Schreibkick: Eis – Teil 7

Teil 6 findet Ihr hier!

Der vorletzte Teil? Tatsächlich! Und dabei wüsste ich noch soviel von Oda und Haakon zu erzählen. Aber im Gegensatz zu vielen Geschichten muss ich mich hinsichtlich der zeitlichen Einschränkung hier kurz fassen. Ob ich diese kleine Story morgen tatsächlich innerhalb von 10 Minuten zu einem Ende bringe? Ehrlich gesagt, ich weiß es immer noch nicht und bin selber total gespannt.

Aber hier kommt nun erst einmal

Teil 7

Sie horchte in sich hinein. Irgendetwas war anders. Wiederholt hatte sie das Gefühl, ihr Herz würde langsamer schlagen. Für einen Moment legte sie die rechte Hand flache auf die Stelle unter ihr Brust, da wo es sonst klopfte und pochte. Schlug ihr Herz in Zeitlupe? Ihre Handinnenfläche, die nach dem Herzschlag tastete wurde kälter und kribbelte. Erschrocken zog Oda die Hand zurück und betrachtete.
„Komm reingehen“, riss Haakons Stimme sie aus ihren Gedanken.

Sie sah ihm nach, während er ausstieg, mit einer fließenden Bewegung die Autotür schloss und dann mit großen Schritten um den Wagen herum ging und ihr öffnete. Als sie nach seiner hilfreich ausgestreckten Hand griff, wunderte es sie nicht mehr, dass ein weiterer Kälteblitz sie traf. Auch die Bewegungen ihres restlichen Körpers schienen ihr nun verlangsamt.

Haakon ließ ihre Hand nicht los und so gingen sie nebeneinander auf die schwarz lackierte Haustür zu, die er rasch öffnete, um sie dann wortlos an sich vorbeigehen zu lassen.
Lisa hatte Recht, schoss es Oda plötzlich durch den Kopf, er ist wirklich merkwürdig. Sie machte eine halbe Drehung und wollte wieder in Richtung Haustür gehen, aber als ob er es geahnt hatte, drückte er ihre Hand fester.

„Komm“, war alles was er sagte und sie folgte ihm wie ein Hündchen seinem Herrn. Sie gingen durch den breiten weiß gefliesten Flur in eine große schwarz-weiß eingerichtete Wohnküche.
Ich spüre gar keine Angst, dachte sie und wusste bei diesem Gedanken, dass sie welche haben müsste. Denn dieser wortkarge Typ, der sie nun wie eine Puppe auf einen hohen schwarzen Barhocker schob, war zwar immer noch atemberaubend attraktiv aber auch unheimlich. Und er wirkte kalt. Gefühlskalt. Hatte sie überhaupt schon mal ein Lächeln auf seinen markanten Zügen gesehen? Sie konnte sich nicht erinnern.

Den 8. und letzten Teil findet Ihr hier!

 

 

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