Schreib-Alltag: Kopfüber zurück

Ein bisschen ist sie noch in meiner Nase – die Berliner Luft. Vor allem meine Gedanken hat der Wochenend Kurztrip ordentlich durchgepustet. Hin und wieder andere Leute sehen, ein Ortswechsel tut meiner Meinung nach der Inspiration mehr als nur gut.DSC_0006

Mein Schreib-Zimmer hat währenddessen geduldig zuhause auf mich gewartet und mich heute Morgen als ich mich kopfüber zurück in den Alltag gestürzt habe, aufs herzlichste Willkommen geheißen.

Da ich in den Tagen genussvoll offline war, habe ich kurz Mails und facebook Account gecheckt, um mich dann meinen Aufgaben für die nächsten Wochen zu widmen. Die kommenden dreieinhalb Wochen stehen die Vorbereitungen für das Schreib-Lust Seminar ganz oben auf meiner Liste. Ansonsten bin ich weiter fleißig dabei meine Märchen Adaption zu überarbeiten und das Autoren-Duo La Piuma ist natürlich auch wie stets und immer fleißig.

Einige Worte noch zum Thema Märchen-Adaption. Die ersten Überarbeitungsschritte liegen bereits hinter mir. Ich habe die Geschichte ausgedruckt, wie schon so  oft festgestellt, dass ich die Seitenzahlen vergessen habe, kurz und heftig geflucht und mir dann die Geschichte selber laut vorgelesen. Bei über 50 Normseiten hatte ich dann Fransen am Mund.

Für mich persönlich funktioniert es immer gut, wenn ich eine Story laut lese. Natürlich betone ich dann auch die für mich richtigen Stellen, insofern geht mir bei diesem ersten Lesen schon auch einiges durch die Überarbeitungs-Lappen. Aber ob das Lese-Gefühl insgesamt stimmt, das weiß ich danach. Und bisher ist es so wie meistens: einiges gefällt mir und einiges eben nicht. Also alles ganz normal!

Inzwischen beschäftige ich mich damit, ob der Handlungsfaden durchgängig eine Farbe behalten hat. Während des Schreibens habe ich einige Szenen spontan anders geschrieben und nun muss ich schauen, ob das im Kontext noch passt.

Kurz geschrieben: ich bin auf einem guten Weg, den ich nun konsequent weiter verfolgen werde. Aus diesem Grund werde ich auch in den nächsten Wochen mal keine zusätzlichen Kurz-Schreibprojekte in Angriff nehmen, sondern mich darauf konzentrieren die Hauptprojekte und das Seminar zu einem guten Ende zu bringen.

Soweit mein Vorsatz. Wie läuft das bei Euch so? Überrennen Euch auch gerne die Zwischendurch-Ideen? Oder schafft Ihr es immer standhaft zu bleiben?

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8 Gedanken zu „Schreib-Alltag: Kopfüber zurück

    • Hi Tinka!

      Danke, dass hatte ich! Ich hoffe Du auch! Ja, ich versuche mich auch durch meine lange Liste durchzuwurschteln und durch meine Mails und diversen anderen Nachrichten. Networking ist schön, aber eben auch zeitintensiv.

      Wünsch Dir eine schöne Woche!
      Liebe Grüße, Nicole

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  1. Huhu 🙂

    Wow, du bist echt fleißig! Ich versuche gerade auch, an einem „Zwischenprojekt“ dran zu bleiben… danach geht es dann mit Frau Butterblume weiter, die hat einfach eine Pause gebraucht. Also arbeite ich wieder an zwei Ideen, die ich jetzt aber konsequent zu beenden versuche. Egal, welche anderen Ideen gerade versuchen, mir dazwischen zu funken. Danach habe ich die Qual der Wahl zwischen zwei sehr schönen neuen Ideen 🙂 Und bei denen will ich auch bleiben, sonst verzettel ich mich total…
    Viel Erfolg mit deiner Märchenadaption. Ich drücke dir die Daumen, dass sie genommen wird!!!

    Liebe Grüße,
    Sabi

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    • Hi Sabi!

      Ich habe eher den Eindruck DU bist die Fleißige von uns! 🙂 Ja, an Projekten dran zu bleiben war für mich schon immer schwierig. Aber inzwischen klappt das ganz gut! Danke fürs Daumendrücken, aber in diesem Fall nicht nötig. Nööööööööö kein Größenwahn! 😉 Ich werde es nicht einreichen, weil es nicht den erforderlichen Umfang hat. Mal schauen, was ich damit mache. Je nachdem wie gut es mir zum Schluss gefällt.

      Dir auf jeden Fall viel Erfolg mit Frau Butterblume! Ich bin soooooooo gespannt!

      Liebe Grüße, Nicole

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  2. Wie läuft das bei Euch so?
    Wie du weißt, war ich zwei Wochen in Italien und in dieser Zeit gab es gar kein planmäßiges Schreiben für mich. Aber ich habe drei Fragmente zu Papier gebracht. Eins zum Romanprojekt, das ich gerade schreibe. Eins zu dem Projekt, das ich als Nächstes in Angriff nehmen will.
    Und eins zu einem Projekt, das mir seit 2013 im Kopf herumgeht, zu dem aber bisher nur ein Plot und ein Song existierten.

    Überrennen Euch auch gerne die Zwischendurch-Ideen?
    Wenn mich was überrennt, schreibe ich es ins Notizbuch, tippe es irgendwannn ab und lasse es auf kleiner Flamme notfalls zwei Jahre köcheln, bevor ich mich damit ausführlich beschäftige. Mein Hirn weiß instinktiv, ob das Projekt reif genug ist, um angegangen zu werden oder ob es im Zwischendurchideenspeicher noch lagern muss wie guter Käse ❤

    Oder schafft Ihr es immer standhaft zu bleiben?
    Ne. Manchmal ist die Idee SO hartnäckig, dass sie erst abhaut, wenn ich wirklich eine ordentliche Menge Text dazu fabriziert habe. Aber dann haut sie ab und lässt mich vorerst in Ruhe am Hauptprojekt arbeiten xD

    Willkommen zurück 🙂

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  3. DANKE! 🙂

    Ich hoffe Du hattest eine schöne Zeit in Italien! Hätte ich jetzt auch Lust zu…

    Bei Dir klingt das jedenfalls alles nach einer fleißigen und meist auch disziplinierten Autorin – Respekt! Und ich freu mich drauf irgendwann was von Dir zu lesen! Und natürlich gibt es dann auch einen Lese-Zeit Beitrag über Dein Buch.

    Und auch an Dich: Willkommen zurück! 🙂

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