Schreibkick: Eis – Teil 2

Teil 1 findet Ihr hier!

So, vor wenigen Minuten sind meine heutigen 10 Schreib-Minuten zu Ende gegangen. Wusstet Ihr eigentlich wie kurz 10 Minuten sind? Ich weiß es jetzt! Gerade las ich noch die letzten Zeilen vom 1. Teil, schrieb ein paar Sätze und schon piepte meine Backofenuhr. Sei´s drum – versprochen ist versprochen. Ich habe nicht einmal mehr den Satz beendet… das kann ich ja morgen während der nächsten 10 Minuten machen.

Ach ja, Sabi – die Erfinderin des Schreibkicks – hat dann gestern zum heutigen Teil noch einen Wunsch geäußert: es mögen doch bitte Rüben darin vorkommen. Ok, ok, liebe Sabi – Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe mir erlaubt, mich für Mohrrüben zu entscheiden. Ich hoffe, dass ist in Deinem Sinne! 😉

Solltet Ihr für die kommenden Teile auch noch Ideen und Wünsche haben, wir Ihr mir mein ohnehin so schweres Schreib-Leben (jammerheulschluchzklagbemitleidselber) noch schwerer machen könnt – dann immer her damit! Ich bin ja für fast alles offen!

So, nun aber viel Lese-Spaß beim

2. Teil:

„Autsch!“ Oda steckte den Daumen ihrer linken Hand in den Mund. Jetzt hatte sie doch tatsächlich so lange der Mohrrübe geschrappt, bis diese zerbrach und das scharfe Gemüsemesser eine Schicht Haut erwischt hatte.
Wo war sie heute nur mit ihren Gedanken? Bereits heute Vormittag im Hotel hatte sie Telefongespräche zu den falschen Kollegen durchgestellt. Nummern, die sie sonst im Schlaf herbeten konnte, waren in ihrem Kopf wie Würfel in einem Becher durcheinander gekullert. Dabei machte sie die Arbeit am Empfang des 5-Sterne-Hotels wirklich nicht erst seit gestern.
Sie nahm den Daumen aus dem Mund und beobachtete wie ein kleiner Blutstropfen über die verletzte Haut rollte. Und das alles nur, weil am Vorabend ein Mann mit ihr getanzt hatte?
Oda, die Vernünftige. So wurde sie in ihrem Freundeskreis halb im Scherz und halb im Ernst genannt. Alles was sie tat, durchdachte sie gründlich. Jede Situation wurde unter die Lupe genommen und bewertet. Und erst dann fällte sie Entscheidungen und handelte. Zumindest bis gestern.
„Was war nur mit mir los?“
Hinter dem Schmerz im Daumen hatte sich für wenige Minuten das Pochen in den Fingerspitzen ihrer rechten Hand versteckt. Aber nun kehrte es zurück und erinnerte sie daran, dass der Fremde, dass Haakon gestern …

Teil 3 findet Ihr hier!

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2 Gedanken zu „Schreibkick: Eis – Teil 2

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