Camp NaNo: Tag 4 und 5 – Zu früh für Wehmut

Camp NaNo 2016

Mit jedem Tag erzähle ich die Geschichte meiner Figuren ein Stück weiter. Und somit komme ich auch mit jedem Tag dem Moment näher, an dem ich das Wort ENDE darunter schreiben werde.

Heute habe ich die 42. Szene geschrieben. Sehr emotional – sowohl für meine Protagonistin als auch für mich. Und während ich daran schrieb, schoss mir plötzlich durch den Kopf, dass der Tag kommen wird, an dem ich Heike loslassen muss.

Natürlich wird das alles noch dauern, denn abgesehen von den elf Szenen, die ich noch schreiben muss (oder darf…), werde ich natürlich noch gefühlte Ewigkeiten mit überarbeiten, überarbeiten und ach ja, überarbeiten zubringen.

Trotzdem wird es anders sein. Nach und nach wird die Geschichte dann an meine Testleser gehen und so sehr ich mich einerseits auf diesen Moment freue, bedeutet es doch, dass Heike lernen muss auf eigenen Füßen zu stehen.

Versteht Ihr wie ich das meine? Oder haltet Ihr mich jetzt für komplett verrückt? Manchmal weiß ich es selber nicht mehr.

Als ich im Oktober 2014 Heike erstmals in meinem Kopf begegnet bin, wusste ich noch nicht, welchen langen Weg wir zusammen gehen würden. Und wo er uns alles hinführen würde. Aber inzwischen sind wir so etwas wie eine Einheit geworden und das ist einerseits gut und andererseits…

Und bevor ich mich noch weiter über meine aktuelle Roman-Liebe auslasse: gestern und heute sind 1.585 Wörter dazu gekommen, so dass mein Wordcount für April jetzt bei 6.620 steht. Mal schauen, wie es morgen läuft.

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2 Gedanken zu „Camp NaNo: Tag 4 und 5 – Zu früh für Wehmut

  1. Und wie ich das verstehe…
    Jedes Mal, wenn ich mit einem Schritt fertigzuwerden drohe, egal ob Roman, Reihe oder auch Überarbeitung, merke ich,wie ich mich zunehmend immer mehr ausbremse (ich nannte das mal „Die Blockade am Ende des Universums“). Weil ich ums Verrecken nicht loslassen will, weil „Überarbeiten“ nicht zählt, weil ich ein Buch trotzdem nur einmal zum ersten Mal schreiben kann und dann ist es vorbei, es hat nie mehr diese Unschuld und das tut weh.
    Also… Ich verstehe dich. Aber sowas von ❤

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    • … es hat nie mehr diese Unschuld.
      GENAU so ist es! Du hast es wunderbar in Worte gefasst. Da kommt doch gleich wieder meine emotionale Seite durch, die dank Heike sowieso im Moment gerade oft Oberwasser hat… 😉
      DANKE fürs verstehen und Anteil nehmen! ❤

      Gefällt 1 Person

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