Schreib-Alltag: Aufholjagd und Kuschelohren

Heute mal einen kurzen Blog zum Stand der Dinge, denn ich bin dabei meine Reisetage wieder aufzuholen. Was für mich in Wort-Zahlen bedeutet: statt täglich mindestens 600 Wörter (Stand vor der Reise zur Buchmesse) sind es nun 1.000 Wörter. Alles zu schaffen, IMG_4616keine Frage, aber Ihr kennt das vielleicht auch, wenn dieser Schlendrian-Schweinehunde so verlockend um die Ecke schaut… hey, nur mal kurz, nur eine kleine Pause, nur mal einen Tag aussetzen… nee, da falle ich nicht mehr drauf rein!

Seit Dienstag bin ich übrigens wieder zuhause – ich habe noch einen Kurzurlaub dran gehängt – und die Zeit in Leipzig war wirklich grandios. Es wird mindestens einen, eventuell auch zwei oder drei Berichte dazu geben. Aber wie oben schon erwähnt: das Schreiben am Roman hat Vorrang!

Nachdem ich nun insgesamt fünf Tage am Stück nicht ein Wort an meiner Geschichte geschrieben hatte, befürchtete ich beim Wiedereinstieg gestern kurz, dass ich mich erstmal wieder rein finden müsste. Aber – man lese und staune – es war überhaupt kein Problem! Anscheinend sind Heike und ich inzwischen so sehr miteinander vertraut, dass ich vielleicht sogar weiterschreiben könnte, wenn man mich nachts gerade aus dem Schlaf geholt hat. Aber nur vielleicht…

Das einzige was ulkig war – ich habe nach ca. 400 Wörtern festgestellt, dass ich in der Gegenwartsform schreibe. Wäre ja kein Drama, wenn der Rest auch in dieser Zeitform ist. Ist er aber nicht… also, alles ausgebessert und weiter… und es passierte tatsächlich noch zwei Mal. Was das nun war? Keine Ahnung!

Unter meinem letzten Schreib-Alltag Beitrag habe ich einen guten Tipp von Evanesca Feuerblut erhalten. Es ging darum, dass ich in meiner Geschichte etwas wesentliches unterschlagen hatte, nämlich den tierischen Anteil. Ihr Rat war nun, ab der Stelle wo ich bin, einfach weiter zu schreiben, als hätte es die Tiere bereits die ganze Zeit gegeben und dann später bei der Überarbeitung im Text davor zu berücksichtigen. Genau das mache ich nun seit gestern und ich muss sagen, nach einigen Anfangsschwierigkeiten kommen Ole und ich schon ganz gut miteinander klar! Und es werden vermutlich auch noch andere tierische Genossen hinzu kommen, aber da bin ich mir immer noch nicht schlüssig drüber.

So, nun ist es doch wieder ein langer Beitrag geworden, aber ich möchte jetzt auch nicht versäumen, Euch schon mal ein schönes langes Oster Wochenende zu wünschen – genießt die freien Tage! Vielleicht mit einem schönen Spaziergang am Wasser… soll sehr inspirierend sein!

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3 Gedanken zu „Schreib-Alltag: Aufholjagd und Kuschelohren

  1. Pingback: Schreib-Alltag: Ciao März und Ab ins Camp | Nicole Vergin

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