Schreibkick: Jahresuhr

Ein paar Zeilen zum Januar Schreibkick Thema…

Jahresuhr
von Nicole Vergin

Ticktack, ticktack, ticktack…
Verdammt, hörst du sie nicht? Hörst du nicht, wie sie tickt, deine Lebensuhr? Wie sie unaufhaltsam abläuft?
„Ich habe doch noch Zeit, so viel Zeit“, höre ich dich sagen. „Später, dann werde ich…“
Was? Was wirst du später tun? Das gute Geschirr nutzen, die schicken Schuhe anziehen? Jetzt! Jetzt ist der Augenblick das zu tun, was du möchtest, was dir wichtig ist.
Oder willst du, dass für dein Leben der Satz von Georg Jellinek einmal Anwendung findet?
„Am Grab der meisten Menschen trauert, tief verschleiert, ihr ungelebtes Leben.“
Weißt du, was viele Sterbende am Ende bereuen? Dass sie zu viel gearbeitet, sich zu wenig Zeit für sich, für die Familie und die Freunde genommen haben.
„Aber ich muss doch arbeiten. Geld verdienen!“
Stimmt. Aber wie viel Geld brauchst du wirklich? Welche Dinge in deinem Leben, die du teuer anschaffst, sorgen dafür, dass du dich besser fühlst?
Nein, ich will nicht an dir herum meckern, deinen Lebensstil in Frage stellen oder ihn gar kritisieren. Aber einmal darüber nachdenken, dazu möchte ich dich anregen. Ich, die Uhr die im Hintergrund deines Lebens auch in diesem Jahr wieder tickt. Die deine Zeit verrinnen lässt, während du deine Wünsche und Träume im Tiefkühlfach frieren lässt. Für später.
Jetzt. Jetzt findet dein Leben statt. Nimm es in beide Hände, achte gut darauf und nutze es.
Ticktack, ticktack, ticktack…

Diesmal waren dabei:

Eva

Rina P. 

Corly

Veronika

Monika

Für den 1.2.18 lautet das Thema: Nächtlicher Wolkenzauber

 

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11 Gedanken zu „Schreibkick: Jahresuhr

  1. Pingback: Schreibkicks – Januar – Jahresuhr – Erinnerungen – Geschichtszauberei

  2. Deine Uhr hat so recht – Aber sie tickt manchmal so leise und wird übertönt von allen anderen Geräuschen – aber vielleicht schafft sie es dieses Jahr lauter zu sein.
    Ein schönes neues Jahr.
    Liebe Grüsse

    Gefällt 1 Person

  3. Schöner, guter, wichtiger Text! Nur eine Kleinigkeit: Die Lebensuhr – „Wie sie langsam abläuft?“ Das kann missverständlich gelesen werden. Ich bin darüber gestolpert, es geht doch eigentlich um eine Uhr, die schnell abläuft, zu schnell. Da kann einfach das Wort „langsam“ irritieren. Natürlich sagt man es auch dazu, dass etwas leider langsam (aber sicher) zu Ende geht. Ich würde das aber so nicht gleich in der zweiten Zeile einbauen, ist meine bescheidene Meinung.

    Gefällt 1 Person

  4. Pingback: Schreibkick? Entrümpeln? Oder doch nicht? | vro jongliert

  5. Pingback: Schreibkick: Jahresuhr | Evas Geschichten

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