte ist dabei nach wie vor Das Schloss im Nebel – wer so etwas mag und sich auch als Erwachsener gerne noch von Jugendbüchern verführen lässt, sollte dies unbedingt lesen. An meinem um-den-Brei-herum-schreiben merkt Ihr es vielleicht schon. Nacht über Uhlenau hat mich nicht so vom Hocker gerissen. Ja, es war schön, wieder so etwas von der Autorin zu lesen. Aber dieses Gänsehaut Gefühl, das mitfiebern was ich dabei so liebe, das hat es nicht geschafft. Mir war es zu schwer fällig, zu bemüht die Geschichte irgendwie aufzulösen. Ich nahm es ihr einfach nicht ab.

Danach las ich mich nach Cornwall. Ich wollte abschalten, mich gemütlich zurücklehnen, während Sarah Harvey mir die Liebesgeschichte Das Rosenhaus erzählt. Tja, ich hatte nicht damit gerechnet, dass diese Geschichte doch recht tief ging und eindeutig bei mir Spuren hinterlassen würde. Eine geschickt erzählte Story mit Wendungen, die ich als Leserin nicht immer erwartet habe. Ich mag den Erzählstil der Autorin und – das hatte ich erhofft – die Landschaftsbeschreibungen (keine Sorge, sie sind nicht langatmig!) und ich werde sicherlich mal wieder ein Buch von ihr lesen!

Als letztes komme ich zu Nick Hornby. Ihr kennt vielleicht High Fidelity? Grandios verfilmt mit John Cusack. Oder A long way down? Beide habe ich mit Begeisterung gelesen. Offene, freche Erzählweise. Mitreißend und glaubhaft. Und nun habe ich Slam gelesen. Gefunden auf einem Flohmarkt, eingepackt und spontan vorgezogen. Tja, was soll ich sagen. Nach zehn Seiten wollte ich es zur Seite legen. Warum erzählte mir hier ein Teenager von seinen Leiden? Von seiner ersten Liebe und davon das diese wohl in eine Schwangerschaft mündete? Auf einmal nervte mich die Art, wie dieses Buch geschrieben ist. Aber dann kam eine Stelle an der ich dachte: hey, bleib dabei, das wird noch was. Mmh, damit ich hier nichts verrate, erzähle ich davon nichts. Wer es liest wird wissen welche Stelle ich meine. Leider war es auch danach eine Achterbahnfahrt, bei der ich immer mal wieder rausspringen wollte. Ich habs zu Ende gelesen und ja, auf irgendeine Art bin ich froh darüber. Klingt konfus? Ist es auch! Genau das hat das Buch bei mir hinterlassen.

Wie immer freue ich mich über Eure Meinungen falls Ihr diese Bücher ebenfalls kennt. Lasst mich an Euren Lese-Reisen teilnehmen!

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Ein Gedanke zu „Lese-Zeit: Sammelsurium

  1. Pingback: Lese-Zeit: Die unheimliche Villa | Nicole Vergin - Autorin

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