Call me Martha ODER Ein Auftrag für ein Drehbuch

Nachdem mein Jahr 2016 zur Mitte hin ein wenig ins Stolpern geraten war, nimmt es jetzt zum Jahresende noch einmal ordentlich Fahrt auf. Ein Auftrag der Stadt Rehburg-Loccum dsc_0004ist mir ins Haus geflattert – ein Drehbuch für eine Gästeführung in den Historischen Kuranlagen von Bad Rehburg soll es werden.

Seit 2003 befindet sich in der sanierten ehemaligen Kuranlage ein Museum, Ausstellungs- und Veranstaltungsräume sowie ein Restaurant. Die bereits existierenden Gästeführungen sollen nun durch eine szenische Führung erweitert werden: die Hausdame Martha wird künftig Gäste durch „ihr“ Badehaus führen und dabei nicht nur von den kleinen und großen Geheimnissen aus adeligen Kreisen plaudern, sondern auch ihrer Leidenschaft, der Märchenwelt, frönen.

Eine dieser künftigen Darstellerinnen werde ich selber sein, so dass ich bei diesem Projekt nicht nur meine Schreib- sondern auch meine Spiel- und Vorlese-Leidenschaft ausleben darf.

Aber vor dem Spiel kommt definitiv die Arbeit. Es gilt bis Mitte Dezember ein Grundgerüst für die Führung zu erarbeiten, woraus ich dann bis Anfang März 2017 das Drehbuch schreiben werde.

Schon jetzt eine spannende und aufregende Zeit – ich werde Euch weiter auf dem Laufenden halten!

Ein weihnachtliches Herzensprojekt

Vor zwei Tagen haben die ersten Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet. Ich persönlich deckblattfinde das vor dem 1. Advent zu früh, aber ich muss ja nicht – oder noch nicht – hingehen. Allerdings beschäftige auch ich mich schon seit Wochen mit der Adventszeit. Für mich ist das ungewöhnlich früh, aber Ihr werdet gleich den Grund dafür erfahren.

Es geht um ein Herzensprojekt, das mir seit zwei Jahren durch den Kopf geistert und das ich in nun endlich verwirkliche! In diesem Jahr wird es einen Adventskalender auf meinem Blog geben. 24 Tage lang könnt Ihr hier täglich Geschichten, Gedichte, Gedanken, Texte… rund um die Winter- und Weihnachtszeit entdecken.

Und was es für mich so besonders macht, ist folgendes: ich habe einige Herzensmenschen von mir gefragt, ob sie bereit sind, etwas zu diesem Adventskalender beizutragen. Ihr könnt Euch vorstellen, wie überglücklich ich war und bin, als ich eine Zusage nach der anderen bekam.

Also freut Euch mit mir, auf eine kunterbunte Adventszeit, die so einiges an Überraschungen bereit halten und Euch diese wunderbare Zeit des Jahres hoffentlich noch schöner machen wird!

Die Lesung steht vor der Tür…

Meine Entscheidung, den NaNo abzubrechen liegt bereits ein paar Tage zurück – Tage, die meiner Hand gut getan haben – und ich konzentriere mich nun ausschließlich auf die morgige Lesung.

Die Geschichten dafür sind geschrieben und überarbeitet. Nun fehlen nur noch Kleinigkeiten in der Vorbereitung. In welcher Reihenfolge ich die Geschichten lese, welche 15064110_1112593555455821_2085577573_oTeile ich zusammenfassend erzähle, um die Aufmerksamkeit meiner kleinen und großen Zuhörer nicht zu verlieren. Und ich überlege, ob ich noch Fotos mitnehme von den Rehburg-Loccumer Orten an denen die Geschichten spielen. Ja, das eine und andere ist wie immer noch zu tun, und ich freue mich schon riesig darauf, dass es dann morgen endlich soweit ist!

In der letzten Woche wurde die Lesung auch noch in der Zeitung beworben. Den Link zur epaper Ausgabe findet Ihr hier.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir für morgen die Daumen drückt und wer in der Nähe wohnt ist natürlich herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn Adola Adebar seine magischen Rehburg-Loccumer Kindergeschichten erzählt!

NaNoWriMo / Tag 16 – Manchmal muss man Entscheidungen treffen!

Ich habe es in den letzten zwei Tagen nicht so recht wahr haben wollen. Aber nun lässt es sich nicht mehr „überfühlen“ – die Entzündung in meiner Hand ist zurück. Nicht so nanowrimo_2016_webbadge_participant-200schlimm – zumindest bisher nicht – aber doch so, dass ich die tägliche Wort Anzahl für den NaNo einfach nicht schaffen kann. Und ich bin keine 2-Finger-Tipperin. Schon gar nicht, wenn es zwei Finger von der linken Hand sind…

Ihr ahnt es… ich muss aussteigen. Ich finde es total schade. Ich liebe diese NaNo-Zeit, aber meine Gesundheit ist mir da wichtiger. Auf jeden Fall habe ich in der Zeit 27.016 Wörter geschrieben und etliche Kurzgeschichten geschafft. Ich bin also trotz Abbruch glücklich und zufrieden!

Und ich möchte ein ganz großes DANKESCHÖN an Euch richten – für Eure Unterstützung und Eure lieben Kommentare in der Zeit! Ihr seid echt klasse!

Die nächsten Tage werde ich meine Lesung vorbereiten und mich danach um meinen neuen Auftrag kümmern. Aber davon ein anderes Mal mehr. Ich gehe jetzt meine Flosse kühlen!

NaNoWriMo / Tag 14 und 15 – Der halbe Monat schon rum?!

Der NaNoWriMo 2016 ist zur Hälfte vorbei. Ich bin hin und her gerissen zwischen „Oh, wie schade“ und „Ein Glück“. Warum? Weil dieser NaNo für mich so anders ist, als der vor nanowrimo_2016_webbadge_participant-200zwei Jahren. Zum einen schreibe ich eben dieses Mal nicht an einem Roman, sondern – wie Ihr ja wisst – an Kurzgeschichten. Und zum anderen habe ich deutlich weniger Zeit, als 2014. So, wie es den meisten NaNo-isten wohl geht.

Die zweite Monatshälfte wird nochmal deutlich schwieriger. Etliche Termine stehen an und Tage, an denen ich wahrscheinlich gar nicht zum schreiben komme. Also muss ich schauen, wie ich das alles hin bekomme. Ganz normaler „NaNo-Wahnsinn“ also!

Im Moment bin ich hauptsächlich mit den Vorbereitungen für die Lesung am kommenden Dienstag beschäftigt. Die Geschichten werden zum Teil noch überarbeitet und bekommen den letzten Schliff und dann werde ich entscheiden was genau ich lese.

Nach wie vor habe ich aber ein kleines Wort-Polster, so dass es bis hier hin wirklich super läuft. Und ja, motiviert bin ich nach wie vor!

Die Ergebnisse der letzten beiden Tage:

Tag 14: 1.732 Wörter / Wordcount: 24.068

Tag 15: 1.964 Wörter / Wordcount: 26.032

 

NaNoWriMo / Tag 12 und 13 – Wochenend und Sonnenschein

Genau wie am Wochenende davor, bin ich es auch diesmal ruhig angegangen. Samstag waren es dann 966 und Sonntag 436 Wörter. Da mein Wort-Polster groß genug war, war das gar kein Problem.

nanowrimo_2016_webbadge_participant-200Zugegeben, eigentlich war der ursprüngliche Plan täglich wirklich mindestens die 1.667 Wörter zu tippen. Aber ich merke, dass ich in diesem Jahr noch entspannter als vor zwei Jahren bin. Mir ist es nach wie vor wichtig, die 50k zu schaffen, aber dabei kann ich zwischendurch auch mal ein, zwei gemäßigte Schreib-Tage einlegen. Auch meine nach wie vor angeschlagene Hand erholt sich dann wieder ein wenig.

Außerdem rückt die Lesung am 22.11. nun mit großen Schritten näher und die Kindergeschichten, die ich dort lesen werde, bekommen nun den letzten Schliff. Und das braucht natürlich auch Zeit.

Ich habe die Woche mit einem Wordcount von 22.336 abgeschlossen und starte motiviert in die nächste Woche!

NaNoWriMo – Tinkas NaNo-Fragen Teil 4

Die zweite NaNo-Woche ist fast vorbei und hier kommen auch schon die nächsten Fragen von der lieben Tinka Beere!
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1. *Das erste Drittel ist um. Wie läuft’s mit dem Schreiben?
Gut! Ich habe schon etliche Kurzgeschichten in diesen 12 Tagen geschrieben, die nun auf das Überarbeiten warten. Anfangs war es recht schwierig, sich immer wieder auf neue Figuren und Situationen einzustellen, aber inzwischen bin ich in Übung!

2. *Was würde dein Antagonist dir bei einer Tasse Tee erzählen?
Ich fische jetzt einfach mal einen von ihnen raus… „Ich hätte nie gedacht, dass sie tatsächlich Jemanden finde würde, der bereit ist den Versuch zu starten, den Fluch von ihr zu nehmen. Vielleicht hätte ich sie gleich in einen großen Kessel schmeißen und Suppe aus ihr kochen sollen!“

3. *Wie sieht dein idealer Schreibort aus?

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Den idealen gibt es für mich nicht – aber das ist einer meiner Lieblings-Schreibplätze!

4. *Was ist bisher dein größtes Problem beim Schreiben gewesen? Wie hast du es gelöst?
Mit dem Schreiben ist es bei mir wie mit dem Leben allgemein. Ich sitze so lange ich denken kann, in einer Achterbahn. Und da kommen nun mal immer wieder Höhen und Tiefen und dazwischen Loopings. Ich habe gelernt, dass ich so ziemlich alles schaffen kann, wenn ich es nur wirklich will. Und das gibt mir in den schwierigen (Schreib-) Momenten Kraft, Mut und Energie.

5. *Wen kannst du aus deiner Geschichte gar nicht leiden? Warum?
Die Figuren aus den Kurzgeschichten und ich leben im Moment in einer großen WG. Da nervt mal der eine und mal der andere. Und hin und wieder nerve ich gerne zurück!

Mood-Frage: Wie motiviert bist du auf einer Skala von 1-10?
10 – es schreibt einfach und ich finde es super faszinierend welche Ideen meinem Hirn mal eben entspringen können, wenn es nur gut genug trainiert ist!

Hinweis!

Mit einem * versehene Fragen sind aus dem Tagebuchteil von Tinka Beeres Buch „30 Tage Schreibchallenge“ entnommen oder daran angelehnt – ein Buch, das Euch auf kreativ auf Eurer NaNo-Reise unterstützen kann! Das Buch gibt es bei Amazon als E-Book (ohne Tagebuchteil) und als Print überall zu kaufen. Zum Beispiel hier!