Schreib-Alltag: Schreib-Woche – Kessenich? Nein danke!

Vorweg: mit meiner Unterkunft ist alles bestens – die Technik hatte mich / uns im Stich gelassen.

Da sah es noch einladend aus

Da sah es noch einladend aus

Nun habe ich ein wunderbares Zimmer unterm Dach, in dem mich die Inspiration förmlich anspringt.

Heute habe ich eine Entscheidung getroffen. Heike und ihre Familie werden nicht in Euskirchen im Stadtviertel Kessenich leben. Was ich bisher nur im Internet gesehen und nachgelesen hatte, habe ich heute live gesehen. Kessenich ist ein Dorf aus der

Hauptstraße von Kessenich

Hauptstraße von Kessenich

Römerzeit, dass vor einigen Jahren eingemeindet wurde und nun zu Euskirchen gehört. Im Netz las sich das alles ziemlich romantisch und idyllisch. Eine alte Wasserburg, bei Bauarbeiten wurden Fundamente aus der Römerzeit entdeckt, drum herum Wiesen und Felder.

Die Realität kam ein wenig anders daher. Gerade eben fuhr ich am Ortseingangsschild von Kessenich vorbei und gefühlt war ich im nächsten Moment auch schon wieder hinter der Ortsgrenze. Parkmöglichkeiten am Rande? Fehlanzeige. Eine Zufahrt zur Burg? Fehlanzeige, da Privatgelände. Also zurück nach Euskirchen, dort in einer Seitenstraße das Auto geparkt und dann ging es auf Schusters Rappen weiter.

Blick über die Felder

Blick über die Felder

Das Ergebnis: eine Hauptstraße, rechts und links hauptsächlich Neubauten, die sich dann auch noch weiter nach hinten erstreckten. Ich ging mitten hinein in das Wohngebiet, überquerte eine Brücke unter der ein Flüsschen entlang blubberte und kam auf einen Spazier- und Radweg. Ja, hier gab es dann auch ein wenig Natur, aber auch die Geräuschkulisse der nahegelegenen A1 inklusive des Anblicks der in der Ferne vorbei sausenden Autos. Riesige Strommasten und Windräder auf den Feldern „rundeten“ das Bild ab.

Keine Heimat für Heike und ihre Familie!

Da mir meine Vermieterin heute viel über Billig, den Ort in dem ich bis Sonntag bleiben werde, erzählt hat, habe ich bisher den Eindruck, dass sich Heikes Leben hier abspielen könnte. Morgen

Eine schöne Seite von Kessenich

Eine schöne Seite von Kessenich

werde ich also das kleine Dorf zu Fuß erobern, so dass ich dann abends schon mehr berichten kann. Und ich verspreche Euch, dass die Schilderungen wesentlich schöner klingen werden!

Meine Arbeit am Schreibtisch habe ich auch nicht vernachlässigt. 25 Seiten habe ich ein weiteres Mal gelesen und mir etliche Notizen gemacht. Weitere sollen heute Abend noch folgen – die Nacht ist schließlich noch jung. Mal schauen, wann mir die Augen zufallen!

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2 Gedanken zu „Schreib-Alltag: Schreib-Woche – Kessenich? Nein danke!

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