Adola Adebar – Ihr habt entschieden!

Herrje, bin ich erleichtert – Ihr habt mir eine Entscheidung abgenommen, mit der ich sonst echt gerungen hätte… Naja, zumindest hätte es mir Kopfzerbrechen bereitet.

Aber dank der Rückmeldungen hier auf dem Blog, auf facebook und im real life, steht es nun fest: die Loccumer Geschichte wird im Klosterwald spielen! Wenn ich ehrlich bin, hatte ich gedacht, diese kleine Umfrage würde zugunsten der alt ehrwürdigen Klostermauern ausgehen. So kann Frau sich irren.

Also habe ich mich heute auch schon fleißig an meinen Laptop gesetzt und mich ein DSC_0062wenig eingefühlt. Ich habe mir vorgestellt, dass die Geschichte am großen Ententeich, in der Nähe vom Jacobsbrunnen, beginnt… So in etwa könnte sich das dann „anlesen“…

Sonnenstrahlen tanzten auf der Wasseroberfläche des Ententeichs. Die gelben Seerosen wiegten sich gemütlich im Sommerwind, während die Enten die Schnäbel unter ihr Gefieder schoben, um ein Mittagsschläfchen zu halten…

Ups, da war ich doch direkt wieder im Klosterwald-Sommerfeeling drin. Und vor meinem geistigen Auge tauchte gerade ein Baumhaus auf… Ja, mal schauen, wo mich die Geschichte hinführt!

Auf jeden Fall ein herzliches DANKESCHÖN für Eure Unterstützung!

Advertisements

Adola Adebar – Wie würdet Ihr entscheiden?

Wie ich in meinem letzten Beitrag (klick) schon geschrieben habe, stürze ich mich nun voller Energie auf die Fertigstellung der Rehburg-Loccumer Kindergeschichten. Genau! Die, die von dem Storch Adola Adebar erzählt werden.

20170125_142409

Stand der Dinge ist, dass noch eine Kurzgeschichte geschrieben werden muss, bevor dann alle Geschichten überarbeitet werden. Und genau hier gilt es, eine Entscheidung zu treffen. Und da interessiert mich Eure Meinung!

DSC_0040

Der Klosterwald hat viele geheime Ecken und Wege

Die Geschichte wird im Ortsteil Loccum spielen, soviel steht fest. Aber wo genau? Ich versuche mich zwischen zwei Möglichkeiten zu entscheiden: entweder im Klosterwald ODER aber direkt im Kloster Loccum.

DSC_0025

Welche Geheimnisse verbergen sich hinter den dicken Klostermauern?

Was meint Ihr? Ich bin gespannt!

NaNoWriMo: Ich bin nicht Stephen King

In manchen Lebenssituationen will ich mit dem Kopf durch die Wand. Kennt Ihr das auch? Ihr seht die Tür, könntet sie bequem aufmachen und hindurch spazieren. Aber NEIN – es muss doch auch anders gehen!

Tja, in der vergangenen Woche habe ich eine Erkenntnis gewonnen: ich bin nicht Stephen King. Mein Mann hat gestern nur ganz trocken gesagt, dass er froh darüber ist.

Wer von Euch selber schreibt, ahnt längst worauf ich hinaus will: Stephen King ist ein

DSC_0003 - Kopie

Discovery Writer. Was bedeutet, dass er mit dem Funken einer Idee startet und die Geschichte und Figuren dann erst beim Schreiben kennen lernt.

Bei Kurzgeschichten hat das für mich all die Jahre funktioniert. Aber bei den größeren Projekten… nicht. Bereits 3 x habe ich ein Roman Projekt im Brustton der Überzeugung als Discovery Writer begonnen. 3 x bin ich auf unterschiedlicher Höhe hängen geblieben. Und dann? Dann habe ich meine Geschichte geplottet, mich also in einen Outliner – ein Autor, der seinen Plot und die Figuren vor dem Schreiben plant – „verwandelt“. Der nächste Schritt bestand dann darin, die Geschichten ein zweites Mal zu schreiben. Ohne auf Grund zu laufen.

Was das jetzt alles mit Luna zu tun hat? Ich wollte in diesem Jahr auf Biegen und Brechen am NaNoWriMo teilnehmen. Mir diesen Monat einfach nur zum Schreiben nehmen. Allerdings war schlicht keine Zeit, die Geschichte zu plotten. Klar, ein Teil von mir wollte sicher auch ein weiteres Mal versuchen… ihr wisst schon, mit dem Kopf durch die Wand und so.

Das verrückte ist, dass ich was den Rest meines Lebens betrifft, ein absoluter Planungsmensch bin. Seit ich als selbstständige Autorin arbeite, plane ich jeden Arbeitstag. Ansonsten würde ich Beine baumelnder Weise auf einer Schaukel im Garten sitzen. Aber beim Schreiben tue ich mich damit schwer. Ein weiteres Aber: nur bei meinen eigenen Geschichten. Die Auftragsarbeiten in den vergangenen 13 Jahren, waren selbstverständlich geplant. Und nein, manchmal verstehe ich mich selber nicht.

Worauf will ich denn nun hinaus? Meine Schreib-Woche auf Langeoog war toll! Ich stürzte mich in meine Geschichte und ratzfatz waren knapp 20.000 Wörter geschrieben. Und dann merkte ich, dass meine Geschichte so nicht funktioniert. Gar nicht. Überhaupt nicht. Schon ein, zwei Tage zuvor hatte ich gemerkt, dass da Sand im Geschichten Getriebe ist. Aber die Beule an meinem Kopf war noch nicht groß genug.

Aber dann konnte ich es nicht mehr leugnen und beschloss, auf die bewährte Schneeflocken Methode zurück zu greifen. Schließlich würden mir noch knapp zwei Wochen im November bleiben. Und selbst, wenn ich zwei, drei, vier Tage plotten würde, könnte ich, unter Umständen, eventuell…

Und das war der Moment, wo glücklicherweise meine Freundin, mit der ich die Schreib-Woche auf Langeoog gemeinsam genoss, von außen einen realistischen Blick auf das Geschehen warf. Im Gegensatz zu mir, hatte sie nicht verdrängt, dass die Monate Dezember und Januar ganz im Zeichen der Rehburg-Loccumer Kindergeschichten mit Adola Adebar stehen würden. Denn Ende Januar 2018 ist Abgabetermin. Also, selbst wenn ich nun nochmal halbgar Lunas Geschichte anfangen würde, selbst dann müsste ich spätestens am 01. Dezember umschalten und mich für zwei Monate von Luna verabschieden.

Jaaaaaaaa, ich habe es eingesehen. Manches kann und sollte man nicht erzwingen und ich bin echt dankbar für diesen Gedankenanstoß. Lange Schreibe, kurzer Sinne: bye, bye, NaNoWriMo 2017 und hello Adola Adebar!

Wenn Ihr übrigens mehr über Outliner und Discovery Writer wissen wollt, dann lest doch mal diesen tollen Beitrag von Marcus Johanus, den Ihr hier findet!

Experiment: Adola schaltet den Turbo ein!

In diesem Jahr habe ich mich schreiberisch fast ausschließlich mit dem Drehbuch für Marthas Gästeführung befasst. Anfang der nächsten Woche geht das fertige Manuskript an meine Auftraggeber und damit wird dieses Schreib-Projekt für mich abgeschlossen sein. Das ich dann für meine Rolle als Martha übe, steht auf einem anderen Arbeitsblatt!

Als kleinen Schreib-Gag nebenbei, schrieb ich vor einigen Tagen mein erstes Drabble. Das Ergebnis habe ich Euch gestern vorgestellt. Was mir beim Schreiben auffiel war, 20170125_142409dass ich zur Zeit ein wenig Probleme damit habe, mich kurz zu fassen. Und dann fiel mir doch gleich noch etwas ein: die Geschichten von Adola Adebar. Im November diesen Jahres werden die Kindergeschichten, die in meiner Heimatstadt spielen, als Buch veröffentlicht.

Daher steht als nächstes Projekt das Schreiben von genau diesen Geschichten an. Denn mein bisheriger Fundus reicht dafür noch nicht aus. Da ich im Mai erst einmal drei Wochen Frühlingspause einlegen werde, wollte ich direkt danach mit dem Schreiben beginnen. Und obwohl die Geschichten auf jeden Fall mehr als 100 Wörter (Drabble) haben dürfen, sollen sie doch nicht allzu lang werden. Wobei ich wieder am Anfang meines Beitrags anlange: ich sollte mal wieder üben, mich kürzer zu fassen. Was ich auch gerade an diesem Beitrag bemerke…

Deswegen komme ich nun zum Punkt. Bevor ich in drei Wochen in meine Frühlingspause verschwinde, werde ich die nächste Woche zur Kurzgeschichten-Übungs-Woche erklären! Mein Plan lautet: ich schreibe drei Kurzgeschichten für Kinder, die in meiner Heimatstadt spielen und nicht mehr als 9.500 Zeichen (mit Leerzeichen) haben.

Durch diese „kleine Fingerübung“ bin ich dann gut gewappnet für die Aufgabe, die mich ab Ende Mai erwartet.

Und um dem ganzen noch ein kleines Sahnehäubchen aufzusetzen, bitte ich Euch mal wieder um Eure Unterstützung! Ich brauche für jede Geschichte drei Wörter, die ich dann mehr oder weniger sinnvoll unterbringen werde. Also, was meint Ihr? Fällt Euch dazu etwas ein? Das wäre echt super und ich danke Euch schon mal im Voraus von Herzen für Eure erneute Hilfe! ❤

Die Ergebnisse bekommt Ihr dann am 24. April!

Nachtrag: über facebook sind insgesamt acht Wort-Geschenke eingetrudelt 😀 :

– Wunschbrunnen
– Baumhaus
– Pfauenfeder
– Himbeersahnesirupsoße
– Hupperpferd
– Regenwurmtunnel
– Wuppstitätsfaktor
– Huschdichkalischdich

Von diesen habe ich mir sechs ausgesucht (die übrigen zwei sind für künftige Abenteuer notiert!) und mein Mann war so lieb zu entscheiden, welche Paare jeweils in eine Geschichte kommen. Damit ich es mir auch ja nicht zu leicht mache…

1. Geschichte: Himbeersahnesirupsoße und Baumhaus
2. Geschichte: Wunschbrunnen und Hupperpferd
3. Geschichte: Regenwurmtunnel und Wuppstitätsfaktor

Und JA, ich bin auch gespannt! 😀

Status Projekte – Einhörner, Hausdamen und jede Menge Theorie

Der erste Monat des Jahres 2017 ist vorbei und wie versprochen berichte ich über die Fortschritte bei meinen aktuellen Projekten.

Drehbuch „Hausdame Martha“

Die Recherchen für das Konzept der neuen Gästeführung in der Romantik Bad Rehburg sind abgeschlossen und ich habe einen ersten Entwurf des Drehbuchs geschrieben. Während des Schreibens ist mir dann – wie es bei „normalen“ Geschichten auch immer der Fall ist – noch etliches eingefallen, was ergänzt werden muss. Somit strotzt der Text nun von Randbemerkungen, die ich entweder noch einbauen oder eventuell doch wieder streichen werde.

Es fand auch bereits ein weiteres Treffen mit den Auftraggebern der Stadt Rehburg-Loccum statt, bei dem noch einiges besprochen und vor allem ein Termin für einen Testlauf abgesprochen wurde. Mal ganz abgesehen davon, dass Martha bisher nichts zum anziehen hat… Es gibt also noch eine ganze Menge zu tun, bevor Martha die ersten Gäste begrüßen kann.

Manuskript „Ausgezogen“

Überarbeiten, überarbeiten, überarbeiten. Und dies zur Zeit zweigleisig. Während ich dsc_00041.jpggrobe Fehler wie Rechtschreibung und Grammatik ausbügele, um es in irgendeiner Weise lesbar zu machen, habe ich kurzentschlossen einen Online-Kurs bei Annika Bühnemann gebucht (der erste meines Lebens und ich kann Euch sagen, es ist – logischerweise – ganz anders als im realen Leben) und befasse mich aktuell mit dem wichtigen Thema „Figuren“. Theoretisch ist mir das meiste bekannt, aber einiges eben auch nicht – Frau lernt nie aus! – und außerdem merke ich, dass es gut ist einiges noch zu vertiefen. Was derlei Ausarbeitungen betrifft, bin ich ehrlich gesagt eine reichlich faule Socke. Und da steuere ich gerade energisch gegen und bin so jetzt auch schon um einige Einsichten und Anregungen reicher.

Adola Adebar erzählt Geschichten aus Rehburg-Loccum

Auch mit dem Kinderbuch Projekt geht es voran. Allerdings nicht was das Schreiben

team-adola-nicole-04weiterer Geschichten betrifft, denn dies werde ich nach Fertigstellung der Gästeführung angehen. Was feststeht ist der Umfang des Buches und das Konzept, ein wichtiger Schritt. Und wie Ihr auf dem Bild seht, gibt es Adola Adebar nun auch zum Anfassen. Auch die nächste Lesung ist bereits für den 25. April 2017 in der Stadtbücherei Rehburg geplant, die u. a. auf der Gewerbeschau in Rehburg am 18. und 19. März 2017 beworben wird. Bis dahin wird es dann auch mindestens zwei neue Geschichten geben.

200-Wörter-Challenge

Ich habe Euch ja bereits von meiner Challenge erzählt, die ich in diesem Jahr mit mir selber aus reiner Spaß an der Freud mache. Täglich 200 Wörter schreiben über was auch immer. Dadurch sind im Januar stolze 6.381 Wörter zusammen gekommen und es gab nur vier Tage, an denen ich nicht geschrieben habe. Dabei habe ich mich anfangs mit den aktuellen Schreibkicks beschäftigt, die Ergebnisse zu den Themen Vorsatz und Inspiration könnt Ihr hier und hier finden. Außerdem habe ich eine Geschichte angefangen, in der es um Einhörner geht. Diese sollte eigentlich auch nur eine Kurzgeschichte werden, aber mittlerweile bin ich bei zehn Seiten und 5.028 Wörtern und ein Ende ist nicht in Sicht. Und ja, all diese Geschichten plane ich nicht, sondern setze mich morgens hin und schreibe frei Schnauze. Ich liebe es!

Januar-Fazit

Obwohl mein Leben gleich zu Anfang des Jahres schon wieder fröhlich mit mir Achterbahn gefahren ist (Krankheitsfälle in der Familie) und ich dadurch bedingt deutlich weniger Zeit als erhofft hatte, habe ich es geschafft meine Schreib-Pläne für diesen Monat umzusetzen. Und das macht mir Mut für die nächsten Wochen.

Wie war Euer Einstieg in das Jahr 2017? Seid Ihr zufrieden mit dem was Ihr bisher erreicht habt? – egal worum es sich handelt – Oder ist da noch Luft nach oben? So oder so halte ich Euch die Daumen für das was vor Euch liegt!

Adola Adebar bekommt ein Buchkleid!

Es war mucksmäuschenstill im Leseraum der Stadtbücherei Rehburg, als Adola Adebar am 22. November anlässlich des Vorlesetags seine Rehburg-Loccumer Kindergeschichten erzählte…

Nun liegt meine Lesung schon einige Tage zurück, aber wenn ich an die leuchtenden storchKinderaugen denke, durchströmt mich noch immer dieses Glücksgefühl. Ja, es war eine wunderschöne Lesung, die gezeigt hat, dass den Kindern die magischen Geschichten des Storches gefallen.

Daher hat das Lesenetzwerk Rehburg-Loccum nun beschlossen, diese zum nächsten Vorlesetag im November 2017 als Buch heraus zu geben! Die kommenden Monate werde ich also weiter mit Adola Adebar unsere kleine Stadt unsicher machen und die schönsten Geschichten aufschreiben. Und Ihr könnt Euch denken, dass ich mich schon riesig auf diese Zeit freue!

Einen Artikel über die Lesung findet Ihr hier!

Die Lesung steht vor der Tür…

Meine Entscheidung, den NaNo abzubrechen liegt bereits ein paar Tage zurück – Tage, die meiner Hand gut getan haben – und ich konzentriere mich nun ausschließlich auf die morgige Lesung.

Die Geschichten dafür sind geschrieben und überarbeitet. Nun fehlen nur noch Kleinigkeiten in der Vorbereitung. In welcher Reihenfolge ich die Geschichten lese, welche 15064110_1112593555455821_2085577573_oTeile ich zusammenfassend erzähle, um die Aufmerksamkeit meiner kleinen und großen Zuhörer nicht zu verlieren. Und ich überlege, ob ich noch Fotos mitnehme von den Rehburg-Loccumer Orten an denen die Geschichten spielen. Ja, das eine und andere ist wie immer noch zu tun, und ich freue mich schon riesig darauf, dass es dann morgen endlich soweit ist!

In der letzten Woche wurde die Lesung auch noch in der Zeitung beworben. Den Link zur epaper Ausgabe findet Ihr hier.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir für morgen die Daumen drückt und wer in der Nähe wohnt ist natürlich herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn Adola Adebar seine magischen Rehburg-Loccumer Kindergeschichten erzählt!