Mit Schwung in den Oktober

Herrje, manchmal macht Frau sich aber auch völlig verrückt! Kennt das außer mir noch Jemand? Nachdem Leben und Tod meine Pläne für 2017 über den Haufen geworfen haben, stand ich nun plötzlich wie bestellt und nicht abgeholt in der Gegend herum. Was sollte ich von all meinen Plänen denn nun zuerst und was zuletzt angehen? Wie z. B. auf meinen geliebten Blog zurückkehren, mit dem ich dieses Jahr viel vor hatte und bisher nichts umsetzen konnte?

Ich könnte nun noch etliche Beispiele anbringen, was nicht geklappt hat. Mich ein wenig selbst bedauern, meinen Pudding Knien nachgeben und mich laut seufzend in eine Ecke setzen oder… es einfach anpacken. Nach einem der vielen Zipfel greifen und loslegen.

DSC_0137Und genau das tue ich hiermit! Ich starte schwungvoll in den Oktober. Ich liebe den Herbst und es gab schon wundervolle Sonnenstunden, die auf einen goldenen Herbst hoffen lassen.

Zu allererst werde ich meinen Blog wieder mit all den Begebenheiten füllen, die mein (Schreib-) Leben  mit sich bringt. Und da schießt mir im Moment einiges durch den Kopf! Außerdem wird es Zeit, dass ich an den Geschichten von Adola Adebar weiterarbeite, damit diese dann über kurz oder lang in Druck gehen können.

Und dann naht ja auch der November… wer mich schon länger kennt, ahnt vielleicht was jetzt kommt… der NaNoWriMo (National Novel Writing Month) steht vor der Tür und klopft nicht, sondern bollert dagegen. Was sollte ich da machen?! Klar, ich habe gestern die Tür weit aufgerissen und mit den Worten: „Willkommen, ich habe zwar keine Zeit und noch keine wirkliche Idee, aber fühl Dich ganz wie Zuhause“, herein gebeten.

Passenderweise ist schon seit längerem für November eine Schreib-Woche mit einer liebstenbesten Freundin auf Langeoog geplant. Also, wenn das keine perfekten Umstände sind, dann weiß ich es wirklich nicht.

Allerdings habe ich in meinem Überschwang durchaus auch kritische Stimmen zu hören bekommen: „Macht es nicht Sinn, erst einmal ein Projekt (nämlich Adola) fertig zu stellen?“ Und ich kann es nicht leugnen, dass das Sinn machen würde. Aber… es ist doch DER NaNo – was soll ich tun??!! Und – zu Euch kann ich ja ehrlich sein – ich tue mich eben auch ein wenig schwer, wieder in Adolas Geschichten rein zu finden. Also hat es wohl auch mit Flucht zu tun… Aber ich denke lieber optimistisch: sicherlich werden sich die Projekte gegenseitig beflügeln und ich zu alter Schreib-Begeisterung zurückfinden.

So, nun seid Ihr wieder auf dem Laufenden. Ich wünsche Euch noch einen schönen 3. Oktober und wir lesen uns bald wieder!

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