NaNoWriMo / Tag 16 – Manchmal muss man Entscheidungen treffen!

Ich habe es in den letzten zwei Tagen nicht so recht wahr haben wollen. Aber nun lässt es sich nicht mehr „überfühlen“ – die Entzündung in meiner Hand ist zurück. Nicht so nanowrimo_2016_webbadge_participant-200schlimm – zumindest bisher nicht – aber doch so, dass ich die tägliche Wort Anzahl für den NaNo einfach nicht schaffen kann. Und ich bin keine 2-Finger-Tipperin. Schon gar nicht, wenn es zwei Finger von der linken Hand sind…

Ihr ahnt es… ich muss aussteigen. Ich finde es total schade. Ich liebe diese NaNo-Zeit, aber meine Gesundheit ist mir da wichtiger. Auf jeden Fall habe ich in der Zeit 27.016 Wörter geschrieben und etliche Kurzgeschichten geschafft. Ich bin also trotz Abbruch glücklich und zufrieden!

Und ich möchte ein ganz großes DANKESCHÖN an Euch richten – für Eure Unterstützung und Eure lieben Kommentare in der Zeit! Ihr seid echt klasse!

Die nächsten Tage werde ich meine Lesung vorbereiten und mich danach um meinen neuen Auftrag kümmern. Aber davon ein anderes Mal mehr. Ich gehe jetzt meine Flosse kühlen!

NaNoWriMo / Tag 14 und 15 – Der halbe Monat schon rum?!

Der NaNoWriMo 2016 ist zur Hälfte vorbei. Ich bin hin und her gerissen zwischen „Oh, wie schade“ und „Ein Glück“. Warum? Weil dieser NaNo für mich so anders ist, als der vor nanowrimo_2016_webbadge_participant-200zwei Jahren. Zum einen schreibe ich eben dieses Mal nicht an einem Roman, sondern – wie Ihr ja wisst – an Kurzgeschichten. Und zum anderen habe ich deutlich weniger Zeit, als 2014. So, wie es den meisten NaNo-isten wohl geht.

Die zweite Monatshälfte wird nochmal deutlich schwieriger. Etliche Termine stehen an und Tage, an denen ich wahrscheinlich gar nicht zum schreiben komme. Also muss ich schauen, wie ich das alles hin bekomme. Ganz normaler „NaNo-Wahnsinn“ also!

Im Moment bin ich hauptsächlich mit den Vorbereitungen für die Lesung am kommenden Dienstag beschäftigt. Die Geschichten werden zum Teil noch überarbeitet und bekommen den letzten Schliff und dann werde ich entscheiden was genau ich lese.

Nach wie vor habe ich aber ein kleines Wort-Polster, so dass es bis hier hin wirklich super läuft. Und ja, motiviert bin ich nach wie vor!

Die Ergebnisse der letzten beiden Tage:

Tag 14: 1.732 Wörter / Wordcount: 24.068

Tag 15: 1.964 Wörter / Wordcount: 26.032

 

NaNoWriMo / Tag 12 und 13 – Wochenend und Sonnenschein

Genau wie am Wochenende davor, bin ich es auch diesmal ruhig angegangen. Samstag waren es dann 966 und Sonntag 436 Wörter. Da mein Wort-Polster groß genug war, war das gar kein Problem.

nanowrimo_2016_webbadge_participant-200Zugegeben, eigentlich war der ursprüngliche Plan täglich wirklich mindestens die 1.667 Wörter zu tippen. Aber ich merke, dass ich in diesem Jahr noch entspannter als vor zwei Jahren bin. Mir ist es nach wie vor wichtig, die 50k zu schaffen, aber dabei kann ich zwischendurch auch mal ein, zwei gemäßigte Schreib-Tage einlegen. Auch meine nach wie vor angeschlagene Hand erholt sich dann wieder ein wenig.

Außerdem rückt die Lesung am 22.11. nun mit großen Schritten näher und die Kindergeschichten, die ich dort lesen werde, bekommen nun den letzten Schliff. Und das braucht natürlich auch Zeit.

Ich habe die Woche mit einem Wordcount von 22.336 abgeschlossen und starte motiviert in die nächste Woche!

NaNoWriMo – Tinkas NaNo-Fragen Teil 4

Die zweite NaNo-Woche ist fast vorbei und hier kommen auch schon die nächsten Fragen von der lieben Tinka Beere!
nano-fragen-von-tinka

1. *Das erste Drittel ist um. Wie läuft’s mit dem Schreiben?
Gut! Ich habe schon etliche Kurzgeschichten in diesen 12 Tagen geschrieben, die nun auf das Überarbeiten warten. Anfangs war es recht schwierig, sich immer wieder auf neue Figuren und Situationen einzustellen, aber inzwischen bin ich in Übung!

2. *Was würde dein Antagonist dir bei einer Tasse Tee erzählen?
Ich fische jetzt einfach mal einen von ihnen raus… „Ich hätte nie gedacht, dass sie tatsächlich Jemanden finde würde, der bereit ist den Versuch zu starten, den Fluch von ihr zu nehmen. Vielleicht hätte ich sie gleich in einen großen Kessel schmeißen und Suppe aus ihr kochen sollen!“

3. *Wie sieht dein idealer Schreibort aus?

dsc_0001
Den idealen gibt es für mich nicht – aber das ist einer meiner Lieblings-Schreibplätze!

4. *Was ist bisher dein größtes Problem beim Schreiben gewesen? Wie hast du es gelöst?
Mit dem Schreiben ist es bei mir wie mit dem Leben allgemein. Ich sitze so lange ich denken kann, in einer Achterbahn. Und da kommen nun mal immer wieder Höhen und Tiefen und dazwischen Loopings. Ich habe gelernt, dass ich so ziemlich alles schaffen kann, wenn ich es nur wirklich will. Und das gibt mir in den schwierigen (Schreib-) Momenten Kraft, Mut und Energie.

5. *Wen kannst du aus deiner Geschichte gar nicht leiden? Warum?
Die Figuren aus den Kurzgeschichten und ich leben im Moment in einer großen WG. Da nervt mal der eine und mal der andere. Und hin und wieder nerve ich gerne zurück!

Mood-Frage: Wie motiviert bist du auf einer Skala von 1-10?
10 – es schreibt einfach und ich finde es super faszinierend welche Ideen meinem Hirn mal eben entspringen können, wenn es nur gut genug trainiert ist!

Hinweis!

Mit einem * versehene Fragen sind aus dem Tagebuchteil von Tinka Beeres Buch „30 Tage Schreibchallenge“ entnommen oder daran angelehnt – ein Buch, das Euch auf kreativ auf Eurer NaNo-Reise unterstützen kann! Das Buch gibt es bei Amazon als E-Book (ohne Tagebuchteil) und als Print überall zu kaufen. Zum Beispiel hier!

NaNoWriMo / Tag 11 – Die nächste Hürde erfolgreich übersprungen!

Ich habe heute die 20k überschrieben – 20.934 Wörter sind es jetzt schon (1.898 sind heute dazu gekommen) und ja, ich bin stolz und glücklich! Es sind in diesen Tagen schon etliche nanowrimo_2016_webbadge_participant-200Kurzgeschichten zustande gekommen und mein Schreib-Hirn war heute richtig in Fahrt. Ein herrliches Gefühl!

Regelmäßiges Schreiben ist eben doch immer noch das Beste, um im Fluss zu bleiben, den inneren Kritiker mundtot zu machen und das eigene Selbstvertrauen zu stärken.

Ich freue mich auf die nächsten Tage und wünsche all denen, die auch dabei sind weiter ganz viel Spaß und Erfolg!

 

NaNoWriMo / Tag 10 – Never change a winning team

Da ich die letzten beiden Tage nur mühsam vorangekommen bin, habe ich heute nach nanowrimo_2016_webbadge_participant-200einer altbewährten Methode gegriffen – Schreibtouren. Kennengelernt habe ich diese vor zwei Jahren in der facebook Gruppe von Tinka Beere. Es ist ein Schreib-Spiel, das mich einerseits motiviert am Ball zu bleiben und andererseits meine Gedanken (Kurzgeschichten im NaNo schreiben ist soooo viel schwieriger…) abzuschalten.

Passenderweise hat Tinka gestern wieder mal eine angeboten und ich habe beherzt zugegriffen. Wer so etwas nicht kennt, es gibt verschiedene Stationen, z. B. 10 min. schreiben, 230 Wörter schreiben, bis zum nächsten Tausender schreiben usw. Dazwischen macht man 5-10 Minuten Pause oder – so wie ich es inzwischen gerne mache – ich erledige einen Punkt von meiner To-Do-Liste.

So habe ich heute auf spielerische Art und Weise 1.751 Wörter zusammen bekommen und bin nun bei stolzen 17.494 Wörtern. Mal schauen, was ich morgen mache!

NaNoWriMo / Tag 8 und 9 – Wie war das mit dem Eichhörnchen?

Die Eichhörnchen haben es ja wirklich nicht leicht. Sobald es in unserem Garten an den Sträuchern Nüsse gibt, flitzen und rennen und ackern sie, bis auch das letzte Nuss-Fitzelchen verschwunden ist. Zurück bleiben nur noch die grünen Blätter, in denen die Nüsse einmal zuhause waren.

Und wenn Ihr jetzt denkt – hey, die haben ja Glück, so eine Ausbeute – dann stimmt das nicht so ganz. Die Eichhörnchen verbuddeln die Nüsse in unserem Garten, um sie für den nanowrimo_2016_webbadge_participant-200Winter zu horten. Dumm nur, dass sie die meisten nie wieder finden und ich permanent im kommenden Jahr durch den Garten flitze und die neuen Haselnussbüsche wieder entferne.

Ach ja, ich wollte ja etwas über den 8. und 9. NaNo-Tag schreiben. Tja, ich komme mir gerade auch ein wenig wie ein Eichhörnchen vor, dass die Winter-Nüsse nicht wiederfindet. Eben lief es doch noch mit dem Schreiben und die Ideen sprudelten nur so. Natürlich habe ich dann einfach mal die Geschichte gewechselt, aber dummerweise bin ich bei der dann auch hängen geblieben.

Ok, also den Rest des Tages Kreativpause und morgen geht es dann mit frischem Mut weiter. Schließlich ist das eine dieser Situationen die ich in meiner 11-jährigen Tätigkeit als freiberufliche Autorin und Texterin schon x-Mal hatte. Und ich weiß daher, dass das vergehen wird – wie Schnee in der Sonne sozusagen oder die Butter auf der heißen Kartoffel – trotzdem nervt auch mich so ein Stau hin und wieder. Aber seien wir doch ehrlich: wenn es dann wieder läuft mit dem Schreiben, dann ist es doch wieder das wunderbarste auf der ganzen weiten Welt!

Die Ergebnisse der beiden NaNo-Tage:

Tag 8: 1.317 Wörter / Wordcount 14.267
Tag 9: 1.476 Wörter / Wordcount 15.743