Schreibkick: Eis – Teil 5

Teil 4 findet Ihr hier!

So langsam frage ich mich wirklich, wo das Ganze mit Oda und Haakon hinführt. Noch drei weitere Teile und dann? Schauen wir mal! Auf jeden Fall ist da irgendetwas unerklärliches an diesem attraktiven Kerl und ich bin gespannt, ob Oda sich trotz der aufkommenden Kälte nicht doch noch an Haakon die Finger verbrennen wird.

Aber lest selber in

Teil 5:

…, als eine Hand sich mit leichtem Druck auf ihrer Schulter niederließ.
„Komm tanzen!“ Haakons Stimme schickte Blitze durch ihren Körper und sie fühlte sich willenlos, als sie wortlos aufstand und ihm auf die Tanzfläche folgte. Wie am Vortag tanzten sie, bewegten sich mal getrennt und mal gemeinsam, aber stets meinte sie Haakons tiefdunkelblaue Augen auf sich zu spüren.

Im Gegensatz zum Vorabend gelang es Oda jedoch nicht, sich komplett fallen zu lassen. Sie spürte, wie sie sich mehr und mehr zu ihm hingezogen fühlte und sie war diesmal nicht bereit, ihn einfach wieder gehen zu lassen. Aber wie sollte sie ihn davon abhalten?
Als um Mitternacht ein langsameres Stück gespielt wurde, zog er sie mit Nachdruck in seine Arme und hielt die Hände hinter ihrem Rücken fest verschränkt. Kein Blatt Papier würde mehr zwischen sie passen und trotzdem versuchte Oda ihm noch näher zu kommen.
Eiskalte Schauer liefen über ihren Rücken und die feinen Nackenhärchen stellten sich auf. Sie hatte ihre langen Haare für diesen Abend hochgesteckt, damit das dunkelblaue schmal geschnittene Kleid, dass sie sich extra am Nachmittag gekauft hatte, noch besser zur Geltung kam. Ein kalter Windhauch schien immer wieder an ihr vorbei zu ziehen, obwohl weit und breit keine offene Tür, kein Fenster zu sehen war. Noch nie hatte sie es erlebt, dass sie in dieser Disko fror. Im Gegenteil, meist war sie verschwitzt und nach frischer Luft lechzend, in den Pausen hinausgegangen. Aber sowohl am vergangenen Abend wie auch an diesem war es anders.

Sie blickte zu Haakon auf, der ihr eine vorwitzige Locke aus dem Gesicht pustete. Ein Lächeln suchte sie vergeblich. Er schaute nicht unfreundlich, aber irgendwie distanziert, so als sei er gar nicht wirklich hier, bei ihr. Und trotzdem ließ die Anziehungskraft zwischen ihnen nicht nach.
Plötzlich blieb er stehen: „Komm mit!“

Teil 6 findet Ihr hier!

 

 

 

 

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Ein Gedanke zu „Schreibkick: Eis – Teil 5

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