Wehe Ihr nennt mich Wanschi!

Seit meinem kurzen Ausflug hin zu einem Zweit-Blog – den Beitrag dazu findet Ihr hier – lässt mich das Thema Vornamen nicht mehr so recht los. Wie Ihr durch die ganze Aktion ja erfahren habt, bin ich stolze Besitzerin eines zweiten Vornamens. In Zeiten, in denen doppelte Vor- und Nachnamen schon fast zum guten Ruf gehören, ist das natürlich kaum verwunderlich. Aber vor beinahe fünf Jahrzehnten war das noch anders.

Gerufen wurde ich stets Nicole, damals wie heute, und ich kann mich nicht mehr erinnern, wann mir überhaupt auffiel, dass ich mehrere Vornamen habe. Spätestens sicherlich beim DSC_0002 - Kopie (2)ausstellen der ersten Ausweise. Da wurde ich dann gefragt, ob alle Namen mit eingetragen werden sollen oder doch nur der Rufname. Und irgendwie fand ich es originell alle aufzuzählen – denn letztendlich sind es nicht nur zwei, sondern tatsächlich derer vier.

In meinem Personalausweis steht also schwarz auf grün: Nicole Wanda Sigrid Irmgard.

Wer auf dieses schmale Brett kam? Ich weiß es nicht. Aber die Namen stammen von meinen drei Patentanten. Und ich schreibe Euch ganz ehrlich, dass ich früher alle Drei FURCHTBAR fand. Ok, ganz früher mochte ich nicht einmal meinen Rufnamen. Egal, inzwischen gefällt mir nicht nur dieser, sondern tatsächlich auch Name Nummer Zwei: Wanda.

Und so war der Schritt diesen bei einem Zweit-Blog einzusetzen, nur klein. Witzigerweise fühlte und fühlt es sich gut an, ihn zu benutzen. Ich kann gar nicht sagen, warum das so ist – es ist einfach ein Bauchgefühl. Dabei handelte es sich bei besagter Patentante um meine Oma väterlicherseits. Eine streng gläubige Dame, die ihren katholischen Glauben bis in ihr Schlafzimmer trug, wo sie einen kleinen Altar hatte, an dem sie betete. Gut und schön könnte man jetzt sagen, ist schließlich jedem das Seine, aber leider hat sie so gar nicht christlich in ihrem Leben gehandelt. Worunter besonders mein Vater zu leiden hatte.

Der Name Wanda ist ein Vorname, der aus dem polnischen ins Deutsche übernommen wurde. Über seine Bedeutung gibt es mehrere Informationen, eine lautet: Vandalin und eine andere: die, die dick wird. – Ich entscheide mich einfach mal für erstere…

Und passt das Ganze nun zu meinem Rufnamen Nicole? Nicole ist eine weibliche Form des Namens Nikolaus. Passt doch blendend dazu, dass ich am selbigen geboren wurde. Wobei meine große Schwester den Namen angeblich schon vor meiner Geburt ausgesucht hatte. Glücklicherweise, denn mein Vater wollte, dass ich Anja heiße und ich finde, dass der Name nun so gar nicht zu mir passt. Nicole jedenfalls bedeutet: Siegerin des Volkes.

Ich würde sagen, damit kann ich leben. Und irgendwie passt es dann tatsächlich zu der Vandalin. Zwar nicht zu dem germanischen Stamm, aber immerhin zu der Begrifflichkeit Vandalismus. Erst alles kaputtmachen und dann wieder zusammenfügen. Ok, das ist jetzt Hausfrauen Psychologie. Da sollte ich wohl noch einmal ernsthafter drüber nachdenken…

Aber Ihr lest schon, dass ich in diese ganze Nicole-Wanda-Geschichte ziemlich tief eintauche und vielleicht lasse ich die anderen beiden Vornamen auf meinen künftigen Ausweisen weg. Ich werde zumindest darüber nachdenken. Auch darüber, ob künftige Bücher von mir unter Nicole Vergin oder unter Nicole Wanda Vergin veröffentlicht werden. Was meint Ihr?

Auf jeden Fall höre ich im Moment schon auf beide Vornamen. Aber sollte es Euch einfallen, mich Wanschi zu nennen, was angeblich eine Koseform von Wanda ist, dann hört der Spaß echt auf!

Mal wieder ein Oster-Experiment!

Diejenigen unter Euch, die mich schon länger auf meinen Schreib-Reisen begleiten wissen es: ich liebe Experimente und Herausforderungen! Im letzten Jahr gab es unter anderem eines zur Osterzeit. Den Beitrag könnt Ihr hier noch einmal lesen!

DSC_0020In diesem Jahr lege ich mir doch glatt wieder ein Ei ins Nest… 🙂

Habt Ihr schon einmal von einem Drabble gehört oder eines gelesen? Dabei handelt es sich um kleine Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen – dabei wird die Überschrift nicht mitgezählt – . Wie ich jetzt darauf komme? Ganz einfach, ich habe es in einem Blogbeitrag gelesen (ein Blog, den ich schon länger mit Begeisterung lese!): offenschreiben, den Link findet Ihr hier!

In diesem Fall wurden drei Wörter vorgegeben und das brachte mich auf die Idee zu einem Oster-Drabble! Also Ihr Lieben: ich brauche drei Wörter von Euch und daraus mache ich dann ein Oster-Drabble. Die ersten drei genannten werde ich nehmen und wie bei „Das Leben des Brian“ – jeder nur ein Wort! 🙂

Das Ergebnis könnt Ihr dann während der Ostertage auf meinem Blog suchen! DANKE schon mal! 😀

Nachtrag:

Ich kann es kaum glauben, ratzfatz habt Ihr mir die Wort-Bälle hier zugeworfen – ich danke Euch! ❤

Die drei Wörter lauten:

– Kugelrund
– Schnee
– Schnuppernäschen

Was da wohl bei rauskommt? Auf jeden Fall „bastele“ ich nicht allein, denn genau wie im vergangenen Jahr wird auch diesmal Frau Vro wieder mitschreiben (ihren Blog zum stöbern findet Ihr hier) ! Ihr dürft also gespannt sein! 😀

Nicole Wanda und so

Im Oktober 2014 habe ich mit diesem Blog begonnen. Meinem ersten Blog. Ich fand mich damals kaum im Internet zurecht. Auf facebook startete ich zeitgleich und es war für mich schon eine Wahnsinns Leistung ein Foto hochzuladen. Geschweige denn, dass ich wusste was widgets, themes oder follower waren.

Über die Jahre habe ich mich so langsam durchgewurschtelt und inzwischen gelingt es mir DSC_0001einen Beitrag so hin zu bekommen, wie ich ihn mir vorstelle. Was sich in der Zwischenzeit jedoch so klammheimlich geändert hat, sind die Gedanken über dass was ich auf meinem Blog schreiben möchte.

Dieser Blog war immer mein Blog als Autorin. Und so schrieb ich über meinen Schreib-Alltag, über meine jeweiligen Projekte und ebenso über Bücher und meine Lese-Begeisterung.

Vor ein paar Monaten machte sich langsam aber stetig eine Unzufriedenheit breit. Ich spürte meinem Bauchgefühl nach und stellte fest, dass ich noch etliches anderes erzählen und zeigen möchte – all das, was mir im Alltag begegnet, worüber ich lache oder auch weine. Ich möchte Fotos mit Euch teilen, ja Euch letztendlich an dem teilhaben lassen, was mich neben dem Schreiben ausmacht.

Und so rief ich einen Zweitblog ins Leben: „Einfach. Und so“ nannte ich ihn und er lief die letzten Wochen unter meinem zweiten Vornamen: Wanda. Es war herrlich all das in Worte zu fassen, was hier bisher – aus meiner Sicht – keinen Platz gehabt hatte. Gerne könnt Ihr Euch hier von meinem anderen Blog einen Eindruck verschaffen.

Die Blogger unter meinen Lesern ahnen vielleicht schon, was nun kommt. Zwei Blogs benötigen zwei Mal Zeit. Und genau da ist der Haken an der Sache. Oder auch nicht. Als ich gestern durch den Frühlingswald marschierte und all das frisch wachsende und sprießende Grün sah, war es plötzlich ganz klar: Nicole und Wanda gehören nun einmal zusammen. Ich werde diesen Blog also nach und nach ein wenig umstellen (ein Versuch ist eben schon mal in die Hose gegangen, daher ist einiges in den unendlichen Weiten des Internets verschollen…) und ab sofort natürlich weiter über meinen Schreib-Alltag berichten, aber eben auch von all dem was mich im Laufe der Zeit inspiriert und mich ja letztendlich zu der Autorin macht, die ich bin.

Ich schreibe von Herzen DANKESCHÖN für all die Lese-Treue in den letzten zweieinhalb Jahren, für all die Motivation die Ihr mir geschenkt habt und ich schreibe WILLKOMMEN auf den neuen Wegen, die wir künftig gemeinsam entdecken werden!

Martha auf der Gewerbeschau

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit: die Hausdame Martha hat sich auf der Rehburger Gewerbeschau unters Volk gemischt!DSC_0069

Bewaffnet mit den aktuellen Flyern der diesjährigen Gästeführungen in Rehburg-Loccum, machte ich mich auf den Weg durch das Zelt. Selbstverständlich in vollständiger Gewandung, was das ansprechen der Leute deutlich vereinfachte! Denn wer hört nicht gerne die eine und andere Geschichte, zumal wenn sie nicht in der heutigen Zeit sondern im Jahre 1842 spielt. Denn genau daher kommt Martha!

DSC_0063Und so habe ich dann fröhlich versucht Männer anzuwerben, die künftig als Teil der Besengarde in der Kuranlage arbeiten wollen, habe Frauen befragt, ob es denn heutzutage tatsächlich üblich ist, dass die Damen Hosen tragen, und ich habe nicht zuletzt von den künftigen Rundgängen mit Martha erzählt, auf denen es nicht nur wissenswertes über das Kurleben im 19. Jahrhundert geben wird, sondern auch einiges an Lyrik und vor allem Märchen zu hören geben wird. Ja, Martha ist eben eine ganz spezielle Hausdame!

Es war ein toller Nachmittag mit zahlreichen Gesprächen, viel Gelächter und Scherzen und zuletzt – wie man auf einem der Bilder sehen kann – fiel Martha auch mal aus der Rolle. Ein Stand mit gebrauchten Büchern lockte doch zu sehr…DSC_0054

Am 07. Mai 2017 wird es die erste Führung mit der Hausdame Martha geben, die im übrigen auch einige kulinarische Köstlichkeiten mit sich bringt. Anmeldungen und weitere Infos gibt es direkt in der Romantik Bad Rehburg oder schreibt Eure Fragen einfach unter diesen Beitrag.

Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf meine Abenteuer als Hausdame Martha und wir sind schon jetzt ein Herz und eine Seele!

 

 

 

Lese-Zeit: Camilla Läckberg

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Letztes Jahr im April las ich das erste Mal einen Roman von Camilla Läckberg – Der Leuchtturmwärter. Ein Krimi aus der Falck-Hedström Reihe. Den Beitrag dazu findet Ihr hier!

Obwohl ich nur selten Krimis lese, hat mich dieser sofort gefesselt und mir war klar, dass ich noch mehr von dieser Reihe lesen möchte. Dann allerdings mit dem 1. Band beginnend. Und nun war es soweit: Die Eisprinzessin schläft und Der Prediger von Fjällbacka haben bei mir Einzug gehalten – die ersten beiden Bände der Krimireihe.

Und was soll ich schreiben – ich habe beide Bände mit einem HAPPS verschlungen! Endlich habe ich erfahren, wie es mit Patrik Hedström, dem Kommissar, und Erica Falck, der Schriftstellerin, begonnen hat. Wie sie sich in dem schwedischen Fischerort Fjällbacka kennengelernt und ihren ersten Fall zusammen gelöst haben. Und natürlich auch den zweiten.

Ich liebe die Art, wie Camilla Läckberg ihre Geschichten erzählt. Wie sie die Figuren zum Leben erweckt und wie sie kleine Fährten in ihren Romanen streut, die dann zur Lösung des Falles führen. Wobei ich keine gute Kommissarin abgeben würde… Egal, was ich weiß ist, dass schon bald weitere Krimis dieser Autorin von mir adoptiert und dann gelesen werden.

Status Projekte – Dranbleiben auch wenn es schwer fällt

Das war er also, der Februar. An mir ist er förmlich vorbei geflitzt und was meine Schreibprojekte angeht, sind die Spuren kleiner als geplant. Plan, da war das Wort ja wieder. Ich hatte ja bereits über den Januar geschrieben, dass das Leben mit mir wieder Achterbahn fährt. Im Februar hat es an Geschwindigkeit durchaus noch zugenommen, so dass ich mich 1,5 Wochen gar nicht am Schreibtisch befunden habe. ABER, wie in der Überschrift schon geschrieben, lautet das Motto: Dranbleiben auch wenn es schwer fällt. Also habe ich versucht die Zeit zu nutzen, die mir geblieben ist. Und das ist dabei heraus gekommen:

Drehbuch „Hausdame Martha“

Die ersten Szenen aus der geschriebenen Fassung sind inzwischen überarbeitet und ich bin durchaus zufrieden. Gut, ich wünschte ich wäre ein wenig weiter, aber da ich mit meinen Auftraggebern einen Aufschub des Abgabetermins abgesprochen habe, ist dies glücklicherweise kein Drama.

dsc_0002Drumherum hat sich für Martha jedoch einiges getan! Die Hausdame hatte ihren ersten Pressetermin und den entsprechenden Artikel könnt Ihr hier auch online lesen. Gestern gab es dann einen ersten Auftritt. Im Rahmen des alljährlich gefeierten Geburtstag der Königin Friederike von Hannover (immerhin schon der 239.!) wurde auch Martha vorgestellt und es gab einen Einblick in die künftige szenische Führung inkl. einer Lesung zweier Märchen von Hans Christian Andersen. Es war ein toller Nachmittag mit interessierten Gästen und bis auf Kleinigkeiten klappt es mit Marthas Gewandung auch schon recht gut!

Manuskript „Ausgezogen“

Mein Manuskript habe ich im Februar nicht nur aus zeitlichen Gründen, sondern auch aufgrund meiner Teilnahme am Online Seminar von Annika Bühnemann erst einmal ruhen lassen. Wobei ruhen ist das falsche Wort – im Zusammenhang mit den einzelnen Lektionen aus dem Seminar betrachte ich derzeit meine Figuren noch einmal mit ganz anderen Augen. Ich bin ihnen ein ganzes Stück näher gekommen und meine Geschichte wird dadurch sicherlich um einiges „runder“ werden.

Adola Adebar erzählt Geschichten aus Rehburg-Loccum

Adola ist kurzentschlossen noch für ein paar Wochen in den Süden geflogen, da ich im Moment einfach gar keine Zeit für ihn hatte. Aber der Termin für die Lesung am 
25. April 
bleibt natürlich bestehen und die angekündigten zwei neuen Geschichten wird es bis dahin auch geben – versprochen!

200-Wörter-Challenge

Schweren Herzens war die Challenge das erste was ich im vergangen Moment „zur Seite legen“ musste. Einfach so aus Spaß an der Freud schreiben war zeitlich gar nicht drin. Und ob ich nun noch einmal einen Anfang mache, denke ich eher nicht. Vielleicht kennt Ihr das ja auch, wenn man aus einer Challenge erst einmal raus ist, hat man irgendwann auch keine Lust mehr einzusteigen. Aber ein anderes Mal… wer weiß. Auf jeden Fall will ich Euch das letzte Ergebnis davon, den Schreibkick für den 1. März nicht vorenthalten: den findet Ihr hier!

Februar-Fazit

Ich war im Februar kaum im Internet unterwegs – wie Ihr wisst schluckt das Netz ordentlich Zeit und die hatte ich nun definitiv gar nicht – und somit fehlte mir durchaus auch Eure Unterstützung. Glücklicherweise habe ich Familie und Freunde im realen Leben auf die ich immer zählen kann und die haben mich auch durch die letzten Wochen getragen und dafür gesorgt, dass ich trotz allem weiterschreibe und wenigstens soweit es möglich war am Ball geblieben bin.

Ja, ich bin auf jeden Fall mit meinen Fortschritten zufrieden. Es ist klar, dass das Leben vorgeht und das es eben auch nicht fragt, ob einem der aktuelle Looping gerade so in den Kram passt. Ich habe jedenfalls auch wieder mal festgestellt, dass es gut ist, zu versuchen weiter zu machen. Und das nicht nur bezogen auf das Schreiben. Sondern auch darauf z. B. auf sich selber zu achten. Das man nicht mit Mann und Maus untergeht, sondern versucht ein Stückchen festen Boden unter den Füßen zu behalten. Und das ist nicht leicht. Aber einen Versuch ist es doch immer wert.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Monat März, hoffe dass es Euch gut geht und Ihr in diesen Wochen Eure Ziele erreicht!