Das 13. Türchen…

deckblatt

13. Dezember

Dresdner Striezelmarkt
von Nicole Vergin

Es ist kein Geheimnis, dass ich die Advents- und Weihnachtszeit liebe!
Nun könnte man vielleicht davon ausgehen, dass ich auch leidenschaftliche Besucherin der Weihnachtsmärkte bin. Aber dem ist nicht so. Wenn es sich mal ergibt und wir uns mit Freunden treffen, dann kann es durchaus auch mal schön sein, sich dieses vorweihnachtliche Event anzutun.
Ja, ich schreibe `anzutun´. Denn meist geht es doch nur um viel Essen und Trinken. Hin und wieder gibt es auch einmal Buden, die Schmuck, Kerzen oder blinkende Rentiergeweihe anbieten. Aber auch dafür mag ich mein Geld nicht ausgeben.
Aber im vergangenen Jahr stand das Weihnachtsfest unter einem besonderen Stern. Wir feierten seit langer Zeit mal nicht in der heimischen Stube, sondern im schönen Dresden.
dsc_0042Und was fällt einem da weihnachtliches ein? Richtig! Der Striezelmarkt. Einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Ich habe mir vorher im Internet Bilder angeschaut. Der Striezelmarkt im Schnee, mit goldenen Lichtern und Menschen die sich die klammen Finger an einer Tasse heißem Glühwein wärmen.
Wunderschön idyllisch anzusehen. Mir war sofort klar: DAS wollte ich auch erleben!
Und dann war es soweit. Wir standen vor dem hölzernen Eingangstor mit den Kerzen darauf, auf dem `581. Dresdner Striezelmarkt´ stand. Alles war da. Die Buden mit dem Kunsthandwerk, den Naschereien inklusive dem leckeren Dresdner Stollen, die Ecke mit den Märchenfiguren.
Was fehlte waren die weihnachtlichen Temperaturen. Es waren kuschelige 16 °, was den Vorteil hatte, dass man überall gemütlich stehenbleiben und schauen konnte, ohne gleich festzufrieren.
Ich hörte immer wieder Stimmen, die laut klagten: „Es kommt ja gar keine Weihnachtsstimmung auf!“ Für mich war das überhaupt kein Problem. Mein Advents- und Weihnachtsstimmungsbarometer wird immer am 01. Advent mit der ersten Kerze angezündet. Und da können auch Frühlingshafte Temperaturen nichts daran ändern.
Was übrigens den Striezelmarkt betrifft, kann ich nicht sagen, dass ich ihn nun so besonders fand. Da war mir der historische Weihnachtsmarkt, der im passenden Ambiente in der Altstadt lag, doch um Längen lieber.
Obwohl ich jetzt schon weiß, dass ich auch wieder über den Striezelmarkt schlendern werde, denn dieses Jahr wird es zum zweiten Mal heißen: „Wir feiern Weihnachten in Dresden!“

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