Insel-Rätsel…

Ratet mal, auf welcher Insel ich meine Schreib-Woche verbracht habe…??!! 😉

Nur durch einen Blick auf die Insel-Kirche ist es vielleicht noch ein bisschen schwierig.

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Und einer der wunderschönen Dünen Übergänge wird Euch wohl auch nicht weiterhelfen.
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Sie wurde durch das Lied „Lili Marleen“ weltberühmt und hat auf dieser Insel ihre letzte Ruhe gefunden.
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Das reicht noch nicht? Ok, dann hier das Wahrzeichen der Insel!
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Mein 4. und bestimmt nicht letzter Besuch auf dieser Insel war traumhaft schön! Morgen geht es dann wieder mit Volldampf an die Arbeit. Und dann gibt es auch Schreib-Neuigkeiten…

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Schreib-Alltag: Schreib-Woche – Letzter Tag

Bad Münstereifel hieß heute mein letztes Ausflugsziel in dieser Schreib-Woche. Ein wunderschönes historisches Städtchen, gerade einmal 12 Kilometer von Billig entfernt. Im Sommer also vielleicht auch mal als Ziel für eine Radtour geeignet. Sofern Heike denn eine begeisterte Radlerin ist?!

Bad Münstereifel - ein charmantes Städtchen

Bad Münstereifel – ein charmantes Städtchen

Meine Vermieterin war heute so lieb, mir die Stadt zu zeigen und natürlich ganz nebenbei auch den einen und anderen Geheimtipp. Ich sage nur: Schoko-Outlet.

Aber wie so oft schweife ich ab.

Meine Geschichte ist nun um einen Wendepunkt in Heikes Leben reicher. Eine Idee, die mich einerseits total begeistert und andererseits in Panik versetzt hat. Wie schreibe ich das? An welcher Stelle? Hilfe, ich brauche eine weitere Figur. Durchatmen soll helfen. Und sacken lassen, drüber nachdenken. Aber vielleicht kennt Ihr solche Schreib-Momente ja auch.

Ein Teil der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer von Bad Münstereifel

Ein Teil der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer von Bad Münstereifel

Insgesamt bin ich mit den Ergebnissen dieser Schreib- und Recherchewoche sehr zufrieden. Ich habe eine Heimat für Heike und ihre Familie gefunden, habe einen Teil der Geschichte bereits um- und / oder neu geplant, an den Figuren weiter gebastelt und gefeilt. Kurz: ich mache Fortschritte und werde so nach und nach an mein Schreib-Ziel gelangen.

Morgen nach dem Frühstück geht es dann erstmal wieder nach Hause, zurück an den heimischen Schreibtisch, den ich inzwischen durchaus vermisse. Ja, ich gebs zu – auf Dauer gesehen brauche ich mein gewohntes Schreib-Umfeld.

Am Montag beginnt dann wieder der ganz normale (Schreib-) Alltag und ich werde sicherlich das eine und andere Mal Heikes und mein kleines Dörfchen Billig vermissen. Wie gut, dass ich in der Geschichte weiter hierher reisen kann!

Schreib-Alltag: Schreib-Woche – Ein-Satz-Wunder

Der Marktplatz in Euskirchen

Der Marktplatz in Euskirchen

Der erste Schritt bei der Schneeflöckchen Methode lautet:

Fasse deine Geschichte in einem Satz zusammen.

Das habe ich getan und es war… aber ich will nicht vorgreifen:

Nachdem Heikes Sohn Benjamin zum Studium nach Hannover gezogen ist, stellt die verheiratete Mutter rasch fest, dass sie mit der ungewohnten Lebenssituation schlechter klarkommt als sie es sich vorgestellt hatte.

… schwierig. Genau. Das Ergebnis ist, ich würde mal sagen… vorläufig. Da geht noch mehr!

Ein Stück Euskirchener Innenstadt

Ein Stück Euskirchener Innenstadt

Aber egal. Dieser Schritt ist getan, die anderen werden folgen und während ich mir meine Geschichte so nach und nach wieder und noch einmal erarbeite, kommt sicherlich auch noch ein wenig mehr Schwung in DEN einen Satz.

Womit habe ich mich heute sonst noch beschäftigt? Ich bin durch Euskirchen gestromert und habe mit meiner Kamera Erinnerungen eingefangen.

Ein herbstlicher Kirchen-Blick

Ein herbstlicher Kirchen-Blick in Euskirchen

Auch wenn Heikes Familie dort nun nicht leben wird, ist es von Billig aus eben doch die nächste größere Stadt – gerade einmal drei Kilometer entfernt. Und somit spielt sich ein Teil ihres Lebens eben auch dort ab.

Außerdem drehe ich täglich weitere Spazierrunden durch Billig, damit mir dieser kleine Ort nach und nach so vertraut wird, dass ich sozusagen im Blindflug hindurch marschieren könnte. Wobei morgen bereits mein letzter Tag in der Eifel anbricht und das Schreib-Abenteuer so langsam dem Ende entgegen geht.

Und damit ich mit so vielen Ergebnissen wie möglich nach Hause fahre, mache ich mich jetzt gleich an Schritt drei der Schneeflöckchen Methode. Schritt zwei (die Geschichte in fünf Sätzen) habe ich mir ebenfalls bereits erarbeitet. Und auch da habe ich den Stein der Weisen noch nicht gefunden…

Schreib-Alltag: Schreib-Woche – Augenkontakt Experiment in Köln

Mittwochabend habe ich spontan beschlossen, meine Pläne für den Donnerstag zu ändern. Aber dazu gleich mehr.

Der Donnerstagvormittag stand ganz im Zeichen meines Romans. Bevor ich im vergangenen Jahr begonnen hatte, die Geschichte während des NaNos zu schreiben, hatte ich mir bereits etliche

Hier gehts nach Billig

Hier gehts nach Billig

Notizen, Pläne, Figurenbeschreibungen usw. gemacht. Vor meiner Abreise habe ich das Ganze dann ausgedruckt und säuberlich in meinen Ordner geheftet. Nachdem ich das bisher Geschriebene ja nun schon durchgelesen und durchdacht hatte, habe ich mir nun alles andere noch zu Gemüte geführt und bin nun auf dem aktuellsten Stand der Dinge.

Es folgte eine genauere Recherche über Billig inklusive des Ausformulierens meiner bisherigen Notizen zu diesem Ort. Dank meiner Vermieterin habe ich bereits einen stolzen Fundus!

Der nächste Schritt wäre nun wie angekündigt, die erneute / weitere Planung durch die Schneeflöckchen Methode. Aber – ich erwähnte es bereits – für den Donnerstag hatte ich mir anderes vorgenommen.

Gestern fand weltweit in zahlreichen Städten das Augenkontakt-Experiment statt. Auch meine

Augen-Blicke in Köln

Augen-Blicke in Köln

Vermieterin hat eine facebook Gruppe (den Augenblick teilen) ins Leben gerufen und so war ich ab gestern Mittag mit den Vorbereitungen wie Plakate laminieren und einiges mehr beschäftigt. Von 17.00 bis 19.00 haben wir uns dann mit zahlreichen Menschen auf der Domplatte getroffen und dort den Passanten Augen-Blicke mit Fremden angeboten.

Eine Einladung für ein besonderes Erlebnis

Eine Einladung für ein besonderes Erlebnis

Ich war erstaunt, wie viele Menschen kamen, obwohl der Kölner Himmel mit grauen Wolken aufwartete, aus denen mal mehr mal weniger Regen fiel und außerdem ein fieser Wind dafür sorgte, dass den meisten wirklich richtig kalt war. Glücklicherweise hatte mir meine Vermieterin eine wollene Hose geliehen und ich konnte da völlig warm und entspannt stehen.

RTL war unter anderem auch anwesend und ich habe mich der jungen Reporterin für einige Fragen zur Verfügung gestellt. Erkennen wird mich da wohl  Niemand, weil ich mit meiner Wollmütze aussah wie ein Wichtelmännchen…

Viel wichtiger: es war eine tolle Aktion, die erstaunliche Begegnungen zwischen eben noch

Und über allem ragt der Dom auf

Und über allem ragt der Dom auf

Fremden gebracht hat. Ich habe tolle Leute kennen gelernt, mich unterhalten ausgetauscht. Bunte Nationalitäten, alle Altersklassen. In Hannover fand das Ganze übrigens auch statt und da Wiederholungen geplant sind, werde ich sicherlich wieder einmal den Augen-Blick nutzen.

Ach ja, ich glaube ich habe Heike irgendwo in all dem Gewühl gesehen …

Schreib-Alltag: Schreib-Woche – Wo beginnt die Eifel?

Wieder ein Stück schlauer. Laut „mündlicher Überlieferung“ gehört Euskirchen noch gar nicht

Ein Teil von Billig von oben betrachtet

Ein Teil von Billig von oben betrachtet

zur Eifel. Oder vielmehr, die Euskirchener sehen sich lieber als zugehörig zu Köln oder Bonn. Die Großstadt ruft! Somit soll das kleine Dorf Billig der erste Ort in der Eifel sein. Dafür spricht auf jeden Fall, dass es hier deutlich hügeliger ist, als noch zwei Kilometer davor, sprich in Euskirchen.

Deckenmalerei in der Marien Kapelle

Deckenmalerei in der Marien Kapelle

Sei es wie es will: ein Teil meiner Geschichte wird in Billig angesiedelt. Was durchaus einige Veränderungen in der Story nach sich ziehen wird. Aber das war mir ja bereits bewusst.

Bei trüb-nieseligem Wetter war ich heute mit der Kamera bewaffnet in Billig unterwegs. Wie in anderen Ortschaften auch, gibt es hier einen alten Kern, der nach und nach erweitert wurde. Bis hin zu Neubaugebieten, die inzwischen auch schon einige Nutzflächen geschluckt haben.

Historisches lauert hier auch an einigen Ecken, so dass man bei genauerem Hinsehen oder

Die Kirche in der Ortsmitte

Die Kirche in der Ortsmitte

späterem Hinlesen durchaus auf interessante Fakten stößt. Das eine und andere wird sicherlich auch in meiner Geschichte einen Nebenplatz finden.

Neben der Ortsbesichtigung habe ich auch die restlichen 125 Seiten durchgeackert, so dass ich mich morgen auf den nächsten Punkt auf meiner To-Do-Liste stürzen kann: die

Sommer-Spuren

Sommer-Spuren

Schneeflöckchen Methode.

Für Heute ist mein Hirn auf jeden Fall ziemlich leer und daher werde ich ihm auch einen frühen Feierabend gönnen!

Schreib-Alltag: Schreib-Woche – Kessenich? Nein danke!

Vorweg: mit meiner Unterkunft ist alles bestens – die Technik hatte mich / uns im Stich gelassen.

Da sah es noch einladend aus

Da sah es noch einladend aus

Nun habe ich ein wunderbares Zimmer unterm Dach, in dem mich die Inspiration förmlich anspringt.

Heute habe ich eine Entscheidung getroffen. Heike und ihre Familie werden nicht in Euskirchen im Stadtviertel Kessenich leben. Was ich bisher nur im Internet gesehen und nachgelesen hatte, habe ich heute live gesehen. Kessenich ist ein Dorf aus der

Hauptstraße von Kessenich

Hauptstraße von Kessenich

Römerzeit, dass vor einigen Jahren eingemeindet wurde und nun zu Euskirchen gehört. Im Netz las sich das alles ziemlich romantisch und idyllisch. Eine alte Wasserburg, bei Bauarbeiten wurden Fundamente aus der Römerzeit entdeckt, drum herum Wiesen und Felder.

Die Realität kam ein wenig anders daher. Gerade eben fuhr ich am Ortseingangsschild von Kessenich vorbei und gefühlt war ich im nächsten Moment auch schon wieder hinter der Ortsgrenze. Parkmöglichkeiten am Rande? Fehlanzeige. Eine Zufahrt zur Burg? Fehlanzeige, da Privatgelände. Also zurück nach Euskirchen, dort in einer Seitenstraße das Auto geparkt und dann ging es auf Schusters Rappen weiter.

Blick über die Felder

Blick über die Felder

Das Ergebnis: eine Hauptstraße, rechts und links hauptsächlich Neubauten, die sich dann auch noch weiter nach hinten erstreckten. Ich ging mitten hinein in das Wohngebiet, überquerte eine Brücke unter der ein Flüsschen entlang blubberte und kam auf einen Spazier- und Radweg. Ja, hier gab es dann auch ein wenig Natur, aber auch die Geräuschkulisse der nahegelegenen A1 inklusive des Anblicks der in der Ferne vorbei sausenden Autos. Riesige Strommasten und Windräder auf den Feldern „rundeten“ das Bild ab.

Keine Heimat für Heike und ihre Familie!

Da mir meine Vermieterin heute viel über Billig, den Ort in dem ich bis Sonntag bleiben werde, erzählt hat, habe ich bisher den Eindruck, dass sich Heikes Leben hier abspielen könnte. Morgen

Eine schöne Seite von Kessenich

Eine schöne Seite von Kessenich

werde ich also das kleine Dorf zu Fuß erobern, so dass ich dann abends schon mehr berichten kann. Und ich verspreche Euch, dass die Schilderungen wesentlich schöner klingen werden!

Meine Arbeit am Schreibtisch habe ich auch nicht vernachlässigt. 25 Seiten habe ich ein weiteres Mal gelesen und mir etliche Notizen gemacht. Weitere sollen heute Abend noch folgen – die Nacht ist schließlich noch jung. Mal schauen, wann mir die Augen zufallen!

Schreib-Alltag: Schreib-Woche – Unerwartetes Licht am Horizont

Manchmal kommt einfach alles zusammen. Und viele Kleinigkeiten können eben auch einen ganzen Stapel ergeben. Die vermittelnde Agentur hatte nur eine Festnetz- keine Handynummer

Blick aus dem Hotelzimmer in der Dämmerung

Blick aus dem Hotelzimmer in der Dämmerung

meiner Vermieterin rausgegeben. Wovon diese nichts wusste. Eine SMS hat mich erst Stunden nach der Versendung erreicht. Und in dieser stand wo ich den Schlüssel finde… Eben rief dann meine Vermieterin an und wollte wissen ob ich eventuell verschollen sei.

Herrje, war und bin ich erleichtert! Sie hat sich vielmals entschuldigt und wird die Kosten für die Hotelübernachtung übernehmen. Also, alles kehrt Marsch – morgen nach dem Frühstück geht’s zurück nach Euskirchen und der ursprüngliche Plan wird wieder aufgenommen.

Ich werde mich also vor dem Schlafen gehen doch noch eine Weile in meine Geschichte vertiefen, um morgen gleich den richtigen Dreh zu haben. Drückt mir bitte die Daumen, dass ab jetzt mein Schreib-Wochen-Wind günstig steht!