Camp NaNo – Tag 1: Schneegestöber

Der erste Tag im Camp geht für mich zu Ende. Dass es bei dem Wetter im Zelt ziemlich heiß wurde, brauche ich Euch wohl kaum zu erzählen. Aber da ich zwischenzeitlich meinen Arbeitsplatz von unterm Dach juchhe nach unten in die deutlich kühlere Küche verlegt habe, ging es.

Wordcount? Null.Kleines Banner

Aber das wusste ich bereits vorher, da ich mich noch in der Planungsphase befinde. Mein Entschluss, am Camp NaNo teilzunehmen ist ja sozusagen noch warm und daher hinke ich ein wenig hinterher.

Eins kann ich Euch auf jeden Fall schon schreiben: das Thema Märchenadaption hat mich bereits gefangen genommen, fordert mich allerdings auch ordentlich. Aber da ist ja nichts Schlechtes dran – im Gegenteil!

Da ich kürzlich einen Beitrag von Annika Bühnemann zum Thema Schneeflöckchenmethode gelesen habe, wollte ich diese einfach mal ausprobieren. Ich arbeitete mich also in den vergangenen Tagen von Schritt 1 zu Schritt 5 vor und kam dann – logisch – zu Nummer 6. Da ich im Voraus natürlich nichts von meiner Geschichte verraten möchte – für den Fall, dass ich tatsächlich damit am Wettbewerb teilnehmen sollte – mache ich hier nur die Andeutung, dass diese Methode für mich an dieser Stelle nicht mehr funktionierte. Jemand, der damit schon Erfahrung hat, kommt dann sicherlich auch weiter, aber für mich hakte es. Und zwar massiv.

Das Ergebnis: in meinem Kopf herrschte plötzlich nur noch Chaos, ein wahres Schneegestöber. Glücklicherweise habe ich in Petra Fuhrmann eine Kollegin, die ich Jederzeit um Rat fragen kann. Und genau das habe ich getan. Und nun ist es in meinem Oberstübchen wieder wesentlich aufgeräumter und ich habe eine Idee wie ich weiter machen kann. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie dankbar ich für diese Hilfe war und bin!

Und so werde ich frohgemut morgen in den 2. Camp NaNo Tag starten und freue mich auf weitere Herausforderungen!

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4 Gedanken zu „Camp NaNo – Tag 1: Schneegestöber

  1. Oh, wie ich solche NaNo-Updates liebe ^^ Ich hoffe, ich komme auch regelmäßig dazu, welche zu schreiben 🙂

    Zur Schneeflocken-Methode. Sie sieht großartig aus und klingt total sinnvoll, aber auch ich bin irgendwann hängen geblieben. Leider. Ich bin eher der Freiheraus-Schreiber, habe auch andere Plottmethoden ausprobiert, wurde aber mit keiner so richtig warm. Wenn zu viel geplant ist, dann fehlt für mich irgendwie die Spannung und der Reiz die Geschichte tatsächlich zu schreiben :/

    Ich hoffe, du kommst trotzdem gut voran 🙂

    Liebe Grüße, Tinka ^^

    Gefällt 2 Personen

  2. Ich auch Tinka! 😉 Und ich bin auch schon auf Deine gespannt!

    Mir gehts da genau wie Dir – am liebsten schreibe ich aus dem Bauch heraus. Allerdings habe ich über die Jahre festgestellt, dass mich das nicht immer zum Ziel führt. Größere Projekte bekomme ich so nicht gewuppt. Und außerdem hat das Planen tatsächlich auch seine Reize. Hätte ich nie gedacht… 😉

    Danke für die guten Wünsche! Dir auch viel Schreib-Spaß! 🙂

    Liebe Grüße
    Nicole

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo ihr zwei,

    mir gehts es ganz ähnlich. Mit der Schneeflockenmethode bin ich auch nicht klargekommen. Mir ist das zu strukturiert. Ich habe ja glaube ich auf meinem Blog schon geschrieben, dass ich oft anfangs schon viele Szenen habe, kreuz und quer aus unterschiedlichen Punkten meines Romans, damit habe ich dann, glaube ich, auch schon einen etwas anderen Ausgangspunkt. Bei der Schneeflockenmethode bleibe ich immer irgendwann hängen, oder mir wird vor lauter Planerei langweilig *lach* Ich habe z.B. nur ganz kurze Charakterblätter… mehr Notizen mit ein paar Eckdaten. Meinen Charakter lerne ich beim schreiben meist besser kennen, wie wenn ich mir vorher so viele Gedanken darüber mache. Für mich ist dann gefühlt auch mehr Entwicklung möglich… Und überarbeiten muss man eh… da bekommen sie dann den „Feinschliff“ 🙂

    Viel Erfolg euch beim Nano, ich hab gerade beschlossen, ebenfalls mitzumachen 🙂

    lg,
    Sabi

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    • Hi Sabi!

      Erst nochmal: toll das Du mitmachst!!!!!!!! Dir auch viel Erfolg!

      Ich finde es total spannend, wer wie arbeitet und schreibt. Ist es nicht toll, dass es so unterschiedliche Möglichkeiten gibt? Und je mehr man sich mit dem Schreiben befasst umso aufregender wird es finde ich. Und manchmal – 🙂 – ist Schreiben auch einfach nur doof und Arbeit… Aber ja, mir wird das planen auch immer mal langweilig. Aber dann frage ich mich auch schon wieder, ob es nicht an etwas anderem hakt. Die Schreib-Welt – unendliche Weiten – wir schreiben das Jahr 2015 und es ist CAMP ZEIT! Jetzt dreh ich durch…

      Liebe Grüße
      Nicole

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