Lese-Zeit: So was wie Liebe

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Anna McPartlin – allein am Cover erkennt man zu wem die jeweiligen Bücher gehören. Schwarzer Hintergrund und darauf bunte Blüten oder wie bei So was wie Liebe Seesterne und Muscheln. Wobei ich jetzt tatsächlich eines mit einem weißen Hintergrund gesehen habe… aber heute geht es nun erst einmal um So was wie Liebe.

Ebenso wie bei ihren anderen Büchern (die, die ich bisher kenne) handelt auch dieses vom Leben, Sterben und dem Tod. Ihr bekanntestes ist bisher sicherlich Die letzten Tage von Rabbit Hayes. Die Geschichte So was wie Liebe handelt von einer jungen Frau, die nicht nur ihre erste große Liebe sondern auch ihren Sohn an den Tod verloren hat. Mary lebt seitdem allein, hat jedoch Familie und Freunde in greifbarer Nähe, die sich um sie kümmern und sorgen. Vor allem, da sie in all den Jahren, die seit den tragischen Ereignissen vergangen sind, ihr Leben zurück gezogen und ohne sich ihre früheren Träume zu erfüllen lebt. Was durchaus verständlich aber eben auch traurig ist.

Pechmarie wird sie genannt und sie sieht sich selber wohl auch so, was mit einer der Gründe ist warum sie ihr Leben nicht noch einmal mit Jemandem teilen möchte. Und dann zieht in das Nachbarhaus Jemand ein, der ganz offensichtlich mit dem Leben ebenfalls Probleme hat. Obwohl sie versucht Sam – so heißt der neue Nachbar – aus dem Weg zu gehen, stolpert sie doch förmlich immer wieder über ihn und seine Probleme.

Wundervoll, liebevoll und offen erzählt. Eine weitere Geschichte von Anna McPartlin in die ich mich bereits nach den ersten Seiten komplett verliebt habe. Wie gut, dass ein weiterer Roman von ihr bereits in meinem bald-lesen-Regal steht!

 

 

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Status Projekte – Einhörner, Hausdamen und jede Menge Theorie

Der erste Monat des Jahres 2017 ist vorbei und wie versprochen berichte ich über die Fortschritte bei meinen aktuellen Projekten.

Drehbuch „Hausdame Martha“

Die Recherchen für das Konzept der neuen Gästeführung in der Romantik Bad Rehburg sind abgeschlossen und ich habe einen ersten Entwurf des Drehbuchs geschrieben. Während des Schreibens ist mir dann – wie es bei „normalen“ Geschichten auch immer der Fall ist – noch etliches eingefallen, was ergänzt werden muss. Somit strotzt der Text nun von Randbemerkungen, die ich entweder noch einbauen oder eventuell doch wieder streichen werde.

Es fand auch bereits ein weiteres Treffen mit den Auftraggebern der Stadt Rehburg-Loccum statt, bei dem noch einiges besprochen und vor allem ein Termin für einen Testlauf abgesprochen wurde. Mal ganz abgesehen davon, dass Martha bisher nichts zum anziehen hat… Es gibt also noch eine ganze Menge zu tun, bevor Martha die ersten Gäste begrüßen kann.

Manuskript „Ausgezogen“

Überarbeiten, überarbeiten, überarbeiten. Und dies zur Zeit zweigleisig. Während ich dsc_00041.jpggrobe Fehler wie Rechtschreibung und Grammatik ausbügele, um es in irgendeiner Weise lesbar zu machen, habe ich kurzentschlossen einen Online-Kurs bei Annika Bühnemann gebucht (der erste meines Lebens und ich kann Euch sagen, es ist – logischerweise – ganz anders als im realen Leben) und befasse mich aktuell mit dem wichtigen Thema „Figuren“. Theoretisch ist mir das meiste bekannt, aber einiges eben auch nicht – Frau lernt nie aus! – und außerdem merke ich, dass es gut ist einiges noch zu vertiefen. Was derlei Ausarbeitungen betrifft, bin ich ehrlich gesagt eine reichlich faule Socke. Und da steuere ich gerade energisch gegen und bin so jetzt auch schon um einige Einsichten und Anregungen reicher.

Adola Adebar erzählt Geschichten aus Rehburg-Loccum

Auch mit dem Kinderbuch Projekt geht es voran. Allerdings nicht was das Schreiben

team-adola-nicole-04weiterer Geschichten betrifft, denn dies werde ich nach Fertigstellung der Gästeführung angehen. Was feststeht ist der Umfang des Buches und das Konzept, ein wichtiger Schritt. Und wie Ihr auf dem Bild seht, gibt es Adola Adebar nun auch zum Anfassen. Auch die nächste Lesung ist bereits für den 25. April 2017 in der Stadtbücherei Rehburg geplant, die u. a. auf der Gewerbeschau in Rehburg am 18. und 19. März 2017 beworben wird. Bis dahin wird es dann auch mindestens zwei neue Geschichten geben.

200-Wörter-Challenge

Ich habe Euch ja bereits von meiner Challenge erzählt, die ich in diesem Jahr mit mir selber aus reiner Spaß an der Freud mache. Täglich 200 Wörter schreiben über was auch immer. Dadurch sind im Januar stolze 6.381 Wörter zusammen gekommen und es gab nur vier Tage, an denen ich nicht geschrieben habe. Dabei habe ich mich anfangs mit den aktuellen Schreibkicks beschäftigt, die Ergebnisse zu den Themen Vorsatz und Inspiration könnt Ihr hier und hier finden. Außerdem habe ich eine Geschichte angefangen, in der es um Einhörner geht. Diese sollte eigentlich auch nur eine Kurzgeschichte werden, aber mittlerweile bin ich bei zehn Seiten und 5.028 Wörtern und ein Ende ist nicht in Sicht. Und ja, all diese Geschichten plane ich nicht, sondern setze mich morgens hin und schreibe frei Schnauze. Ich liebe es!

Januar-Fazit

Obwohl mein Leben gleich zu Anfang des Jahres schon wieder fröhlich mit mir Achterbahn gefahren ist (Krankheitsfälle in der Familie) und ich dadurch bedingt deutlich weniger Zeit als erhofft hatte, habe ich es geschafft meine Schreib-Pläne für diesen Monat umzusetzen. Und das macht mir Mut für die nächsten Wochen.

Wie war Euer Einstieg in das Jahr 2017? Seid Ihr zufrieden mit dem was Ihr bisher erreicht habt? – egal worum es sich handelt – Oder ist da noch Luft nach oben? So oder so halte ich Euch die Daumen für das was vor Euch liegt!

Schreibkick: Inspiration

Wer näheres über die Schreibkicks erfahren möchte, kann sich hier schlau lesen!

Ich habe im Januar mit einer Challenge begonnen. Täglich 200 Wörter schreiben, egal worüber. Ideal, um z. B. an den Schreibkicks teilzunehmen. Hier also meine Gedanken zum Thema Inspiration!

Inspiration
von Nicole Vergin

Inspiration!
Ich wache auf und als erstes schießt mir dieses Wort durch den Kopf: Inspiration!
Wie es dazu kommt? Es ist das Thema für den nächsten Schreibkick. Und offensichtlich lässt es mich nicht los, verfolgt mich sogar bis in den Schlaf. Wer weiß, was es in der vergangenen Nacht in meinen Träumen angerichtet hat!

Ich kann mich nicht daran erinnern, was ich geträumt habe. Aber vielleicht war alles bunter als sonst. Vielleicht bin ich mit einem Raumschiff, oder vielmehr einem Schiffchen, nur so eines für zwei Personen – oder nennt man das dann Raumgleiter? – durch den dunklen Weltraum geflitzt. Vorbei an der Milchstraße, die in Wirklichkeit gar nicht aus Sternen, sondern – wie es der Name schon sagt – aus Milch besteht. Und genau wie hier auf der Erde ist die Milch flüssig. Und plötzlich schaue ich vorne aus der Frontscheibe meines Raumgleiters hinaus und sehe wie sich ein dicker weißer Tropfen bildet. Rasch lasse ich den Gleiter einen kleinen Linksschwenk machen, um nicht von diesem Tropfen getroffen zu werden, wenn ich gleich unter der Milchstraße hindurch fliege.
Upps, da ist wohl meine Fantasie mit mir durchgegangen.

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, ich will etwas zum Thema Inspiration schreiben.
Am besten mache ich mich erst einmal auf meine Morgenrunde. Bewegung setzt ja bekanntlich die Hirnaktivitäten in Gang. Ich schlüpfe in meine Stiefel, setze mir angesichts der frostigen Temperaturen eine Pudelmütze auf den Kopf und auch der Rest des Körpers wird ordentlich verpackt.
Draußen wartet schon die Sonne auf mich. Sie will wissen, wo ich so lange war. Normalerweise stehe ich im Winter vor ihr auf, so dass wir uns meist erst im Laufe des Tages begegnen. Aber heute habe ich tatsächlich verschlafen. Sie lacht, was ich ausgesprochen ungerecht finde. Schließlich schläft sie selber im Winter grundsätzlich länger. Aber wer will sich schon mit der Sonne anlegen!
Gemütlich schlendere ich los. Nur keine Hektik am Morgen ist meine Devise. Zumindest nicht vor dem Frühstück. Ich biege um die Ecke und sehe die weiten Felder vor mir. Eine helle Eisdecke liegt auf ihnen, die in der Sonne glitzert. Neben mir taucht plötzlich eine lang gezogene schwarze Gestalt auf. Ich nicke ihr freundlich zu. Es ist mein Schatten, der sich die letzten Tage bei all den Regenwolken nicht hat blicken lassen. Aber nun ist er guter Dinge und als ich um die nächste Ecke biege läuft er fröhlich voran.

Ich stelle mir vor, eine Geschichte über meinen Schatten zu schreiben. So wie Andersen und einige andere schon Schattengeschichten geschrieben haben. Aber anders. Mein Schatten will sich nicht losgelöst von mir in ein eigenes Leben stürzen, sondern er tut sich mit mir zusammen. Hat er doch eigentlich schon mein ganzes Leben lang meint Ihr? Nein, ich stelle mir das anders vor. Dass er hin und wieder ohne mich agiert, aber trotzdem nicht gegen mich, sondern mit mir. Ihr wisst nicht wovon ich schreibe? Naja, es ist ja bisher auch nur ein Grundgedanke.

Inzwischen stehe ich wieder vor unserem Gartentor, erstaunt, dass meine Morgenrunde so rasch vorbei ist. Ja, so ist das, wenn man in Gedanken ist und die Inspiration einen einfach so einholt, festhält, begeistert. Ohne, dass man sie krampfhaft sucht.
Zufrieden gehe ich ins Haus und starte in meinen täglichen Schreib-Alltag.

Diesen Monat waren dabei:

Veronika
Sabi
Eva

Das Thema für den 01.03.17 lautet: Frühlingsblüten