Lese-Zeit: Die Hummerschwestern

Wer meine Lese-Zeit Beiträge noch nicht kennt, kann hier erfahren warum und wieso ich sie schreibe!

DSC_0026 - Kopie

Ein Steg, der über einen mit dunklen Steinen übersäten Strand hin zu einem Leuchtturm führt. Ein weißes Geländer, das einlädt stehen zu bleiben und die Aussicht über das Wasser zu genießen.

Das Cover hat mich bei dem Buch Die Hummerschwestern von Beverly Jensen magisch angezogen. Einer meiner zahlreichen Flohmarkt Eroberungen, die in Windeseile in meinem Rucksack verschwanden. Es zog zuhause in mein bald-lesen-Regal ein und verschwand für viele Monate aus meinem Gedächtnis.

Bis ich mal wieder um- und neu sortierte. Ihr kennt das sicher – man adoptiert neue Bücher und hat dann wieder die süße Qual der Wahl. Als es mir dabei erneut in die Hände fiel, stellte ich es erst gar nicht zurück, sondern begann zu lesen. Und was soll ich sagen – ich las in Windeseile 10, 20, 30 … Seiten. Ich las die Geschichte der Schwestern Idella und Avis, die in Kanada lebten. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt des jüngsten Kindes und von da an geht es mit der Familie (Vater, Bruder und die beiden Schwestern) bergab.

Genau die Art von Geschichten, die ich immer wieder mit Begeisterung lese! Umso trauriger war ich, als das Ganze umschlug. Zwischen den Kapiteln liegen teilweise Zeitsprünge über mehrere Jahre, was durchaus seinen Reiz haben kann. Aber hier habe ich oftmals tatsächlich den Faden verloren bzw. wurde mal aus dieser, mal aus jener Perspektive / Sicht der unterschiedlichen Figuren geschrieben. Und wie es auch im wahren Leben ist – der eine ist interessanter, der andere eben nicht.

Je weiter es in Richtung der Mitte des Buches ging, umso langatmiger fand ich das Ganze. Erst zum Schluss hin – ja ich habe auch dieses Buch zu Ende gelesen – hat es wieder Fahrt aufgenommen. Nebenbei bemerkt handelt es sich um die Familiengeschichte der Autorin, was ich – fragt mich nicht warum – erst recht spät begriffen habe.

Stephen King jedenfalls empfiehlt dieses Buch übrigens mit folgenden Worten:

»Man stößt vielleicht zwei-, dreimal in einem Jahrzehnt auf ein Buch, das so gut ist, dass man es wildfremden Menschen auf der Straße unter die Nase halten und sagen will: Lesen Sie das!«

Und ich sage wie immer: macht Euch selbst ein Bild und erzählt mir gerne davon!

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