Das 18. Türchen…

deckblatt

18. Dezember

Genüsse im Advent für Gaumen und Nase: der Bratapfel
von Solveigh Bartholomae (Ökonaturalmente)

Was gibt es Schöneres in der kalten und meist nassen Jahreszeit als Bratapfelduft, der durch’s ganze Haus zieht?! Rein gar nichts! Mich erinnert der Bratapfel an meine Großeltern, bei denen mit eigenem Wengert (schwäbischer Ausdruck für ‚Kleine Obstplantage’) natürlich die Apfelverwertung Thema gewesen ist. Da roch es ab Herbst immer köstlich nach Äpfeln im ganzen Haus. Aber der Bratapfel war für mich immer die absolute Krönung des Advents!

bratapfelZutaten:
Schöne säuerliche Äpfel
Gehackte Haselnüsse
Gehackte Walnüsse
Gehackte Mandeln
Rosinen
Honig oder Ahornsirup

Zubereitung:
Die Apfel werden vom Kerngehäuse entfernt, am besten mit einem Apfelentkerner, also einer Art Bohrer, den man von oben auf Höhe des Stiels in den Apfel bohren kann. Allerdings sollte man diesen Bohrvorgang mehrmals wiederholen, da sonst Spelzen des Apfelgehäuses übrig bleiben, die dann beim Verzehr unglückseligerweise in Zahnlücken hängen bleiben können. Außerdem: je größer das „Bohrloch“, umso mehr leckere Nussfüllung hat Platz!

Für die Füllung gehackte Nüsse, Rosinen und etwas Honig oder Ahornsirup vermengen. Die Menge richtet sich nach Eurem Geschmack. Bei meinen Bratäpfeln rechne ich mit ca. 2 Eßlöffeln Nussmasse pro Apfel.

Die fertig gefüllten Äpfel in eine gefettete Auflaufform füllen und je nach Backofen 25-30 Minuten bei 200°C backen. 10 Minuten vor Ende der Bratzeit die übrig gebliebene Nussfüllung über den Apfel geben und mitbraten..

Ich wünsche Euch allen einen guten Appetit!

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