Lese-Zeit: Die Dienstags-Frauen

DSC_0026 - Kopie

Nachdem mein letztes Buch Die Springflut mich in die grausigen Abgründe der menschlichen Seele geführt hat, wollte ich nun etwas witziges, leichtes lesen. Ein guter Grund, eins meiner im Urlaub gekauften Bücher zu lesen.

Die Dienstags-Frauen von Monika Peetz. Den Film zum Buch habe ich bereits vor einer ganzen Weile gelesen. Für mich eigentlich ein guter Grund, das Buch auf keinen Fall hinterher zu schieben. Nicht falsch verstehen – der Film ist toll! Nein, aber eine bereits bekannte Geschichte zu lesen ist nicht mein Ding.

Und so bin ich im Kaufhaus in Goslar auch erst an dem Tisch mit den Mängelexemplaren vorbei marschiert. Ich hatte das Exemplar gesichtet, aber – nein! Ein paar Schritte weiter, ein anderer Tisch und was finde ich da? RICHTIG! Zwei weitere Bücher über die Dienstags-Frauen.

Herrje, wie sollte ich mich da noch wehren, wenn mir das Komplett Paket in die Arme fliegt?! Außerdem wollte ich ein gutes Werk tun! Warum? Ganz einfach. Früher bekamen Mängelexemplare lediglich einen Stempel. Heutzutage werde sie eingeschnitten. Wie auch immer das geschieht – es ist grausam! Und sieht schauderhaft aus. Wer will denn Bitteschön kaputte Bücher? Ich eigentlich nicht. Uneigentlich konnte ich sie aber auch nicht zurücklassen. Einsam. Verlassen. Ausgesetzt.

Ok, nun aber zu der Geschichte. Obwohl ich den Film schon kannte, hat mir das Lesen einfach nur Spaß bereitet. Herrlich, wie diese fünf (im Film sind es vier) unterschiedlichen Frauen auf dem Pilgerweg unterwegs sind. Die frechen Sprüche, das chaotische Drumherum, die Verwicklungen die nach und nach zu Tage kommen. Einfach toll! Die anderen beiden Bände werde ich auf jeden Fall auch noch lesen. Also für alle, die noch ein (oder drei) Urlaubs-Bücher brauchen: Monika Peetz sorgt für tolles Lese-Vergnügen!

Camp NaNo: Fazit

Früher als gedacht, ist meine Camp Teilnahme beendet. Aus gutem Grund! Wie ich bereits in leuchtenden Farben geschildert habe, ist mein Ziel die Märchen Adaption zu schreiben erreicht! Und glaubt mir: ich freue mich immer noch!

Während Viele also noch die letzten Tage im Camp nutzen, hier bereits mein Fazit:Kleines Banner

Es war meine erste Teilnahme an einem Camp NaNo – am NaNoWriMo habe ich bisher zwei Mal teilgenommen – und ganz offensichtlich hat mich auch das Camp bzw. die teilnehmenden Leute und das gemeinsame Ziel super motiviert.

Trotzdem ist es nicht mit dem November-Erlebnis zu vergleichen. Wenn die Schreib-Luft brennt, sich wirklich überall große und kleine Gruppen finden, Einzelkämpfer gelegentlich hereinschauen. Es gibt Motivationsmails in deutscher Sprache, was für Jemanden wie mich echt Gold wert ist und … tja, es ist allgemein einfach viel mehr los.

Und auch das beschreibt eine Teilnahme am NaNoWriMo wirklich nur spärlich! Am besten selber testen!!!

Ach ja, wer es nicht weiß. Im Camp setzt sich jeder seine Ziele selber. Da kann es auch „nur“ um das Überarbeiten gehen oder um deutlich geringere Wordcounts. Ich hatte mich dieses Mal für 25.000 entschieden, habe die jedoch nicht erreicht, weil meine Geschichte vorher zu Ende erzählt war.

Es hängt bei mir also von mehreren Faktoren ab, ob ich künftig an der einen / und oder anderen Veranstaltung teilnehme. Auf jeden Fall ist es für mich persönlich eine tolle Möglichkeit an Projekten dran zu bleiben, für die ich mir ansonsten eventuell nicht die Zeit nehmen würde.

Was aus meiner Märchen Adaption wird, erfahrt Ihr natürlich auch noch. Mit der Überarbeitung starte ich jedenfalls am 03. August!

Camp NaNo: Der Tag danach

Herrje, ich kann es noch gar nicht glauben – ich habe mein Camp Ziel erreicht! Meine Geschichte ist geschrieben, ich habe gerade nochmal nachgeschaut… Nachdem ich mir nun die Feier-Müdigkeit aus den Augen gewaschen habe, räume ich so langsam meine Cabin, baue meinen Zelt Anteil ab, lasse die Luft aus der Matratze und schaue mich wehmütig um. Ein Fazit zu meiner ersten Camp NaNo Teilnahme wird es dann nächste Woche noch geben.Kleines Banner

Was meine Geschichte betrifft, die lasse ich nun bis Ende nächster Woche ruhen. Danach werde ich sie neugierig wieder ans Licht zerren, lesen, vermutliche eine Gefühlsachterbahn erleben und mit dem überarbeiten beginnen. Ja, da mache ich mir nichts vor, da kommt noch so einiges auf mich zu.

Ich halte Euch hier auf jeden Fall auf dem Laufenden und freue mich, wenn Ihr mich weiter beim Durchwandern meiner Schreib-Welten begleitet!

Camp NaNo – Tag 24: ENDE!

Heute Mittag dachte – und sagte – ich noch, dass ich nicht wüsste, wann ich die Geschichte fertig Kleines Bannergeschrieben haben würde. „Naja, heute wohl nicht mehr“, war die Aussage … und auf einmal? Auf einmal lief es von allein. Die Wörter purzelten bereitwillig über die Tastatur in den PC und nun steht ENDE unter meiner Geschichte!!!

HURRA!!!!!

Insgesamt sind es 18.342 Wörter / 52 Normseiten geworden.

Wie es weitergeht, schreibe ich Euch in den nächsten Tagen, jetzt wird erstmal gefeiert! Ich wünsche Euch einen schönen Start ins Wochenende!

Camp NaNo – Tag 22 und 23: Gemeinsam sind wir stark!

Zwei weitere Camp Tage sind vorbei und mit jedem geschriebenen Wort nähere ich mich weiter dem Wort ENDE. Gestern ging es noch ein wenig zögerlich voran. Das Gefühl, die Geschichte bald fertig geschrieben zu haben, machte mich ein wenig wehmütig. Klar, während der Überarbeitungsphase werde ich mit meinen Figuren noch mehr Zeit verbringen, als mir letztendlich vielleicht lieb ist. Aber jetzt gerade gehen wir einen Weg gemeinsam. Einen, der enden wird. Ich schwanke zwischen Aufregung, Freude und auch Trauer.Kleines Banner

Heute, am 23. Tag ging das Ganze jedoch zügiger voran. Ich nahm meine Protagonistin an die Hand – oder sie mich? – und wir schritten weiter aus und hatten gemeinsam Spaß daran, diesen Weg zu gehen. Naja, so ähnlich zumindest…

So oder so – gestern sind noch einmal 447 Wörter dazu gekommen und heute waren es dann 767. Insgesamt steht mein Wordcount nun also bei 17.812.

Mal schauen, ob mich morgen wieder eine Gefühls-Achterbahn erwartet.

Camp NaNo – Tag 21: Vorletztes Kapitel BEENDET!

Gestern habe ich dann doch nicht mehr weiter geschrieben, dafür habe ich mich heute wieder reingekniet. Es sind nicht nur 1.108 Wörter hinzugekommen, sondern wie die Überschrift es ja Kleines Bannerschon hinausposaunt: DAS VORLETZTE KAPITEL IST GESCHRIEBEN! Ich bin sowas von happy!

Tja, nun bin ich also „im Finale“. Morgen lege ich mit dem letzten Kapitel los und stürze mich in die letzten Szenen. Meine Protagonistin ist bereit und ich bin es auch. Da kann ja nichts schiefgehen!

Wordcount: 16.586.

Lese-Zeit: Die Springflut

DSC_0026 - Kopie

Was passiert, wenn sich „die berühmtesten Krimi-Drehbuchautoren Schwedens“ (Aussage Klappentext) hinsetzen und einen Roman schreiben? Cilla und Rolf Börjlind sind auf jeden Fall ihrem Genre Krimi treu geblieben. Die Springflut heißt das erste Werk von ihnen, dem bereits ein weiterer Band des neu erfundenen Ermittler Duos Rönning und Stilton folgte.

Zimperlich gehen die Autoren mit ihren Figuren wahrlich nicht um. In dieser Geschichte muss jeder auf die eine und andere Weise einstecken. Das was ansonsten ein Film zeigen würde, wird in Papierform auf jeden Fall auch erschreckend lebendig.

Die Story hatte mich schnell in ihren Fängen und hat mich auch bis zum Schluss nicht wieder losgelassen. Und das obwohl selbiger beinahe 600 Seiten weit entfernt ist. Rasche Szenenwechsel, zahlreiche Figuren und eine Erzählweise, die eine gelungene Mischung darstellt aus Sarkasmus, Witz, Dramatik und Ernsthaftigkeit.

Über kurz oder lang würde mich der zweite Band durchaus auch interessieren, aber ich renne jetzt nicht los, um ihn mir sofort zu kaufen. Aber merken werde ich mir dieses Autoren-Duo auf jeden Fall!