Schreib-Alltag: Schreib-Woche – Augenkontakt Experiment in Köln

Mittwochabend habe ich spontan beschlossen, meine Pläne für den Donnerstag zu ändern. Aber dazu gleich mehr.

Der Donnerstagvormittag stand ganz im Zeichen meines Romans. Bevor ich im vergangenen Jahr begonnen hatte, die Geschichte während des NaNos zu schreiben, hatte ich mir bereits etliche

Hier gehts nach Billig

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Notizen, Pläne, Figurenbeschreibungen usw. gemacht. Vor meiner Abreise habe ich das Ganze dann ausgedruckt und säuberlich in meinen Ordner geheftet. Nachdem ich das bisher Geschriebene ja nun schon durchgelesen und durchdacht hatte, habe ich mir nun alles andere noch zu Gemüte geführt und bin nun auf dem aktuellsten Stand der Dinge.

Es folgte eine genauere Recherche über Billig inklusive des Ausformulierens meiner bisherigen Notizen zu diesem Ort. Dank meiner Vermieterin habe ich bereits einen stolzen Fundus!

Der nächste Schritt wäre nun wie angekündigt, die erneute / weitere Planung durch die Schneeflöckchen Methode. Aber – ich erwähnte es bereits – für den Donnerstag hatte ich mir anderes vorgenommen.

Gestern fand weltweit in zahlreichen Städten das Augenkontakt-Experiment statt. Auch meine

Augen-Blicke in Köln

Augen-Blicke in Köln

Vermieterin hat eine facebook Gruppe (den Augenblick teilen) ins Leben gerufen und so war ich ab gestern Mittag mit den Vorbereitungen wie Plakate laminieren und einiges mehr beschäftigt. Von 17.00 bis 19.00 haben wir uns dann mit zahlreichen Menschen auf der Domplatte getroffen und dort den Passanten Augen-Blicke mit Fremden angeboten.

Eine Einladung für ein besonderes Erlebnis

Eine Einladung für ein besonderes Erlebnis

Ich war erstaunt, wie viele Menschen kamen, obwohl der Kölner Himmel mit grauen Wolken aufwartete, aus denen mal mehr mal weniger Regen fiel und außerdem ein fieser Wind dafür sorgte, dass den meisten wirklich richtig kalt war. Glücklicherweise hatte mir meine Vermieterin eine wollene Hose geliehen und ich konnte da völlig warm und entspannt stehen.

RTL war unter anderem auch anwesend und ich habe mich der jungen Reporterin für einige Fragen zur Verfügung gestellt. Erkennen wird mich da wohl  Niemand, weil ich mit meiner Wollmütze aussah wie ein Wichtelmännchen…

Viel wichtiger: es war eine tolle Aktion, die erstaunliche Begegnungen zwischen eben noch

Und über allem ragt der Dom auf

Und über allem ragt der Dom auf

Fremden gebracht hat. Ich habe tolle Leute kennen gelernt, mich unterhalten ausgetauscht. Bunte Nationalitäten, alle Altersklassen. In Hannover fand das Ganze übrigens auch statt und da Wiederholungen geplant sind, werde ich sicherlich wieder einmal den Augen-Blick nutzen.

Ach ja, ich glaube ich habe Heike irgendwo in all dem Gewühl gesehen …

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