Schreib-Alltag: Schreiben zur Gewohnheit machen

Schreibroutine – es gibt sie tatsächlich. Wie so vieles andere ist auch das regelmäßige Schreiben eine Frage der Gewohnheit. Was auf den ersten Blick vielleicht langweilig erscheint, ist für viele Autoren notwendig. Für mich auf jeden Fall!

Eine Routine sollte es werden und dabei ist es egal, ob man 200 oder 2.000 Wörter am Tag oder auch zwei Mal in der Woche schreibt. Manche nehmen sich vor, in der Woche fünf Normseiten zu schreiben. Oder ein Mal die Woche eine Stunde mit ihrer Story zu verbringen. Jedes kleine Stück bringt Dich auf dem Weg, eine Geschichte zu schreiben voran.

„Anything is better than stagnation“ – soll Arthur Conan Doyle gesagt haben. Sein tägliches Soll hat übrigens angeblich bei 3.000 Wörtern gelegen. Während Graham Green 500 ausgereicht haben sollen. Es existiert tatsächlich eine Liste (die Ihr hier findet): The daily Word Counts of 39 Famous Authors – nur für den Fall, dass Ihr auch Word Count Freaks seid, so wie ich.

Nachdem ich während meiner NaNoWriMo Teilnahmen mit einem täglichen Wörter Pensum gute Erfahrungen gemacht hatte, greife ich inzwischen immer häufiger darauf zurück. Für den Februar hatte ich mir daher die Zahl 20.000 an meine Pinnwand geheftet und schreibe seitdem im Schnitt 600 – 1.200 Wörter am Tag. Ganz klar, manchmal läuft es eben besser und manchmal schlechter. So lange die Richtung stimmt, passt das für mich.

Und tatsächlich ist es mir so gelungen in den vergangenen 19 Tagen wieder eine Routine aufzubauen. Natürlich gibt es auch freie Tage dazwischen, aber mittlerweile zieht es mich auch dann immer häufiger zu meiner Geschichte. Wer weiß, was meine Figuren sonst so treiben! Ein gutes Zeichen wie ich finde! Bedeutend es doch nicht mehr und nicht weniger, als dass ich inzwischen mitten drin bin und mich nicht mehr täglich neu hineindenken muss. Ein gutes Gefühl!

Eins merke ich allerdings: die 2.000 Wörter die Stephen King am Tag schreibt – da werde ich wohl so schnell nicht herankommen…

 

 

 

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7 Gedanken zu „Schreib-Alltag: Schreiben zur Gewohnheit machen

  1. Da kann ich nur zustimmen. Routine ist super wichtig und ich bin immer etwas genervt, wenn ich meine normalen Schreibzeiten nicht einhalten kann. Daher sind sie im Kalender fest verplant.
    Schön, dass es bei dir gerade so gut läuft. Weiter sooooo!!!!

    Liebe Grüße,
    Sabi

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  2. Stückchen für Stückchen und immer gerade aus. Und nicht nach unten sehen 😉

    Ist doch in erster Linie egal, was der gute King zum Thema schreiben sagt. Gut ist, womit du dich gut fühlst!

    Liebe Grüße, Tinka 🙂

    PS: Jetzt zickt dein Blog, wenn ich mit meinem Google-Profil kommentieren möchte 😀 Gut, versuchen wir es mal mit wordpress ^^

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    • Danke liebe Tinka!

      Nee, nach unten sehen auf keine Fall! Ich habe Höhenangst!!! 😉

      Und ja, ich gehe auch am liebsten meinen ganz eigenen Weg. Und der hat immer irgendwelche Schlenker drin… Herrje, was man da alles so am Wegesrand entdecken kann!

      Zickige Blogs – könnte ja auch mal einen Beitrag wert sein… Prima, dass es trotzdem geklappt hat!!! 😀

      Liebe Grüße zurück
      Nicole

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