Die Regenbogenbrücke

Die Regenbogenbrücke
(der Verfasser ist mir leider nicht bekannt)

Irgendwo auf dieser Seite des Himmels gibt es einen wunderschönen Platz, den man Rainbow Bridge nennt.

Wenn ein Tier stirbt, das hier auf der Erde einem Menschen ganz nah war, dann geht dieses Tier zur Rainbow Bridge. Dort sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Tiere, und dort können sie laufen und zusammen spielen. Sie finden dort viel Futter und Wasser und Sonnenschein und sie fühlen sich dort sehr wohl.dsc_0332

Die Tiere, die krank und alt waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie erinnern und unseren Träumen von vergangenen Tagen und Zeiten. Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid nur Wohlbefinden!

Die Tiere sind glücklich und zufrieden bis auf eine Kleinigkeit:

Sie vermissen jemand ganz Besonderen, den sie zurücklassen mussten. Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der Tag wird kommen, an dem eines plötzlich stehen bleibt und besorgt in die Ferne schaut. Die klaren Augen sind aufmerksam, der gespannte Körper zittert. Plötzlich läuft es von der Gruppe weg, fliegt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.

Es hat dich entdeckt, und wenn du und dein besonderer Freund endlich zusammentreffen haltet ihr euch in freudiger Wiedersehensfeier aneinander fest, um nie wieder getrennt zu werden. Glückliche Küsse regnen auf dein Gesicht herab; deine Hände streicheln wieder den geliebten Kopf; und du schaust wieder in die treuen Augen deines Freundes, der vor so langer Zeit und schmerzvoll aus deinem Leben gegangen ist, aber nie aus deinem Herzen.

Und dann geht ihr gemeinsam über die Rainbow Bridge ………

Um für immer zusammen in Frieden und Freude und Liebe zu leben.

 

…….wann immer du einen Regenbogen siehst, weißt du das Dein Freund in deiner Nähe ist.

Ich werde immer nach einem Regenbogen Ausschau halten – Ruhe in Frieden Dusty und DANKE für Alles! 

Vorlesetag 2016 – Lesung in der Stadtbücherei Rehburg

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In Kooperation mit dem Lesenetzwerk Rehburg-Loccum werde ich am
                    22. November 2016, um 16.30 Uhr
eine Lesung in der Stadtbücherei Rehburg machen. Für kleine und größere Kinder und natürlich auch für die Erwachsenen, die sich gerne einmal in die Welt der Geschichten entführen lassen möchten!

Die Lesung findet anlässlich des bundesweiten jährlichen Vorlesetags (18.11.16) statt.

Was der Storch auf dem nebenstehenden Bild damit zu tun hat? Lasst Euch überraschen! Nähere Informationen in Kürze hier!

 

 

Schreib-Lust 2016 – Zeit zum Schreiben

Zeit zum Schreiben – gerade für die unter den Wort-Kreativen, die ihre Leidenschaft nur in ihrer Freizeit ausleben können, ist es oftmals schwierig sich neben dem Alltag die eine und andere Stunde für das Schreiben abzuzweigen. Ein Schreib-Wochenende fühlt sich dann für manch Einen wie purer Luxus an.dsc_0001

Und auch ich habe im Rahmen des diesjährigen Schreib-Lust Seminars in der ev. Heimvolkshochschule in Loccum erneut die Begeisterung der Wort-Finder genossen. Es ist wunderbar mitzuerleben, wie die Kreativität im Laufe des Wochenendes immer mehr sprudelt und sich in den unterschiedlichsten Texten wortreich zeigt.

Elf TeilnehmerInnen haben sich vom 16. – 18. September 2016 teils mit dem Thema Land & Leute und teils mit ihren eigenen Schreib-Ideen befasst. Es wurde geschrieben, vorgelesen, sich miteinander ausgetauscht, manchmal diskutiert und viel gelacht.

Ich freue mich auf das kommende Jahr, wenn es vom 22. – 24. September 2017 wieder heißt: Herzlich Willkommen zur Schreib-Lust!

 

Kopfsprung ins kalte Wasser!

Köpper – so nannten wir das in meiner Kindheit. Ich weiß es noch wie heute… ich stand mit zitternden Knien auf dem 3-m-Brett, das leicht unter mir wippte.
„In die Knie gehen, die Arme nach vorn strecken“, rief der Vater einer Freundin zu mir hoch.

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Einfach mal den Sprung ins kalte Wasser wagen!

Ok, meine Knie sackten ja sowieso schon von allein zusammen und die Arme nach vorne und unten strecken bekam ich auch hin.
„Und nun fallen lassen!“
Fallen lassen? Ja, nee – is klar…

So ähnlich fühlte ich mich in den vergangenen zwei Wochen, seit ich wieder in meinen Schreib-Alltag eingestiegen bin. Ich weiß, wie es geht und irgendwie weiß ich es auch wieder nicht.
Meine Pläne für dieses Jahr sollten ja eigentlich ganz anders verlaufen. Und wo sollte ich nun nach meiner „erzwungenen“ Pause weitermachen? Gute Frage. Nächste Frage.
Meine Gedanken, Ideen und Schreibprojekte fassten sich in meinem Kopf an den Händen und drehten sich fröhlich im Kreis. Wie sollte ich bei diesem herum sausen den Weg erkennen können, den ich die nächsten Wochen gehen will?
Hilfe und Unterstützung von außen – so lautete letztendlich meine Antwort!
Kurz entschlossen buchte ich ein Coaching bei der wunderbaren Annika Bühnemann (hier findet Ihr die entsprechende facebook Seite) und mit ihrer kompetenten Unterstützung habe ich mich nun für einen der Wege entschieden.

  • Ich arbeite aktuell ausschließlich an meiner Märchen Adaption (eigentlich ist die Geschichte nur an ein Märchen angelehnt…).
  • Es wird wöchentlich einen Beitrag über meinen Schreib-Alltag
  • und wöchentlich einen Lese-Zeit Beitrag geben.

So einfach kann das sein.

Und was mit meinem Sprung ins kalte Wasser geworden ist? Ich habe mich nach laaaaaaaangem Zögern einfach fallen lassen!

 

 

Leipziger Buchmesse – Teil 3: Worauf sollte man beim Veröffentlichen achten?

Nach einem gelungenen Einstieg in unser Leipziger-Buch-Wochenende war dann auch der Samstag da und wir drängelten uns mit zahlreichen Buch-Fans im Eingangsbereich der Messehalle. Wir hatten uns für diesen Tag ein Programm zusammengestellt, das eine bunte Mischung aus Vorträgen, Interviews und Lesungen enthielt. Und wir waren gespannt auf das was uns nun hier erwartete.DSC_0047

Begonnen haben wir mit einem Vortrag von Hartmut Harfensteller, Verlagsleiter und Geschäftsführer der Druckerei printsystem Medienverlag, zum Thema: „Ein eigenes Buch veröffentlichen.“

Die Tipps und Aussagen, die wir in der kommenden halben Stunde zu hören bekamen, waren uns zwar nicht neu, aber es konnte durchaus nicht schaden, sie noch einmal zusammengefasst zu hören. Es gab sogar im Nachhinein eine kostenlose schriftliche Zusammenstellung davon.

Aber worum ging es nun genau? Natürlich um den richtigen Verlag für das eigene Buch. Das es wichtig sei, sich über die Verlage zu informieren und, dass man Zuschuss Verlage mit Vorsicht genießen soll. Was seiner Meinung nach bedeutet: keine komplette Verteufelung, sondern seine Entscheidung davon abhängig machen, ob der Zweck der entstehenden Kosten offen dargelegt und ob dem Autor klar gemacht wird, was er selber tun muss, um sein Buch zu vermarkten.

Wichtige Punkte bei einer Veröffentlichung seien: das Urheberrecht von Text und Bildern zu beachten. Ebenso das Persönlichkeitsrecht; was wahr und belegbar ist, darf geschrieben werden, alles andere nicht. Ein heißes Eisen, an dem sich auch renommierte Verlage ungern verbrennen wollen, wenn es z. B. um Biografien geht. Ein guter Verlag sollte den Autor über diese Punkte beraten, denn bei jedem Buch haftet nicht nur der Verlag, sondern auch der Autor selbst.

Zum Ende des Vortrags gab es noch einen kurzen Ausflug in Richtung Selfpublishing und man merkte dem Redner an, dass dies nicht seine „Baustelle“ war. Die Hauptaussage war hier – und damit hat er auf jeden Fall Recht! – als Selfpublisher muss man alles selber machen UND man haftet auch für alles selber. Punkte, die man nicht unterschätzen sollte und die dafür sorgen, dass ich mich über dieses Thema in der nächsten Zeit weiter schlau machen werde.

Das Interview, das wir uns danach am Stand von Neobook anhörten, schloss sozusagen nahtlos an. Mila Summers (schrieb unter anderem „Küss mich wach“) berichtete aus ihrem Selfpublisher Alltag. Und das war natürlich für uns ausgesprochen spannend!

Ihr erstes Buch erschien im August 2015 und seitdem veröffentlicht sie regelmäßig. An jedem Buch schreibt sie ca. sechs Wochen. Etwas, dass ich mir persönlich so nicht vorstellen kann. Die wichtigste Aussage für uns war: 40 % ihrer Zeit schreibt sie an ihren Geschichten und 60 % benötigt sie für Marketing, Social Network und allem was so anfällt. Eine Aussage, die die von Herrn Harfensteller unterstrich: als Selfpublisher muss man alles selber machen. Was niemanden abhalten, aber was man meiner Meinung nach bedenken sollte.

Der Tag war natürlich noch längst nicht zu Ende, es gab noch viel zu hören, sehen, erleben. Fortsetzung folgt dann im 4. Teil!

Leipziger Buchmesse – Teil 2: Kai Meyer

Das Highlight unseres ersten Abends in Leipzig war ganz klar die Lesung von Kai Meyer. Wie im 1. Teil meines Buchmesse-Berichts bereits erzählt, hatten wir für diesen Abend keine Pläne, sondern sind einfach drauflos marschiert. Und so landeten wir auch in der Buchhandlung Ludwig im Bahnhof. Hier sollte Kai Meyer den 3. Band seiner Trilogie von Die Seiten der Welt vorstellen. Eine Reihe, die wir bisher noch nicht kannten.

Vor 10, 15 Jahren habe ich einige seiner Jugendbücher gelesen und war damals schon von seiner Phantasie beeindruckt. Trotzdem habe ich seither keine weiteren Geschichten von

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Anstellen zur Signierstunde

ihm gelesen. Ihr wisst es selbst – es gibt eben unwahrscheinlich viele tolle Bücher und die Auswahl ist immer wieder schwierig!

Zurück zur Lesung, die im historischen Speisesaal im 100 Jahre alten Leipziger Bahnhof stattfand. Eine beeindruckende Kulisse, die das perfekte Ambiente bot. Und dazu ein Autor, der von Anfang bis Ende sympatisch rüberkam und mit seiner angenehmen Stimme und sehr viel Humor aus seinem Buch las. Man konnte die Leidenschaft für seine Geschichten, für seine Figuren förmlich mit Händen greifen. Und seine Aussage „… ich kaufe mehr Bücher, als ich lesen kann“, sprach allgemein für eine Sucht nach Büchern, wie wir Lese-Ratten sie doch alle selber kennen.

Muss ich noch erwähnen, dass wir hinterher losmarschierten und Band 1 kaufen wollten? Der natürlich ausverkauft war. Aber wir haben dies dann am folgenden Tag nachgeholt!

Die Initialzündung für diese Buchreihe war übrigens der Gedanke „… wenn Menschen geheime Seiten haben, müssten Bücher auch geheime Seiten haben…“. Außerdem habe er schon lange ein Buch über Bücher schreiben wollen. Die wunderbaren Wortschöpfungen in dieser Reihe hat er zum Teil einem Buch über bibliophile Menschen entnommen, in dem hinten ein Begriffsverzeichnis enthalten ist.

Eine Szene, die Kai Meyer vorlas erklärte er im Voraus mit den Worten „… in einem Akt schriftstellerischem Größenwahn habe ich mich selbst in dieses Buch hineingeschrieben…“ – die Zuhörer lachten, einige stutzten sichtlich. Und ich will hier nun nichts weiter verraten außer: eine spannende Idee für eine Szene und – zumindest für mich – einmal eine ganz neue Möglichkeit im Schreiben.

Das nächste Buch erscheint dann im Januar 2017 unter dem Titel Die Krone der Sterne und wird erstmals im Weltraum spielen. Wobei es dort auch Hexen und Magier geben wird. Es bleibt also spannend in den Geschichten von Kai Meyer. Und die Phantasie scheint diesem Autor noch lange nicht auszugehen.

 

 

 

Leipziger Buchmesse – Teil 1

Vorweg: Es war mein zweiter Besuch auf der Leipziger Buchmesse und dieses Mal war

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Werbung wo man geht und steht

ich  wirklich begeistert und habe noch am selben Abend gesagt: das schreit nach Wiederholung!

Was war anders, als bei dem Besuch vor einigen Jahren? Damals sind wir mit dem Zug angereist, was gefühlte Ewigkeiten gedauert hat und was auch noch eine lange, ruckelnde Fahrt mit der Straßenbahn mit sich brachte. Zudem sind wir morgens an- und abends wieder abgereist. Wenn man dann zwischendurch die Stunden in den Hallen unterwegs ist, ist man einfach nur noch platt. Zumindest uns ging es so. Und: ich hatte mich vorweg auf all die Bücher und Verlage und Lesungen gefreut. In der Realität hat es mich dann einfach nur erschlagen.

Das „Projekt“ Buchmesse Leipzig 2016 begann schon etliche Wochen vorher mit der

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Erinnerung an die Proteste in Leipzig

Planung. Wir buchten über airbnb ein Zimmer, das sowohl verkehrsgünstig lag, als auch günstig zu haben war. Was in Messezeiten ja nicht selbstverständlich ist. Außerdem bestellten wir uns das Programm, was dann auch eineinhalb Wochen vorher mit der Post kam. Herrje, was es da alles zu sehen gab. Wir machten uns etliche Notizen und stellten eine Mischung aus Vorträgen, Interviews, Diskussionen und Lesungen zusammen.

Wir reisten Freitag Vormittag an, waren mittags vor Ort und hatten dann erst einmal Zeit, Leipzig ein wenig kennen zu lernen. Und wir stellten rasch fest, dass diese Stadt auf jeden Fall mehr als einen Blick wert ist. Wir werden sicherlich mal außerhalb der Buchmesse nach Leipzig fahren.

In der ganzen Stadt war das Buchfieber ausgebrochen! Überall gab es Aktionen, über den ganzen Tag verteilt. Und auch am Abend sollten noch etliche Lesungen stattfinden. Da wir diesen Teil unseres Aufenthalts nicht geplant hatten, schauten wir also spontan in das Programm und entschieden uns, dass wir am frühen Abend eine Lesung von Kai Meyer erleben wollten und danach noch eine Veranstaltung in einem Restaurant.

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Ab in die Innenstadt

Über diese Lesung werde ich im zweiten Beitrag berichten – Ihr könnt Euch also schon denken, dass uns diese sehr gut gefallen hat!

Die zweite Veranstaltung war schon seit Wochen ausgebucht. Wenn Ihr also vorab im Programm etwas spezielles findet, kann es durchaus sinnvoll sein, schon einmal Plätze zu reservieren. Also noch einmal flott ins Programm geschaut und siehe da, gleich um die Ecke im Alten Rathaus sollte eine Lesung von Iny Lorentz stattfinden. Dem Ehepaar, dass gemeinsam historische Romane schreibt. Vor Jahren habe ich die Bände der Wanderhure gelesen, aber seitdem habe ich nur noch wenige Bücher dieser Autoren gelesen. Und auch das aktuelle Buch um das es ging – Der rote Himmel, 4. Band einer ursprünglich als Trilogie geplanten Reihe – wird wohl nicht den Weg in unsere Bücherregale finden.

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Gut gebrüllt… Löwe?!

Aber die Lesung war kurzweilig, witzig und das etwas skurril anmutende Paar wirklich originell, wie sie sich die Bälle zuwarfen und aus dem Nähkästchen plauderten. Auch gerne mal über Verlagsinterna, wo sich der anwesende Vertreter desselben ein wenig auf seinem Stuhl wand.

Ein Bummel durch die nächtlich erleuchtete Innenstadt beendete diesen Abend und wir waren gespannt, was der nächste Tag uns bringen würde.