Lese-Zeit: How to be good

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Vor einem Jahr las ich Slam, ein hoch gelobtes Buch von Nick Hornby, das mich überhaupt nicht überzeugen konnte. Aber dieser Autor hat mich schon öfter auf eine Lese-Achterbahn geschickt. Mal bin ich hellauf begeistert (About a boy, A long way down) und dann… eben nicht.

Nun hatte ich How to be good in den Händen.

Katie, eine Ärztin, hat alles im Leben erreicht. Einen guten Job, zwei gesunde Kinder, einen Mann. Und dann kommt der Blick hinter die Kulissen und man stellt schnell fest: Zufriedenheit sieht anders aus. Der Mann, der aus ihrer Sicht keine wirkliche Arbeit hat, sondern allenfalls ein großes, reißerisches Maul. Die Kinder, die sich nur um sich selber drehen und sie selber, die von ihrem Leben einfach nur die Schnauze voll hat.

Bei einem gewöhnlich anmutenden Streit eskaliert die Situation dann auch und Katie macht am Telefon mit ihrem Mann Schluss und will die Scheidung. Und was dann alles schräges mit und um die Familie herum passiert, ist wieder einmal Nick Hornby in Höchstform. Skurril, bescheuert, menschlich, merkwürdig, anrüchig…

Trotz einiger Längen hat mir das Buch die meiste Zeit gefallen. Aus meiner Sicht von seinen Geschichten jedoch im Mittelfeld anzusiedeln. Aber das ist wie immer Geschmackssache.

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