Goodbye, Danke und Auf-Wiederlesen

Ja, nun ist es tatsächlich soweit… der letzte Beitrag auf diesem Blog. Seit Oktober 2014 war ich hier schreibend unterwegs und ich hatte unglaublich viel Spaß, habe viel gelernt und die Zeit hier mit Euch genossen.

Danke, dass Ihr all die Jahre meine Beiträge gelesen, dass Ihr kommentiert habt, dass Ihr einfach mit dabei wart! Wie Ihr Euch denken könnt, gehe ich mit einem lachenden aber auch mit einem weinenden Auge.

Heute Vormittag ist Die Waldträumerin mit einer kleinen Krankheitsbedingten Verspätung online gegangen. Für all die unter Euch, die Lust haben sich die Seite anzuschauen, findet Ihr HIER den ersten Beitrag. Und alle anderen: lasst es Euch gut gehen, passt auf Euch auf und vielleicht begegnen wir uns einmal wieder.

Alles Liebe, Eure Nicole

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Die ersten Wochen des Jahres

Mitte Februar – die ersten Wochen des Jahres liegen hinter uns. Ich hoffe, dass Euer Jahr bisher gut verläuft!

Wobei: was bedeutet eigentlich `gut´? Das hängt ja immer von der Situation ab, in der IMG_0336man gerade steckt bzw. habe ich inzwischen gelernt, dass alles von einem abhängt – der Gesundheit.

„Alle Wünsche werden klein, neben dem gesund zu sein“ – dieser Spruch hing früher in der Wohnung meiner Eltern. Und Ihr könnt Euch denken, wie blöd, öde, langweilig ich ihn als Kind empfand. Ich habe ihn schlicht nicht verstanden, wie ich heute weiß. Denn ich war ein gesundes und meist fröhliches Kind. Natürlich wurde auch mein Leben gelegentlich von einem Schatten verdunkelt. Aber im Großen und Ganzen lebte ich auf der Sonnenseite des Lebens. Was mir bis heute vergönnt ist.

Und daher fühle ich auch – wie schon so häufig erwähnt – Dankbarkeit für die kleinen und großen Momente, die ich erleben darf. Und ich versuche das für mich beste aus meinem Leben, diesem großen Geschenk zu machen.

Dieser Beitrag sollte eigentlich davon handeln, was mir die ersten Wochen in diesem Jahr beschert haben und wo es nun weiter hingehen soll. Aber all das hängt eben auch immer mit genau diesem Thema `Gesundheit´zusammen. Und es war mir gerade ein großes Bedürfnis, dies noch einmal speziell zu erwähnen. Denn leider haben viele Menschen dieses Glück nicht, wie ich in den vergangenen Jahren im Freundes- und Familienkreis miterlebt habe.

Aber nun komme ich doch zu dem aktuellen Geschehen. 🙂 Vorgestern habe ich die letzte Überarbeitung von Adola Adebars Geschichten gemacht. JA, es ist tatsächlich geschafft und nun geht es in Zusammenarbeit mit dem Lesenetzwerk Rehburg-Loccum weiter mit den Themen Layout, Illustrationen und letztendlich dem Druck. Im April wird Adola dann endgültig flügge sein!

Und was kommt jetzt? Nebenbei habe ich mich mit meinem neuen Blog beschäftigt und genau da setze ich jetzt an, damit `Die Waldträumerin´am 10. März online gehen kann! Ich freue mich schon unglaublich darauf, wenn es mir auch ein wenig schwer fällt diesem Blog hier Adieu zu sagen.

Außerdem befasse ich mich jetzt mit der Rehburger Historie, damit ich nach und nach in meine neue Rolle als Gästeführerin für Rehburg hineinwachse. Neben den Führungen der `Hausdame Martha´werde ich dann auch die `Schankwirtin Anni´geben. Ein spannendes Projekt und einen Schritt weiter in die Richtung das Thema Gästeführung in meinem Leben weiter zu etablieren. Genaueres zu diesem Thema wird es dann natürlich auf meinem neuen Blog geben.

Im letzten Jahr ging es ja bei mir mit den Arbeitszeiten aus persönlichen Gründen stets drunter und drüber. Die Kontinuität hat mir sehr gefehlt und dementsprechend ist auch einiges nicht so gelaufen, wie ich mir das gewünscht hätte. Leben eben. Aber seit Januar habe ich nun vormittags wieder feste Bürozeiten eingeführt und alles andere auf den Nachmittag / Abend verschoben. Früh aufstehen und dann direkt an den Schreibtisch – so läuft es bei mir am besten und da ich mir für dieses Jahr einiges vorgenommen habe, tut mir das richtig gut.

In diesem Jahr werde ich außerdem viel unterwegs sein. Im Januar war ich bereits einige Tage in Dresden. Im März geht es für ein paar Tage nach Berlin und im April steht eine Schreibwoche auf Langeoog an. Von Langeweile kann also gar keine Rede sein.

Ja, soweit für heute aus meiner Vehrenheider Schreibstube. Es wird ein wenig dauern, bis wir uns wiederlesen und ich wünsche Euch bis dahin alles Gute und vor allem natürlich GESUNDHEIT!

Tschüss 2017!

Auf das Dachfenster meiner Schreib-Stube platschen dicke Regentropfen. Der Himmel ist

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grau verhangen und wenn ich hinaus schaue, ist keine Menschenseele in Sicht. Was bei uns in der ländlichen Abgeschiedenheit auch nicht allzu selten vor kommt. Glücklicherweise hängt meine Stimmung und mein Drang spazieren zu gehen selten vom Wetter ab, so dass ich vorhin dick eingemummelt – die Spuren einer 2-wöchigen Grippe sind noch nicht restlos vom Winde verweht – eine kleine Runde gedreht habe. Und dabei fingen meine Gedanken an, durch das zu Ende gehende Jahr zu schlendern…

Das Jahr 2017 hat mich in den unterschiedlichsten emotionalen Lagen erlebt. Ich habe geflucht, gejammert, geweint, getobt und glücklicherweise auch ganz viel gelacht. Ach ja, gelernt habe ich auch noch einiges. Zum Beispiel, mich noch ein Stück mehr so zu akzeptieren wie ich bin, mich selbst zu lieben. Und ich habe gelernt, nein zu sagen. Nein, anstelle des wahre-die-Harmonie-Ja´s. Was teilweise wirklich sauschwer ist. Vor allem, wenn es gegenüber geliebten Menschen ist. Andererseits: müssten gerade die es nicht verstehen und akzeptieren? Naja, Ihr werdet so etwas auch kennen…

Was mir 2017 auch ein weiteres Mal eindrucksvoll bewiesen hat ist, dass Gesundheit das allerwichtigste ist. Besonders in diesem Jahr hatte ich im Familien- und Freundeskreis DSC_0084viel mit Krankheit und auch mit Abschied nehmen zu tun. Und das ist einfach etwas, was man nicht steuern kann. Ok, man kannst sich gesund ernähren, Sport treiben, für sich sorgen… aber wenn es einen richtig erwischt, dann ist man einfach erstmal am Arsch. Was man dann daraus macht (oder machen kann) und ob man gestärkt daraus hervor geht, das ist ein anderes Kapitel.

Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich dankbar bin. Dankbar, für das was ich habe, für das was ich bin, für die Menschen, die mich lieben. Die mich so lieben, wie ich bin. Und für all das schöne, dass mir in diesem Jahr widerfahren ist.

Wie zum Beispiel, die Reisen die ich gemacht habe und die mich nach Amsterdam, DSC_0017Bremerhaven, Dresden, Hameln, Juist, Langeoog und Oldenburg geführt haben. Es war unglaublich schön, so viel unterwegs zu sein und so viel zu sehen und zu erleben.

Im Januar und im April habe ich jeweils bei dem Pop Oratorium Luther mitgesungen und diese Erfahrungen waren einfach unglaublich und bereichernd. Allein, die tollen Menschen, die ich auf diese Art kennen- und schätzen gelernt habe. Und das singen… ja, das ist mittlerweile ein Teil von mir geworden.

Und obwohl ich zeitlich etliche Monate eingeschränkt war, ging es auch mit meinen dsc_0002Schreib-Projekten voran. Das Drehbuch für die neue Gästeführung der Hausdame Martha in der Romantik Bad Rehburg ist nicht nur fertig gestellt worden, sondern ich hatte bereits meine ersten Führungen als Martha, die mir viel Spaß machen.

Auch mit Adola Adebar, den Rehburg-Loccumer Kindergeschichten, ging es voran. Im April gab es eine Lesung mit neuen Geschichten und im März / April 2018 wird dann auch das Buch erscheinen.

Wie in den vergangenen sieben Jahren, fand im September das Schreib-Lust Seminar an DSC_0001der ev. Heimvolkshochschule in Loccum statt, bei dem mich die Teilnehmer wieder einmal mit ihrer Kreativität förmlich umgehauen haben.

Und ja, da war auch etwas, was viele vielleicht als Schattenseite des Lebens ansehen: der Tod war bei unserer Familie und hat meine Mutter nach 87 Lebensjahren mit sich genommen. Der DSC_0007Tod, der nun einmal zum Leben dazu gehört und der das ist, was alle Menschen gemeinsam haben. Aber darüber will ich mich an dieser Stelle auch gar nicht näher auslassen. Wichtig ist mir, dass ich das große Glück hatte, meine Mutter in ihren letzten Monaten begleiten und so in Ruhe Abschied nehmen zu können. Dass das von beiden Seiten viel Kraft und manchmal auch Mut bedeutet hat, ist wohl klar, aber vor allem hat es uns Beiden Frieden gebracht und somit die Möglichkeit loslassen zu können.

Ja, Ihr lest es: es war mal wieder ein Jahr voller Loopings auf meiner Achterbahn Fahrt. Ich werde mich zurückblickend an das Positive erinnern und kann so auch optimistisch

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nach vorne schauen. Denn da warten schon wieder allerhand Abenteuer auf mich… u. a. eine weitere Schreib-Reise nach Langeoog, spät im Jahr endlich einmal ein Besuch auf der Buch Berlin und mein neuer Blog Die Waldträumerin (ich LIEBE diesen Blog schon jetzt) wird in den nächsten Wochen online gehen.

Ich bedanke mich von Herzen, dass Ihr mich auf dieser Jahres-Reise begleitet habt und ich freue mich darauf, Euch auch künftig wieder zu lesen – alles Gute für Euch, habt einen guten Rutsch!

Hermine und Paul ODER Bin ich ein Alien?

In den vergangenen Wochen machte sich im Hause Vergin Aufregung breit. Es war, als würden überall Funken sprühen, als stünde das Haus und seine zwei Bewohner permanent unter Strom, als…

„Ok, tief durchatmen Nicole!“ (Einwurf meiner inneren Stimme) – Ja, ich gebe es zu: ICH bin aufgeregt, überdreht, nervös, voller Vorfreude. Mein Mann lässt mich mit gelassenem Lächeln gewähren. Er kennt meine „Special Effects“.

Worum es geht? Wir bekommen ein neues Familienmitglied. Hermine wird in Kürze bei uns einziehen. Mit allem Drum und Dran: mit drei verschiedenen Outfits (eines davon sogar mit Glitzer, wir wollen schließlich auch mal ausgehen), mit einem Ladekabel und die entsprechende SIM Card wartet schon hier auf ihre Ankunft.

Genau: Nicole reist sozusagen in die Zukunft. Bisher habe ich mich ja mit meinem Ur-Alt-aber-umso-geliebteren-Handy in der Steinzeit befunden. Außer telefonieren kann mein

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Samson geht nun in Rente

kleiner Samson (so nenne ich ihn liebevoll) nämlich wirklich nichts. Kein WhatsApp, keine Fotos… Und ja, mir hat das immer noch vollkommen ausgereicht. Wobei ich nach und nach schon feststellen musste, dass man zur Außenseiterin mutiert, wenn man sich nicht der zahlreichen WhatsApp Gruppen anschließen kann. Besonders mitleidige Menschen haben mich dann zumindest über facebook per PN auf dem laufenden gehalten.

Ich hätte definitiv auch noch länger in meiner Höhle gesessen und Feuersteine gegen einander geschlagen, wäre nicht beim letzten Besuch unseres Sohnes und seiner Freundin der Satz gefallen: „Willst du nicht mein Handy übernehmen? Ich bekomme ein neues.“

Für meine Verhältnisse war ich schnell zu begeistern. Wir klärten rasch alles für die Übergabe nötige und dann stellte ich die wichtige Frage: „Wie heißt dein Handy denn?“ Schweigen und ein langer, aber liebevoller Blick war die Reaktion (meine schräge Art ist in der Familie kein Geheimnis…). Nein, es gab keinen Namen. Ich war entsetzt. Tag und Nacht hatte dieses Handy sein Leben eingesetzt, war immer da wenn es gebraucht wurde und… hatte nicht einmal einen Namen.

Wie Ihr ja schon gelesen habt, habe ich diesen Fehler längst aus der Welt geschafft und meine Familie spricht nun auch nur noch von `Hermine´ und nicht mehr einfach `dem Handy´. Und ich bin sogar noch einen Schritt weiter gegangen und habe mich auf die Suche nach neuen Freunden für Hermine gemacht. Schließlich kommt sie aus der Großstadt zu uns aufs unbekannte Land und kennt hier bisher niemanden.

Eine Freundin hat ihr Handy nun spontan `Paul´genannt und versprochen, die Beiden miteinander bekannt zu machen. Ich hoffe sehr, dass zwischen den Beiden der Funke überspringt und sich vielleicht sogar ein wenig mehr als nur Freundschaft entwickelt. Schließlich wünscht man als Handy-Mama seinem Kleinen stets nur das Beste.

Auch in dem Chor, in dem ich singe, habe ich mit einigen über Hermine gesprochen. Und ja, die Blicke, die hochgezogenen Augenbrauen ließen schon ein wenig vermuten, dass meine Mitsängerinnen mich für ein Wesen von einem anderen Stern halten. Aber da bin ich ja völlig schmerzfrei. Schließlich geht es mir ausschließlich um Hermine und ihr künftiges Wohlbefinden. Und dafür mache ich mich doch gern zum Depp!

P.S. Freundschaftsanfragen Eurer Handys werden gerne angenommen!

 

 

In mich gegangen… und wieder zurück

Gut Ding will manchmal Weile haben. Aber nun ist tatsächlich eine Entscheidung bzgl. meines künftigen Blogger-Lebens gefallen. (Vor etwas über einer Woche gab es hierzu schon einen Beitrag, den Ihr hier findet) Und ich bin schon total aufgeregt!

Aber von vorn. Neuer Blog mit neuem Namen oder alter Blog mit altem Namen, dafür

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Ich habe mich für einen neuen Weg entschieden

aber aufgehübscht. In Kurzfassung lag dort der Hase im Blog-Pfeffer. Ihr lest, ich bin schon wieder total aufgedreht!

Ganz herzlichen Dank nochmal an alle, die nicht nur hier, sondern auch über facebook und im Real Life mir Ihre Ansichten zu diesem Thema gesagt und geschrieben haben. Ihr seid echt klasse!

Tja, die meisten haben sich definitiv dafür ausgesprochen, dass Nicole Vergin – Nicole Vergin bleibt. Und bis vor wenigen Tagen dachte ich genauso. Was dann passierte? Meine wundervollen – bereits erwachsenen – Kinder (genauer: mein Sohn und seine Lebensgefährtin) boten mir an, sich über einen Namen für meinen künftigen Blog Gedanken zu machen.

Eigentlich war meine Entscheidung zu diesem Zeitpunkt bereits gefallen, aber was bedeutet schon „eigentlich“?! „Super, das wäre toll“, war daher meine Antwort. Und dann bekam ich eine Liste mit ganz unglaublichen Namensgeschenken. Die Beiden hatten sich so viele Gedanken gemacht und tolle Vorschläge zusammen gestellt. Ich war und bin so gerührt – falls Ihr es lest: DANKE, Ihr seid so wunderbar!!! – und einige davon gefielen mir richtig gut, passten aber nicht so ganz zu dem was ich vorhabe.

Und dann fiel mein Blick auf einen Namen und mein Herz und mein Bauchgefühl lagen sich umgehend in den Armen, haben gesungen, gejubelt und auch ein wenig vor Freude geweint. ECHT, so war das.

An dieser Stelle kann auch ich nun das erste Mal das Wort GEHEIMPROJEKT nutzen. Bei so vielen habe ich schon mitgefiebert und mich immer gefragt, was da wohl geplant wird. Bitte habt noch ein wenig Geduld, bevor ich den Namen verrate. Im Moment ist all das in mir noch wie eine Knospe, die gerade ganz in Ruhe ihre volle Pracht entfaltet… jaaa, ich bin wieder mal total emotional und dramatisch und… happy!!!

Auf jeden Fall habe ich die Seite schon erstanden, was bedeutet ich weiß schon, dass ich bei wordpress bleibe und das nun auch endlich der Zusatz wordpress aus meiner Adresse verschwinden wird. Aber wie meine Seite aussehen wird… herrje, ich bin am rumprobieren, es gibt ja so unglaublich viele schöne Möglichkeiten. Da lass ich mich doch zur Zeit glatt noch selber überraschen.

Ja, so viel für Heute! Ich hoffe natürlich sehr, dass Ihr mich auch auf meinem künftigen Blog weiter begleiten werdet – das würde mich so sehr freuen! Naja, wir schauen einfach mal. Ihr seid jedenfalls schon jetzt herzlich eingeladen!

Fürs erste wird es aber hier immer noch mal den einen und anderen Beitrag geben, damit wir in Kontakt bleiben.

Für Heute wünsche ich Euch nun erst einmal ein schönes 1. Advents-Wochenende. Genießt die Zeit mit Euren Lieben und passt gut auf Euch auf!