Lese-Zeit: Die Honigtöchter

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Seit einigen Jahren führe ich bereits eine Liste darüber, welche Bücher ich im Laufe eines Jahres lese. 2016 waren es erstmals 63 gelesene Bücher, was für mich wirklich eine ganze Menge ist. Nun bin ich gespannt, wo mich meine Lese-Reisen in diesem Jahr hinführen werden und über einige Bücher werde ich hier auch wieder schreiben.

In den vergangenen Monaten war mir immer mal wieder ein Cover in den Buchläden ins Auge gefallen: Die Honigtöchter von Cristina Caboni. Es zeigt ein Honigglas, ein paar Blüten und einige Zitronen – wenn mich mein Auge nicht trügt – drumherum. Dies gemeinsam mit dem Titel sprach mich durchaus an. Ich las den Klappentext und auch dieser klang einladend. Trotzdem kaufte ich das Buch nicht.

Als es mir dann jedoch in einem Second Hand Laden in Hannover förmlich vor die Füße fiel, nahm ich es als Zeichen und trug meinen neuen Bücherschatz nach Hause. Ich begann noch im Dezember mit der Lektüre, da ich es aber dann nicht beendete, ist es mein erstes eingetragenes Buch für den Januar!

Tja, was soll ich schreiben. Mein merkwürdiges Bauchgefühl, das mich einst von einem Spontankauf abhielt, hatte Recht. Dieses Buch, vielmehr der Erzählstil der italienischen Autorin, ist absolut nichts für mich.

Die Geschichte handelt von einer mobilen Imkerin, Angelica, die ihre Arbeit mit den Bienen leidenschaftlich liebt, aber dies auch als Flucht vor ihrer Vergangenheit nutzt. Wie die meisten wissen, holt einen jedoch die Vergangenheit gerne einmal ein. Und genau das passiert der jungen Frau. Sie kehrt in ihre Heimat, nach Sizilien, zurück und merkt schnell, dass dort ihr Herz nach wie vor an allem hängt. Aber der Gedanke auch hier wieder zu fliehen drängt sich trotz allem auf.

Im Laufe der Geschichte wird nach und nach die Vergangenheit der jungen Frau aufgedeckt. Normalerweise liebe ich diese Rückblenden, aber die Art und Weise wie sie erzählt werden – vielleicht sind es auch einfach die Figuren, die für mich nicht lebendig werden – spricht mich nicht an.

Ich habe mich durch dieses Buch durchgekaut und der Gedanke es lieber weg zu legen und ein anderes zu lesen, sprang mich immer wieder an. Was mir an allem jedoch gefallen hat war, wie die Autorin – selber Imkerin – über Bienen und die Imkerei geschrieben hat. Also zumindest habe ich etwas gelernt. Aber für einen Platz in meiner Hausbibliothek wird es definitiv nicht reichen.

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