Camp NaNo: Fazit

Camp NaNo 2016

Wie Ihr wisst, habe ich mein Camp Ziel in diesem Jahr – meinen Roman Entwurf zu Ende zu schreiben – bereits erreicht. Daher kommt heute auch schon mein Fazit.

Es ist mein zweites Camp, an dem ich teilgenommen habe und in diesem Jahr hat es mir noch besser, als im letzten Jahr gefallen. Es hat riesigen Spaß gemacht mit den anderen Cabin-Mitbewohnern ums Lagerfeuer zu sitzen und in den Sternenhimmel zu schauen. Ach ja und das gemeinsame Schreiben war natürlich auch toll… Deswegen werde ich auch bis zum Campende immer wieder vorbeischauen und die Anderen anfeuern!

Und ich hatte es ja auch schon angekündigt, im Juli werde ich direkt beim nächsten Camp dabei sein und die zweite Version meiner Märchenadaption schreiben. Ich bin jetzt schon gespannt, wie dieser Monat dann verlaufen wird!

So einiges habe ich mir für die nächsten Monate vorgenommen und ich kann Euch jetzt schon sagen: es wird eine spannende Zeit für mich werden! Was ich genau plane, erzähle ich Euch in den nächsten Tagen in einem gesonderten Beitrag. Bis dahin wünsche ich allen Campern, die noch schreiben weiter viel Erfolg und vor allem viel Schreib-Spaß!

Camp NaNo: Tag 17 – Ziel erreicht!

Camp NaNo 2016

Gestern habe ich den Entwurf meines Romans beendet. Als ich den letzten Satz geschrieben hatte, saß ich erst einmal eine Weile da und habe nur vor mich hingestarrt. Wie? Das war der Moment, auf den ich seit der ersten Februar Woche hingeschrieben habe? Ehrlich gesagt fühlte ich mich in diesem Moment einfach nur müde. Und während Heike zur Tür hinausflitzte, um sich endlich mal die Beine zu vertreten, fiel ich in ein Loch…

Ja, ich weiß. Ich bin wieder einmal sehr dramatisch. Macht nichts! So bin ich! Seit gestern ist das Ganze nun gesackt und inzwischen fühle ich mich großartig-glücklich-total happy!

Trotz allem werde ich mich die restlichen Tage noch im Camp rumtreiben und die anderen Camper mit anfeuern. Aber ich werde nun kein neues Projekt beginnen, sondern mich um andere Dinge kümmern. Und ich bin in der Planung, wie die kommenden Monate verlaufen sollen. Aber dazu wird es noch einen gesonderten Beitrag geben.

Jetzt werde ich erst einmal den Rest des Tages genießen!

Camp NaNo: Tag 16 – Land in Sicht!

Camp NaNo 2016

Die vorletzte Szene ist geschrieben und ich mache für Heute Feierabend…

Wie war die Frage? Ach so: warum ich nicht gleich auch noch die letzte Szene schreibe und das so sehnsüchtig erwartete Wort mit vier Buchstaben unter meine Geschichte tippe?

Ganz einfach – ich genieße. Und was mir mit Schokolade echt schwer fällt – so von wegen auf der Zunge zergehen lassen, jeder nur ein Stück… – hier beim Schreiben kann und will ich das.

Ich möchte Heike jetzt nicht einfach über die Ziellinie schubsen und sagen: so das wars, ich wünsch Dir noch ein schönes Leben. Nein, Heike und ich werden morgen ganz gemütlich einen Schritt nach dem anderen machen und dann gemeinsam das Zielband durchschneiden.

Nachdem wir im Oktober 2014 unseren Weg begonnen haben, ist dies für mich die einzig richtige Art und Weise.

Ach ja, und wenn ich dann künftig während der Überarbeitung über Heike schimpfe und mir wünsche, dass es bittebittebitte endlich ein Ende haben möge – dann erinnert mich doch bitte an diesen Tag. Als ich den (vorläufigen) Abschied bewusst hinaus gezögert habe!

 

 

Camp NaNo: Tag 13, 14 und 15 – Camp-Sucht!

Camp NaNo 2016

Und schon wieder sind drei Tage im Camp vorbei. Die Zeit ist in diesen Wochen mit Siebenmeilenstiefeln unterwegs, und auch nach 15 Tagen macht es mir noch unglaublichen Spaß bei dieser Veranstaltung dabei zu sein!

Was mich auch zu meiner Überschrift bringt: nach dem NaNo – egal ob es die Camps sind oder das Original im November – kann man wirklich süchtig werden. Und mich hat diese Sucht inzwischen mit Haut und Haaren gepackt. Somit wird es wohl niemanden verwundern, dass ich in diesem Jahr auch noch im Juli Camp dabei sein werde. Und der NaNoWriMo im November steht sowieso längst auf dem Schreib-Plan!

Ursprünglich wollte ich gar nicht an zwei Camps teilnehmen, da ich aber meine Märchenadaption noch einmal neu schreiben will – die erste Version ist im Juli Camp 2015 entstanden – kommt auch in diesem Jahr die Aktion wie gerufen!

Im Mai werde ich vom Schreiben und Netzwerken pausieren – dazu in einem anderen Beitrag mehr – im Juni setze ich mich dann erneut an die Märchenadaption und im Juli wird sie geschrieben. Ob es dann mit einer Veröffentlichung noch in diesem Jahr klappt? Mal schauen!

So, zum Abschluss noch die Wortzahlen der letzten Schreib-Tage:

1.427
1.578
525

Es sind noch 2,5 Szenen zu schreiben…

 

Camp NaNo: Tag 12 – Vorfreude ist doch was schönes!

Camp NaNo 2016
Gestern Abend ist mir so richtig bewusst geworden, dass ich irgendwann in den nächsten Tagen das Wort ENDE unter meine Geschichte schreiben werde. Und ich sage Euch, da liefen mir echte Wohlfühlschauer über den Rücken und ich war plötzlich total aufgeregt!

Von 53 Szenen sind nur noch sechs zu schreiben und auch wenn ich das jetzt hier schwarz (naja, vielleicht eher blass-grau) auf Weiß sehe, kann ich es noch immer kaum glauben! Aber so ist es!

Neben meinem Szenenplan liegt inzwischen auch eine Liste für die spätere Überarbeitung. Nach und nach sind da nun schon einige Notizen zusammen gekommen, die dann in der nächsten Phase Beachtung finden werden. Meine Geschichte entwickelt sich also munter weiter und es wird noch so einiges geben, was dann noch „verarbeitet“ werden wird. Also ganz normaler Autoren Alltag!

Einen großen Anteil an meiner fortsetzenden Schreibbegeisterung hat übrigens die tolle Truppe, mit der ich dieses Jahr im Camp zusammen bin! Wer das noch nicht kennt – ich kann Euch nur dazu raten, es einmal auszuprobieren!

Aktueller Stand der Wort-Dinge:

  • insgesamt 65.151 Wörter
  • davon 13.750 im März geschrieben
  • 129 Seiten, einzeilig
  • 47 Szenen

 

 

Camp NaNo: Tag 9, 10 und 11 – Wortstrom

1031.
1003.
1013.

Wie Ihr seht, hat sich mein Tagespensum von rund 1.000 Wörtern eingependelt. Es ist nach wie vor so, dass ich wunderbar vorankomme, mit mir und meiner Geschichte zufrieden bin.DSC_0001 - Kopie

46 Szenen habe ich nun über die Wochen geschrieben, sieben warten noch darauf erzählt zu werden. Und ich freue mich auf jede einzelne und bin gespannt, wie sich diese noch entwickeln werden. Irgendwas passiert ja – gerade zum Schluss hin – immer nochmal!

Also auch wenn es von außen jetzt gerade nahezu eintönig wird – für mich ist es nach wie vor aufregend und ich liebe es, an dieser Geschichte zu schreiben!

Camp NaNo: Tag 8 – Autorenglück

Blauer Himmel mit ein paar dekorativen Schäfchenwolken, Sonnenschein. Die gelben IMG_4752Forsythien blühen mit den roten und lilafarbenen Tulpen um die Wette. Es riecht nach umgegrabener Erde, nach dem ersten Rasenschnitt…

Ok, in der Realität war heute tagsüber der Himmel wolkenverhangen und drohte die ganze Zeit mit Regen.

Aber in meinem 7. Autorenhimmel konnte mich das nicht stören. Was war passiert?

Seit Wochen schreibe ich Szene um Szene meiner Geschichte. Mal schrieb es sich leichter, mal schwerer. Und zwischendurch kam immer mal der Gedanke durch: wenn Du an den Szenen anlangst, wo es Heike bildlich geschrieben „an den Kragen“ geht, sie „Farbe bekennen“ muss, kannst Du das dann rüberbringen? Wie willst Du das überhaupt schreiben? Findest Du die richtigen Worte?

Und was soll ich sagen? Bei genau diesen Szenen bin ich seit gestern. Und? Es läuft!!! Nachdem Heike seit Oktober 2014 mal mehr, mal weniger zu meinem Leben gehört, habe ich mich soweit „eingefuchst“, dass mir diese Szenen nun locker und flockig von der Schreib-Hand gingen.

Ob sie dann auch meine Testleser, die mich dankenswerterweise in der zweiten Jahreshälfte unterstützen, überzeugen, weiß ich natürlich nicht. Aber im Moment zählt für mich nur, dass ich zufrieden mit meiner Arbeit bin!

Und mit diesem Gefühl – sozusagen mit Sonne im Schreib-Herzen – und mit 1.174 geschriebenen Wörter gehe ich für heute in den Feierabend!