NaNoWriMo / Tag 1 – Auf ins Wörtergetümmel!

Den lang ersehnten 1. NaNo-Tag schließe ich erfolgreich mit 2.014 Wörtern ab. Da ich zu denen gehöre, die sich in kleinen Schritten vorantasten, langt mir das allemal. Mein tägliches Ziel lautet: mindestens 1.667 Wörter (diese Zahl werde ich vermutlich bis an mein Lebensende nicht vergessen), wobei ein kleines Polster immer gern genommen wird.

Und wie war es nun, im NaNo Kurzgeschichten zu schreiben? Anders, ganz klar. Ein Entwurf ist heute beinahe fertig geworden. Das bedeutet im Klartext, das ich morgen die nanowrimo_2016_webbadge_participant-200Geschichte beenden werde und dann auch gleich mit der nächsten weitermache. Und das bin ich bisher beim schreiben von Kurzgeschichten nicht gewöhnt. Im Gegenteil: zwischendurch ein kleines, gemütliches Kreativpäuschen und sich dann so langsam wieder mit der Muse verbünden und weiterschreiben.

Wenn ich das im NaNo so mache, ist definitiv meine Wordcount in Gefahr. Also Masse statt Klasse? Auf den ersten Blick ja. Auf den zweiten weiß ich, dass meine Kreativität dadurch erst richtig ins sprudeln und überschäumen kommen wird. Klingt es am Anfang vielleicht hin und wieder gewollt und holperig, gibt sich das nach ein paar Tagen. Und dann… dann fliege ich gemeinsam mit meiner Muse hoch oben über den Wolken, treffe über den Bergen Adlerjunge, die gerade fliegen lernen. Segel auf einem Schulschiff der Marine über die Weltmeere. Verbünde mich mit Hexen gegen den großen Zauberer, der … ok, ich denke Ihr wisst worauf ich hinaus will!

Auf jeden Fall macht es auch in diesem Jahr wieder viel Spaß. Und das liegt nicht zuletzt an der tollen Unterstützung, die ich von allen Seiten bekomme – Danke!

Ich halte Euch auf dem Schreibenden!

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Dolce vita und ein italienisches Plotbunny

CIAO!

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Natur pur – perfekt zum Seele baumeln lassen

Die Überschrift verrät es ebenso wie die Begrüßung – einen Teil meiner Auszeit habe ich in Italien verbracht. Vorab habe ich übrigens ein paar Wochen italienisch gelernt. Eine tolle Sprache! Wenn ich in der Schule beim Vokabeln lernen nur halb so viel Spaß gehabt hätte, wer weiß… Und somit wusste ich auch schon vor der Abreise, dass CIAO nicht nur Tschüß sondern auch Hallo heißt. Ihr lest, es war dringend notwendig, ein wenig italienisch zu lernen!

Übrigens war ich in der Toscana und es war wirklich toll. Die Landschaft, die Leute… und prompt ist mir ein italienisches Plotbunny über den Weg gehoppelt und hat mich nicht mehr losgelassen. Die ersten Notizen sind gemacht, die ersten Figuren entwickelt. Es hat mich einfach mitgerissen. Aber darüber in einem der nächsten Beiträge mehr.

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Seht Ihr den Schatten des Plotbunnys hinter mir?

Selbstverständlich hatte ich auch einen großen Stapel Bücher mit und habe mich in den insgesamt 3,5 Wochen durch elf durchgelesen. Die Lese-Zeit Beiträge für die nächsten Wochen sind also gesichert!

Und nun bin ich seit einigen Tagen wieder im Lande, habe mich schon durch einen Teil meiner E-Mails gewühlt, Urlaubsbilder angeschaut und auch den ersten Einstieg in die Arbeit gemacht. Leider hat mich bei

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Arezzo

 

meiner Rückkehr eine private „Baustelle“ erwartet, mit der ich schon seit längerem rechnen musste. Daher werde ich an der einen und anderen Stelle meine Schreibpläne für die nächsten Monate anpassen müssen und schauen was ich zeitlich schaffe. Aber ich mache mir da keinen Stress, das Leben ist manchmal einfach wichtiger und mit kleinen Schritten werde ich auch vorankommen.

So, da heute der monatliche Schreibkick fällig ist, werde ich mal schauen, ob ich meine Idee nicht doch noch umgesetzt bekomme. Nach mehreren Anläufen gebe ich dem ganzen noch eine Chance, ansonsten werde ich einfach aussetzen.

Ich hoffe, Ihr hattet ebenfalls eine gute Zeit und ich freue mich drauf, Euch hier oder bei facebook wieder zu lesen!

Schreib-Alltag: Ausblick

Die ersten vier Monate des Jahres 2016 sind vorbei. Ich habe meine Ziele für diesen Zeitraum erreicht:
dsc_00041.jpgJanuar: den Plot für den 2. Entwurf meines Romans mittels der Schneeflockenmethode erarbeiten.

Februar bis April: den 2. Entwurf schreiben / im April am Camp NaNo teilnehmen.

Das Ziel für den Mai werde ich ebenfalls erreichen: ich mache eine Frühjahrspause. Pause vom Schreiben, bloggen, facebooken.

Und was dann?

Im Juni hole ich meine Märchenadaption, die ich im Camp NaNo 2015 geschrieben habe, aus der virtuellen Schublade. Sechs Testleser haben mir in den vergangenen Monaten ihre Kommentare dazu gegeben und es war selten, dass die Meinungen so auseinander gingen. Auf jeden Fall bestätigte es mich darin, was mir schon nach dem Schreiben klar war: gute Idee, es hakt an der Umsetzung. Eine zweite Version muss her! Mal was neues… Also, werde ich im Juni den zweiten Entwurf planen und dann im Juli im Camp schreiben. Mein Plan sieht weiter vor, diese Geschichte noch in diesem Jahr zu veröffentlichen. Ob das klappt hängt von zahlreichen Faktoren ab (einer davon ist, ob ich mich zum Selfpublisher eigne) – ich werde Euch weiter auf dem Laufenden halten!

Meinen Roman Entwurf werde ich ebenfalls im Juni aus der Schublade ziehen und die Geschichte erstmals am Stück lesen. Eine erste Überarbeitung wird folgen und glücklicherweise stehen meine Testleser schon bereit, so dass der Roman dann erstmals von kritischen Augen gelesen werden wird. Ihr könnt Euch vorstellen, wie gespannt ich schon heute darauf bin!

Was steht sonst noch an? Ach ja, im November werde ich wieder am NaNoWriMo teilnehmen. Im vergangenen Jahr hatte ich ja schweren Herzens „ausgesetzt“, aber 2016 werde ich wieder mit Leib und Seele dabei sein. Und vor zwei Wochen kam doch tatsächlich meine Muse mit einem süßen kleinen Plotbunny (Achtung: Nicole hat ein neues Wort gelernt!) auf dem Arm um die Ecke und ich habe mich darin verliebt. Seitdem laufe ich beständig mit Stift und Zettel durch die Gegend und mache mir schon Notizen.

Ihr lest, es werden aufregende Schreib-Monate, die da auf mich zukommen. Und ich freu mich schon riesig darauf und werde Euch hier natürlich gerne auf dem Laufenden halten!

Camp NaNo: Fazit

Camp NaNo 2016

Wie Ihr wisst, habe ich mein Camp Ziel in diesem Jahr – meinen Roman Entwurf zu Ende zu schreiben – bereits erreicht. Daher kommt heute auch schon mein Fazit.

Es ist mein zweites Camp, an dem ich teilgenommen habe und in diesem Jahr hat es mir noch besser, als im letzten Jahr gefallen. Es hat riesigen Spaß gemacht mit den anderen Cabin-Mitbewohnern ums Lagerfeuer zu sitzen und in den Sternenhimmel zu schauen. Ach ja und das gemeinsame Schreiben war natürlich auch toll… Deswegen werde ich auch bis zum Campende immer wieder vorbeischauen und die Anderen anfeuern!

Und ich hatte es ja auch schon angekündigt, im Juli werde ich direkt beim nächsten Camp dabei sein und die zweite Version meiner Märchenadaption schreiben. Ich bin jetzt schon gespannt, wie dieser Monat dann verlaufen wird!

So einiges habe ich mir für die nächsten Monate vorgenommen und ich kann Euch jetzt schon sagen: es wird eine spannende Zeit für mich werden! Was ich genau plane, erzähle ich Euch in den nächsten Tagen in einem gesonderten Beitrag. Bis dahin wünsche ich allen Campern, die noch schreiben weiter viel Erfolg und vor allem viel Schreib-Spaß!

Camp NaNo: Tag 17 – Ziel erreicht!

Camp NaNo 2016

Gestern habe ich den Entwurf meines Romans beendet. Als ich den letzten Satz geschrieben hatte, saß ich erst einmal eine Weile da und habe nur vor mich hingestarrt. Wie? Das war der Moment, auf den ich seit der ersten Februar Woche hingeschrieben habe? Ehrlich gesagt fühlte ich mich in diesem Moment einfach nur müde. Und während Heike zur Tür hinausflitzte, um sich endlich mal die Beine zu vertreten, fiel ich in ein Loch…

Ja, ich weiß. Ich bin wieder einmal sehr dramatisch. Macht nichts! So bin ich! Seit gestern ist das Ganze nun gesackt und inzwischen fühle ich mich großartig-glücklich-total happy!

Trotz allem werde ich mich die restlichen Tage noch im Camp rumtreiben und die anderen Camper mit anfeuern. Aber ich werde nun kein neues Projekt beginnen, sondern mich um andere Dinge kümmern. Und ich bin in der Planung, wie die kommenden Monate verlaufen sollen. Aber dazu wird es noch einen gesonderten Beitrag geben.

Jetzt werde ich erst einmal den Rest des Tages genießen!

Camp NaNo: Tag 16 – Land in Sicht!

Camp NaNo 2016

Die vorletzte Szene ist geschrieben und ich mache für Heute Feierabend…

Wie war die Frage? Ach so: warum ich nicht gleich auch noch die letzte Szene schreibe und das so sehnsüchtig erwartete Wort mit vier Buchstaben unter meine Geschichte tippe?

Ganz einfach – ich genieße. Und was mir mit Schokolade echt schwer fällt – so von wegen auf der Zunge zergehen lassen, jeder nur ein Stück… – hier beim Schreiben kann und will ich das.

Ich möchte Heike jetzt nicht einfach über die Ziellinie schubsen und sagen: so das wars, ich wünsch Dir noch ein schönes Leben. Nein, Heike und ich werden morgen ganz gemütlich einen Schritt nach dem anderen machen und dann gemeinsam das Zielband durchschneiden.

Nachdem wir im Oktober 2014 unseren Weg begonnen haben, ist dies für mich die einzig richtige Art und Weise.

Ach ja, und wenn ich dann künftig während der Überarbeitung über Heike schimpfe und mir wünsche, dass es bittebittebitte endlich ein Ende haben möge – dann erinnert mich doch bitte an diesen Tag. Als ich den (vorläufigen) Abschied bewusst hinaus gezögert habe!

 

 

Camp NaNo: Tag 13, 14 und 15 – Camp-Sucht!

Camp NaNo 2016

Und schon wieder sind drei Tage im Camp vorbei. Die Zeit ist in diesen Wochen mit Siebenmeilenstiefeln unterwegs, und auch nach 15 Tagen macht es mir noch unglaublichen Spaß bei dieser Veranstaltung dabei zu sein!

Was mich auch zu meiner Überschrift bringt: nach dem NaNo – egal ob es die Camps sind oder das Original im November – kann man wirklich süchtig werden. Und mich hat diese Sucht inzwischen mit Haut und Haaren gepackt. Somit wird es wohl niemanden verwundern, dass ich in diesem Jahr auch noch im Juli Camp dabei sein werde. Und der NaNoWriMo im November steht sowieso längst auf dem Schreib-Plan!

Ursprünglich wollte ich gar nicht an zwei Camps teilnehmen, da ich aber meine Märchenadaption noch einmal neu schreiben will – die erste Version ist im Juli Camp 2015 entstanden – kommt auch in diesem Jahr die Aktion wie gerufen!

Im Mai werde ich vom Schreiben und Netzwerken pausieren – dazu in einem anderen Beitrag mehr – im Juni setze ich mich dann erneut an die Märchenadaption und im Juli wird sie geschrieben. Ob es dann mit einer Veröffentlichung noch in diesem Jahr klappt? Mal schauen!

So, zum Abschluss noch die Wortzahlen der letzten Schreib-Tage:

1.427
1.578
525

Es sind noch 2,5 Szenen zu schreiben…