Schreib-Alltag: Februar Fazit und Magische Schreib-Orte

Keine Sorge, es ist mir bei all dem Schreiben nicht entgangen, dass der Februar in diesem Jahr 29 Tage hat. Trotzdem ziehe ich bereits heute ein Fazit von diesem Schreib-Monat, da ich mein vorgenommenes Pensum (20.000 Wörter) mit insgesamt 21.072 Wörtern erreicht bereits gestern erreicht habe. Das bedeutet, dass das Manuskript zur Zeit aus 42 Seiten (einzeilig) und 14 Szenen besteht. Meinem Ziel, die Geschichte bis Ende April fertig zu schreiben, bin ich damit einen großen Schritt näher gekommen.

DSC_0003 - Kopie

Was bedeutet dies nun für den Schreib-Monat März? Mein Szenenplan enthält insgesamt 53 Szenen, die natürlich unterschiedlich lang sind. Trotzdem liegt noch eine Menge Arbeit vor mir und da ich auch im April nachts gerne schlafen und nicht schreiben möchte, werde ich mein Pensum für den nächsten Monat auf 30.000 Wörter aufstocken. Was umso mehr eine Herausforderung ist, da ich für einige Tage unterwegs sein und mich u. a. auf der Buchmesse in Leipzig vergnügen werde.

In den vergangenen Wochen ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie wichtig es für mich ist, mir Ziele zu setzen. Nur dann gelingt es mir, regelmäßig zu arbeiten und mich nicht wie schon so oft mit Kleinigkeiten drumherum aufzuhalten. Und da komme ich auch gleich zu einer Frage: Wie wichtig ist Euch, der „richtige“ Schreib-Ort?

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da habe ich gefühlte Ewigkeiten darüber nachgedacht, wo ich am besten schreiben kann. Am Küchentisch, am Wohnzimmertisch, vielleicht doch lieber außerhalb meines Zuhauses? Letztendlich habe ich mir ein Schreib-Zimmer eingerichtet. Die Wahl des Schreibtisches war enorm wichtig. Stelle ich einen Stifthalter darauf, eine Ablage oder ist es besser, wenn er frei von allem Ballast ist? Irgendwann hatte ich dann nichts weiter zu klären, planen, aufbauen, dekorieren. ENDLICH konnte ich ans Schreiben gehen!

Ihr wisst was passiert ist! Nichts. Oder nicht viel. Zumindest bei mir war das ganze Brimborium nur Ablenkung, eine Ausrede, anstatt mich hinzusetzen und „einfach“ zu schreiben. Kuriert hat mich letztendlich mein Lieblingsbuch zum Thema Kreatives Schreiben: Schreiben in Cafés von Nathalie Goldberg. Ein Kapitel behandelt genau dies: „Ein Raum zum Schreiben“ – ich zitiere einfach mal einen Satz daraus: „Machen Sie kein großes Theater darum.“

Also in meinem Fall gilt auch für den Monat März: hinsetzen, Laptop anschalten, schreiben! Und hin und wieder die Schreibtisch Deko ein klein wenig verändern…

 

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2 Gedanken zu „Schreib-Alltag: Februar Fazit und Magische Schreib-Orte

  1. Bei mir ist es tatsächlich so, dass es den richtigen Schreibort nicht gibt. Er muss lediglich ein paar Bedingungen erfüllen. Allen voran, es muss bequem sein, so dass ich (im Extremfall) nicht nach vier oder fünf Stunden Rückenschmerzen bekomme. Ich muss irgendwo meinen Tee abstellen können und mein Laptop muss mit dem Internet verbunden sein (währen ich schreibe, nutze ich es nicht, aber die Möglichkeit wäre gegeben). Ich muss weitestgehend ungestört sein und den „Schreibort in meinem Kopf“ anzapfen können ^^

    Liebe Grüße,
    Tinka 🙂

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    • Ja, das mit der Bequemlichkeit ist so eine Sache… mein Rücken muckt da mittlerweile immer mehr und will nicht so recht einsehen, dass ich sitzend arbeite. 😉 Was die Ungestörtheit betrifft, bin ich inzwischen recht rustikal geworden, da Jahrelang gefühlt immer jemand gerade mal was wollte oder eben mal reinschauen musste… Ich habe dadurch zwangsläufig gelernt, von jetzt auf gleich umzuschalten. Hat auch Vorteile! 😉

      Liebe Grüße zurück, Nicole

      Gefällt 1 Person

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